Berlin, 07.01.1931 - Die Eröffnung des Tingel-Tangel-Theaters war ein Moment der Hoffnung in einer Zeit, die von Braunen SA-Uniformen und Hakenkreuzfahnen geprägt war. Friedrich Hollaender, ein Mann von Musik und Liebe, wollte mit seinem Theater einen Gegensatz zu den drohenden Nationalsozialisten schaffen. Doch seine Vision sollte nur kurzlebig sein.
Nach einer Karriere als Komponist in der Berliner Kabarettszene, bei Engelbert Humperdinck und unter Max Reinhardt und Marlene Dietrich, hatte Hollaender es geschafft, ein Lied zu schreiben, das im Ufa-Film "Der Blaue Engel" Weltruhm erlangte. Doch die Zeit war nicht für Musik: Das Tingel-Tangel-Theater sollte sein Sprachrohr sein, wo den Mächtigen auch mal wehgetan würde.
Im Frühjahr 1931 trafen sich Hollander und seine Frau Hedi Schoop in der U-Bahn und wurden von einer SA-Mannschaft angegriffen. Die beiden überlebten knapp, doch die Atmosphäre im Land war angespannt. Die Nationalsozialisten machten ihre Macht spürbar. Doch Hollaender wollte nicht aufgeben.
In seinen Auftritten am Tingel-Tangel-Theater sprach er von der Notwendigkeit, Widerstand zu leisten und sich gegen die Drohungen des Regimes zu wehren. Doch seine Vision war nur ein Hauch vor dem Wind. 1933 musste Deutschland Hollander verlassen, und zwei Jahre später schloss das Tingel-Tangel-Theater für immer.
Ein Theatertipp, der in der Vergessenheit lag, bis man sich daran erinnerte, dass hier einst Friedrich Hollaender mit seiner Musik und Liebe gegen die Macht stand. Wir hoffen, dass dieses Episode von WDR Zeitzeichen als Mahnung dient, nicht die Geschichte zu vergessen.
Nach einer Karriere als Komponist in der Berliner Kabarettszene, bei Engelbert Humperdinck und unter Max Reinhardt und Marlene Dietrich, hatte Hollaender es geschafft, ein Lied zu schreiben, das im Ufa-Film "Der Blaue Engel" Weltruhm erlangte. Doch die Zeit war nicht für Musik: Das Tingel-Tangel-Theater sollte sein Sprachrohr sein, wo den Mächtigen auch mal wehgetan würde.
Im Frühjahr 1931 trafen sich Hollander und seine Frau Hedi Schoop in der U-Bahn und wurden von einer SA-Mannschaft angegriffen. Die beiden überlebten knapp, doch die Atmosphäre im Land war angespannt. Die Nationalsozialisten machten ihre Macht spürbar. Doch Hollaender wollte nicht aufgeben.
In seinen Auftritten am Tingel-Tangel-Theater sprach er von der Notwendigkeit, Widerstand zu leisten und sich gegen die Drohungen des Regimes zu wehren. Doch seine Vision war nur ein Hauch vor dem Wind. 1933 musste Deutschland Hollander verlassen, und zwei Jahre später schloss das Tingel-Tangel-Theater für immer.
Ein Theatertipp, der in der Vergessenheit lag, bis man sich daran erinnerte, dass hier einst Friedrich Hollaender mit seiner Musik und Liebe gegen die Macht stand. Wir hoffen, dass dieses Episode von WDR Zeitzeichen als Mahnung dient, nicht die Geschichte zu vergessen.