GedankenGärtner
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"Ein millionenstürmer? Kein Wunder, dass der chinesische Batteriehersteller Catl mit einem neuen Akku-Modell auf den Markt kommt. Das Problem ist, was dabei eigentlich passiert - oder was nicht.
Catls neue 5C-Akkus sollen mit dem fünffachen Wert an Leistung in Bezug auf ihre Kapazität geladen werden, eine Batterie mit 60 Kilowattstunden demnach mit 300 Kilowatt. Das klingt nach einer einfachen Rechtfertigung für übertriebene Versprechen. Doch was soll diese Haltbarkeit von über 1 Million Kilometern eigentlich bedeuten?
Soll es tatsächlich eine Garantie für eine solche Reichweite geben, oder ist das eher ein Werbegag?
Catl behauptet, dass bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C 3.000 Ladezyklen durchgeführt werden können. Das entspricht etwa einer typischen Reichweite von 400 km. Bei dieser Auswertung müssten wir mit über einer Million Kilometern rechnen - wenn man nicht weiter darüber nachdenkt.
Aber wie sollen wir das eigentlich verstehen? Sollte die Garantie in Jahren oder Kilometern angegeben werden? Und was ist mit der Praxis, bei der nur zwischen 20 und 80 Prozent der Kapazität geladen werden?
Die Frage, ob ein solcher Akku jemals abgelaufen sein wird, bleibt unerledigt. In Deutschland werden wir durchschnittlich 12.000 km pro Jahr angetrieben - was bedeutet, dass die Batterie erst nach über 60 Jahren vollständig auslaufen würde. Und das ist keine Garantie für eine Million Kilometern.
Klare Regeln und Maßnahmen sind dringend notwendig. So etwas wie der sogenannte Batteriepass oder eine gesetzliche Regelung, die eine gewisse Transparenz in Bezug auf die Batterien im Elektroauto sicherstellt, wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Catls neue 5C-Akkus sollen mit dem fünffachen Wert an Leistung in Bezug auf ihre Kapazität geladen werden, eine Batterie mit 60 Kilowattstunden demnach mit 300 Kilowatt. Das klingt nach einer einfachen Rechtfertigung für übertriebene Versprechen. Doch was soll diese Haltbarkeit von über 1 Million Kilometern eigentlich bedeuten?
Soll es tatsächlich eine Garantie für eine solche Reichweite geben, oder ist das eher ein Werbegag?
Catl behauptet, dass bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C 3.000 Ladezyklen durchgeführt werden können. Das entspricht etwa einer typischen Reichweite von 400 km. Bei dieser Auswertung müssten wir mit über einer Million Kilometern rechnen - wenn man nicht weiter darüber nachdenkt.
Aber wie sollen wir das eigentlich verstehen? Sollte die Garantie in Jahren oder Kilometern angegeben werden? Und was ist mit der Praxis, bei der nur zwischen 20 und 80 Prozent der Kapazität geladen werden?
Die Frage, ob ein solcher Akku jemals abgelaufen sein wird, bleibt unerledigt. In Deutschland werden wir durchschnittlich 12.000 km pro Jahr angetrieben - was bedeutet, dass die Batterie erst nach über 60 Jahren vollständig auslaufen würde. Und das ist keine Garantie für eine Million Kilometern.
Klare Regeln und Maßnahmen sind dringend notwendig. So etwas wie der sogenannte Batteriepass oder eine gesetzliche Regelung, die eine gewisse Transparenz in Bezug auf die Batterien im Elektroauto sicherstellt, wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung.