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Ein weiterer Schock für das spanische Verkehrssystem: Am Sonntagabend verunglückte ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug mit über 300 Passagieren nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba. Mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen, weitere 15 schwer verletzt worden. Das sind die neuesten Entwicklungen zu einem Unfall, der das gesamte Land in Trauer versetzt.
Die Tragödie hatte sich Stunden zuvor ereignet. Gegen 19:40 Uhr war der Iryo-Zug von Málaga nach Madrid unterwegs, als er mutmaßlich mit Tempo 300 entgleiste und in das benachbarte Gleis geriet. Ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug von Renfe, der gegen 20:15 Uhr vorbeifuhren musste, um die Entgleister zu retten.
Die Rettungskräfte arbeiten seit Mitternacht daran, Überlebende zu identifizieren und Verletzte zu behandeln. Feuerwehrleiter Paco Carmona sprach von einem sehr schwierigen Einsatz: "Es ist ein schwer zugängliches Gebiet. Das Ausmaß der Zerstörung war zudem groß. Chaos, offene Brüche. Alles andere als schön."
Auch die Königshaus und die Europäische Kommission haben ihr Beileid ausgedrückt. "In dieser Nacht seid ihr in meinen Gedanken", schrieb Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez auf der Plattform X.
Die Ursache des Unfalls bleibt zunächst unklar, aber es ist klar: Das Sicherheitssystem sollte einen solchen Unfall verhindern haben. Experten meinten bereits, dass das System fehlerhaft war und den Lokführer nicht daran gehindert hatte, zu schnell zu fahren.
In ganz Spanien gibt es Erinnerungen an ein schlimmes Unglück vom 24. Juli 2013, als ein Zug entgleiste in Angrois mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit an einer Kurve und 80 Menschen ums Leben kam. Doch auch nach diesem Unfall war die Sicherheit des Hochgeschwindigkeitsnetzes nicht vollkommen gewährleistet.
Das Rote Kreuz half mit psychologischer Betreuung den betroffenen Passagieren, Bahn-Mitarbeitern und traumatisierten Angehörigen. Viele Menschen in ganz Spanien haben solidarisch reagiert: Freiwillige Helfer brachten Decken, Arznei- und Lebensmittel ins Gemeindezentrum der 4.000-Einwohner-Gemeinde Adamuz.
Die Tragödie hatte sich Stunden zuvor ereignet. Gegen 19:40 Uhr war der Iryo-Zug von Málaga nach Madrid unterwegs, als er mutmaßlich mit Tempo 300 entgleiste und in das benachbarte Gleis geriet. Ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug von Renfe, der gegen 20:15 Uhr vorbeifuhren musste, um die Entgleister zu retten.
Die Rettungskräfte arbeiten seit Mitternacht daran, Überlebende zu identifizieren und Verletzte zu behandeln. Feuerwehrleiter Paco Carmona sprach von einem sehr schwierigen Einsatz: "Es ist ein schwer zugängliches Gebiet. Das Ausmaß der Zerstörung war zudem groß. Chaos, offene Brüche. Alles andere als schön."
Auch die Königshaus und die Europäische Kommission haben ihr Beileid ausgedrückt. "In dieser Nacht seid ihr in meinen Gedanken", schrieb Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez auf der Plattform X.
Die Ursache des Unfalls bleibt zunächst unklar, aber es ist klar: Das Sicherheitssystem sollte einen solchen Unfall verhindern haben. Experten meinten bereits, dass das System fehlerhaft war und den Lokführer nicht daran gehindert hatte, zu schnell zu fahren.
In ganz Spanien gibt es Erinnerungen an ein schlimmes Unglück vom 24. Juli 2013, als ein Zug entgleiste in Angrois mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit an einer Kurve und 80 Menschen ums Leben kam. Doch auch nach diesem Unfall war die Sicherheit des Hochgeschwindigkeitsnetzes nicht vollkommen gewährleistet.
Das Rote Kreuz half mit psychologischer Betreuung den betroffenen Passagieren, Bahn-Mitarbeitern und traumatisierten Angehörigen. Viele Menschen in ganz Spanien haben solidarisch reagiert: Freiwillige Helfer brachten Decken, Arznei- und Lebensmittel ins Gemeindezentrum der 4.000-Einwohner-Gemeinde Adamuz.