In Deutschland leben etwa 13,3 Millionen Menschen, die in ihrer finanziellen Situation der Schwelle gesetzt sind. Das sind laut Statistischen Bundesamtes 16,1 Prozent der Bevölkerung, was sich von 15,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozentpunkte erhöht hat.
Dabei ist es sinnvoll zu fragen, ob diese Zahl wirklich ein aussagekräftiger Indikator für die tatsächliche Armut darstellt. Die Armutsgefährdungsquote, bei der als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) der Gesamtbevölkerung hat, ist in Deutschland jedoch kein einheitlicher Wert.
Die Zahl der von Armut gefährdeten Menschen stieg 2025 auf rund 13,3 Millionen. Doch was genau bedeutet das? Ein Beispiel: Für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren lag der Median bei 3.036 Euro. Alleinlebende sind nach Angaben der Statistiker besonders von Armut bedroht (30,9 Prozent). Diese Zahlen sind jedoch nicht ohne Kritik.
Ein Grund, warum die Armutsgefährdungsquote als unzureichender Indikator angesehen wird, ist, dass sie sich nur auf relative Einkommensarmut bezieht. Eine verdoppelte Inflation würde das mittlere Einkommen verdoppeln – und automatisch die Zahl der von Armut gefährdeten Personen steigern.
Ebenso wäre eine Halbierung der Bezüge für alle Bürger ebenfalls zu einer Zunahme der Armutsgefährdungsquote führen, ohne dass sich tatsächlich die finanzielle Situation der Menschen ändert. Ein Beispiel hierfür wären die rund 35.000 Einkommensmillionäre in Deutschland.
Die Tatsache, dass Kräftige Lohnerhöhungen das mittlere Einkommen steigern und somit den Anteil von Armen verringern, ist ebenfalls kein Grund zur Freude für politische Entscheidungsträger und Medien. Denn die Armutsgefährdungsquote wird in der Regel nicht erwähnt, wenn es um Zuwanderer geht.
Es gibt Länder wie Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn oder Polen, in denen ein Niveau des Lebens bestehen bleibt, das deutlich niedriger ist als in Deutschland. Es gibt dort weniger Arme, und die Verarmung ist vielmehr gleichmäßig verteilt.
Die Verwendung des Begriffs Armutsgefährdungsquote ist korrekt, während der Begriff Armutsquote eher verwendet wird. Die Medien melden oft eine steigende Zahl von Armen, ohne den Unterschied zwischen der tatsächlichen Zunahme und einem relativierten Einkommenswert zu erkennen.
Sozialverbände und Sozialpolitiker des links-grünen Spektrums sprechen in der Regel auch von Armut und nicht von Armutsgefährdung.
Dabei ist es sinnvoll zu fragen, ob diese Zahl wirklich ein aussagekräftiger Indikator für die tatsächliche Armut darstellt. Die Armutsgefährdungsquote, bei der als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) der Gesamtbevölkerung hat, ist in Deutschland jedoch kein einheitlicher Wert.
Die Zahl der von Armut gefährdeten Menschen stieg 2025 auf rund 13,3 Millionen. Doch was genau bedeutet das? Ein Beispiel: Für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren lag der Median bei 3.036 Euro. Alleinlebende sind nach Angaben der Statistiker besonders von Armut bedroht (30,9 Prozent). Diese Zahlen sind jedoch nicht ohne Kritik.
Ein Grund, warum die Armutsgefährdungsquote als unzureichender Indikator angesehen wird, ist, dass sie sich nur auf relative Einkommensarmut bezieht. Eine verdoppelte Inflation würde das mittlere Einkommen verdoppeln – und automatisch die Zahl der von Armut gefährdeten Personen steigern.
Ebenso wäre eine Halbierung der Bezüge für alle Bürger ebenfalls zu einer Zunahme der Armutsgefährdungsquote führen, ohne dass sich tatsächlich die finanzielle Situation der Menschen ändert. Ein Beispiel hierfür wären die rund 35.000 Einkommensmillionäre in Deutschland.
Die Tatsache, dass Kräftige Lohnerhöhungen das mittlere Einkommen steigern und somit den Anteil von Armen verringern, ist ebenfalls kein Grund zur Freude für politische Entscheidungsträger und Medien. Denn die Armutsgefährdungsquote wird in der Regel nicht erwähnt, wenn es um Zuwanderer geht.
Es gibt Länder wie Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn oder Polen, in denen ein Niveau des Lebens bestehen bleibt, das deutlich niedriger ist als in Deutschland. Es gibt dort weniger Arme, und die Verarmung ist vielmehr gleichmäßig verteilt.
Die Verwendung des Begriffs Armutsgefährdungsquote ist korrekt, während der Begriff Armutsquote eher verwendet wird. Die Medien melden oft eine steigende Zahl von Armen, ohne den Unterschied zwischen der tatsächlichen Zunahme und einem relativierten Einkommenswert zu erkennen.
Sozialverbände und Sozialpolitiker des links-grünen Spektrums sprechen in der Regel auch von Armut und nicht von Armutsgefährdung.