Tschernobyl: Die Stadt, die niemand wiedersehen wollte.
Vierzig Jahre nach der katastrophalen Nuklearkatastrophe von Tschernobyl liegt die Stadt Prypjat, eine Geisterstadt im ehemaligen Reaktorblock. Doch wo einst Menschen lebten und arbeiteten, ist heute nur Stille.
Die Zone um den Reaktorblock wurde 1986 vollständig evakuiert. Die Bewohner wurden in andere Gegenden gebracht, ihre Häuser und Wohngebäude verfielen. Das Abenteuer, das meine Gruppe mit einer lokalen Führerin durch die Sperrzone unternommen hat, war ein Erlebnis, das tief in mein Gedächtnis eingeschrieben wurde.
Unser Zug zum Reaktorblock fuhr durch eine Distanz von etwa 30 Kilometern. Die Sicherheitsmaßnahmen sind streng, wir mussten unsere Schuhe und Kleidung mit langen Ärmeln tragen. Während der Fahrt liefen Dokumentationen über die Liquidatoren, die in der Zone arbeiteten und für ihre Sicherheit kämpften.
In Prypjat fanden wir eine Stadt im Verfall. Die Häuser standen leer, die Straßen waren verlassen. Wir sahen eine Auswahl von Maschinen, die in der Zone verwendet wurden. Das Riesenrad, das sich in der Mitte des Ortes befand, war ein Symbol der Verlassenschaft.
Dann sahen wir den Roten Wald. Der Wald war überwuchert mit Moos und Pflanzen. Der Reaktorblock lag direkt daneben. Die neue Sarkophag ist vor nur sieben Monaten errichtet worden und ist vollständig dicht. Es war ein mulmiges Gefühl, ungefähr 150 Meter von der Quelle der nuklearen Katastrophe entfernt zu stehen.
In Prypjat vermitteln die Riesenräder mit ihren ausgeblichenen gelben Gondeln und die rostenden Fahrzeuge des Autodroms ein Surrealum. Wir gingen durch die Schule, in der Hefte und Bücher liegen, gerade so, als wäre am kommenden Montag wieder Unterricht.
Die Stunden verfliegen, wir sind mit all den Eindrücken überfordert. Bevor wir die Zone verlassen, gibt es noch ein Abendessen in einer Holzbaracke in Tschernobyl. Uns fallen die zahlreichen Hunde auf, vor allem die süßen Welpen wecken unsere Begeisterung.
Die Stadt Prypjat ist eine Mahnung, dass die Katastrophe von Tschernobyl noch immer lebendig ist und wir ihre Folgen heute spüren müssen.
Vierzig Jahre nach der katastrophalen Nuklearkatastrophe von Tschernobyl liegt die Stadt Prypjat, eine Geisterstadt im ehemaligen Reaktorblock. Doch wo einst Menschen lebten und arbeiteten, ist heute nur Stille.
Die Zone um den Reaktorblock wurde 1986 vollständig evakuiert. Die Bewohner wurden in andere Gegenden gebracht, ihre Häuser und Wohngebäude verfielen. Das Abenteuer, das meine Gruppe mit einer lokalen Führerin durch die Sperrzone unternommen hat, war ein Erlebnis, das tief in mein Gedächtnis eingeschrieben wurde.
Unser Zug zum Reaktorblock fuhr durch eine Distanz von etwa 30 Kilometern. Die Sicherheitsmaßnahmen sind streng, wir mussten unsere Schuhe und Kleidung mit langen Ärmeln tragen. Während der Fahrt liefen Dokumentationen über die Liquidatoren, die in der Zone arbeiteten und für ihre Sicherheit kämpften.
In Prypjat fanden wir eine Stadt im Verfall. Die Häuser standen leer, die Straßen waren verlassen. Wir sahen eine Auswahl von Maschinen, die in der Zone verwendet wurden. Das Riesenrad, das sich in der Mitte des Ortes befand, war ein Symbol der Verlassenschaft.
Dann sahen wir den Roten Wald. Der Wald war überwuchert mit Moos und Pflanzen. Der Reaktorblock lag direkt daneben. Die neue Sarkophag ist vor nur sieben Monaten errichtet worden und ist vollständig dicht. Es war ein mulmiges Gefühl, ungefähr 150 Meter von der Quelle der nuklearen Katastrophe entfernt zu stehen.
In Prypjat vermitteln die Riesenräder mit ihren ausgeblichenen gelben Gondeln und die rostenden Fahrzeuge des Autodroms ein Surrealum. Wir gingen durch die Schule, in der Hefte und Bücher liegen, gerade so, als wäre am kommenden Montag wieder Unterricht.
Die Stunden verfliegen, wir sind mit all den Eindrücken überfordert. Bevor wir die Zone verlassen, gibt es noch ein Abendessen in einer Holzbaracke in Tschernobyl. Uns fallen die zahlreichen Hunde auf, vor allem die süßen Welpen wecken unsere Begeisterung.
Die Stadt Prypjat ist eine Mahnung, dass die Katastrophe von Tschernobyl noch immer lebendig ist und wir ihre Folgen heute spüren müssen.