"Wir müssen uns nicht verstecken", so Achim Wambach, Präsident des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Für ihn ist die Europäische Union ein wichtiger Teilnehmer im globalen Handelsraum und muss sich daher nicht verstecken, sondern seine Stärken nutzen.
Die EU hat nach Wambachs Meinung eine Vielzahl von Vorteilen, wie zum Beispiel das regelbasierte Handelsystem. Das sorgt für Verlässlichkeit und bietet Unternehmen die Möglichkeit, Investitionen in Partnerschaften mit Europa zu tätigen. Dies ist ein wichtiger Unterschied zur USA und China, wo politische Willkür ein großes Risiko darstellt.
Auch in der Forschungsförderung sehe Wambach große Potenziale für die EU. "Die aktuelle Politik ist sehr defensiv", sagt er, "die entscheidende Frage lautet aber: Wo stehen wir in zehn Jahren? Technologische Souveränität bedeutet, in zehn Jahren Technologieführer zu sein."
Um dies zu erreichen, muss die EU jedoch ihre Politik ändern. Wambach argumentiert, dass die EU ihre Förderprogramme stärker auf Innovation ausgerichtet machen sollte und weniger auf Produktion konzentrieren. Gleichzeitig müsste die EU die Regulierung von Märkten verbessern, um Start-ups und etablierte Unternehmen zu unterstützen.
Die Zollpolitik der EU muss auch stärker werden, um die Herausforderungen durch den Aufstieg von China anzugehen. Wambach spricht von temporären Schutzzöllen, um jungen Industrien Zeit zu geben, sich zu entwickeln.
Insgesamt ist für Wambach die Zukunft der EU von einer klaren und konfrontativen Politik abhängig. Er betont, dass Europa seine Stärken nutzen muss, um den globalen Handelsraum zu behaupten.
Die EU hat nach Wambachs Meinung eine Vielzahl von Vorteilen, wie zum Beispiel das regelbasierte Handelsystem. Das sorgt für Verlässlichkeit und bietet Unternehmen die Möglichkeit, Investitionen in Partnerschaften mit Europa zu tätigen. Dies ist ein wichtiger Unterschied zur USA und China, wo politische Willkür ein großes Risiko darstellt.
Auch in der Forschungsförderung sehe Wambach große Potenziale für die EU. "Die aktuelle Politik ist sehr defensiv", sagt er, "die entscheidende Frage lautet aber: Wo stehen wir in zehn Jahren? Technologische Souveränität bedeutet, in zehn Jahren Technologieführer zu sein."
Um dies zu erreichen, muss die EU jedoch ihre Politik ändern. Wambach argumentiert, dass die EU ihre Förderprogramme stärker auf Innovation ausgerichtet machen sollte und weniger auf Produktion konzentrieren. Gleichzeitig müsste die EU die Regulierung von Märkten verbessern, um Start-ups und etablierte Unternehmen zu unterstützen.
Die Zollpolitik der EU muss auch stärker werden, um die Herausforderungen durch den Aufstieg von China anzugehen. Wambach spricht von temporären Schutzzöllen, um jungen Industrien Zeit zu geben, sich zu entwickeln.
Insgesamt ist für Wambach die Zukunft der EU von einer klaren und konfrontativen Politik abhängig. Er betont, dass Europa seine Stärken nutzen muss, um den globalen Handelsraum zu behaupten.