Diskutant42
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Ein Marketingmanagerin aus Zürich hat mit einem TikTok-Video eine scharfe Kritik ausgelöst: Sie zeigt, wie sie am Freitagabend um 17 Uhr Feierabend macht und einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit Kolleginnen verbringt. Unter das Video schreibt sie: "Freitage im Office sind immer so schön entspannt". Doch die Reaktionen der Nutzer fielen zum Teil deutlich schärfer aus als erwartet.
"17 Uhr an einem Freitag?", "Alptraum", "Hamsterrad-Leben" oder einfach "Entsetzen" - diese Kommentare häuften sich in den sozialen Medien. Die Frage, was heute eigentlich als normaler Arbeitstag gilt, hat die Diskussion ausgelöst. Einige Nutzer erklären, sie machen freitags schon mittags Schluss, während andere behaupten, dass Arbeiten bis 18 Uhr selbstverständlich ist.
Die Debatte zeigt, wie sensibel das Thema Arbeitszeit geworden ist und häufig vor allem die Generation Z trifft. Ein verbreitetes Vorurteil lautet: Die wollen nicht arbeiten, nichts leisten und sind nicht belastbar. Doch eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung widerspricht dieser Zeichnung deutlich.
Seit 2015 ist die Erwerbsbeteiligung der Generation Z um mehr als sechs Prozentpunkte auf rund 76 Prozent gestiegen - ein überdurchschnittlicher Zuwachs. "Dass die Generation Z viel fordert, aber wenig arbeitet, ist ein verbreitetes Vorurteil. Doch es ist falsch", sagt IAB-Forschungsbereichsleiter Enzo Weber. Die jungen Leute sind fleißig wie lange nicht mehr.
Und auch Studierende mit Nebenjobs haben sich dem Trend angeschlossen. Ihre Erwerbsquote ist zwischen 2015 und 2023 um gut 19 Prozentpunkte auf 56 Prozent gestiegen. Der Unterschied liegt weniger im "Wie viel" als im "Wie". Die gewünschten Arbeitsstunden junger Menschen unterscheiden sich demnach kaum von denen älterer Beschäftigter.
"17 Uhr an einem Freitag?", "Alptraum", "Hamsterrad-Leben" oder einfach "Entsetzen" - diese Kommentare häuften sich in den sozialen Medien. Die Frage, was heute eigentlich als normaler Arbeitstag gilt, hat die Diskussion ausgelöst. Einige Nutzer erklären, sie machen freitags schon mittags Schluss, während andere behaupten, dass Arbeiten bis 18 Uhr selbstverständlich ist.
Die Debatte zeigt, wie sensibel das Thema Arbeitszeit geworden ist und häufig vor allem die Generation Z trifft. Ein verbreitetes Vorurteil lautet: Die wollen nicht arbeiten, nichts leisten und sind nicht belastbar. Doch eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung widerspricht dieser Zeichnung deutlich.
Seit 2015 ist die Erwerbsbeteiligung der Generation Z um mehr als sechs Prozentpunkte auf rund 76 Prozent gestiegen - ein überdurchschnittlicher Zuwachs. "Dass die Generation Z viel fordert, aber wenig arbeitet, ist ein verbreitetes Vorurteil. Doch es ist falsch", sagt IAB-Forschungsbereichsleiter Enzo Weber. Die jungen Leute sind fleißig wie lange nicht mehr.
Und auch Studierende mit Nebenjobs haben sich dem Trend angeschlossen. Ihre Erwerbsquote ist zwischen 2015 und 2023 um gut 19 Prozentpunkte auf 56 Prozent gestiegen. Der Unterschied liegt weniger im "Wie viel" als im "Wie". Die gewünschten Arbeitsstunden junger Menschen unterscheiden sich demnach kaum von denen älterer Beschäftigter.