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Forscherteam entdeckt extrem alte Fossilien in neuseeländischer Höhle
In einer beeindruckenden Entdeckung hat ein Forscherteam auf der Nordinsel Neuseelands eine große Anzahl Millionen Jahre alte Fossilien gefunden. Die Ergebnisse, veröffentlicht in der Zeitschrift "Alcheringa: An Australasian Journal of Palaeontology", skizzieren den Fund von zwölf Vogel- sowie vier Froscharten, die das Wissen über Neuseelands Entwicklung vor über einer Million Jahren nachhaltig beeinflussen.
Die Entdeckung fand in der bislang unentdeckten Höhle nahe Waitomo statt. Die Forscher stießen auf eine Vielzahl an fossilen Überresten, darunter Vogelfossilien und Froscharten. Diese Funde verändern unsere heutige Sicht auf die Geschichte des Landes.
Trevor Worthy vom Paleontology Laboratory des College of Science and Engineering an der Flinders University erklärt: "Dies ist eine neu anerkannte Vogelfauna für Neuseeland, die durch die ersetzt wurde, die der Mensch eine Million Jahre später entdeckte." Er weiter äußert sich zur Bedeutung ihrer Entdeckung: "Dieser bemerkenswerte Fund legt nahe, dass unsere uralten Wälder einst Heimat einer vielfältigen Gruppe von Vögeln waren, die die nächsten Millionen Jahre nicht überlebten."
Die Waitomo-Höhlen sind bekannt für ihre spektakulären Kalkstein-Systeme und ihre Vielzahl an unterirdischen Flüssen. Die ersten dokumentierten Erkundungen erfolgten 1887 durch Maori-Häuptling Tane Tinorau, der mit einem Floß die Höhlen erforschte und dabei einen unterirdischen Fluss entdeckte.
Die Entdeckung der extrem alten Fossilien in Waitomo ist für die Forschung von großer Bedeutung. Die berühmten Glühwürmchen (Arachnocampa luminosa) auf den Höhlendecken sind ein wichtiger Teil der "Glowworm Project", einem Projekt, das ökologische Reaktionen auf Umweltveränderungen untersucht.
Die Forscher deuten darauf hin, dass etwa 33 bis 50 Prozent der Population der untersuchten Vogelart durch Folgen von Klimawandel und Vulkanausbrüchen ausstarben, bevor der Mensch überhaupt einen Fuß auf die Insel setzte. Den Daten zufolge mussten zwei große Ausbrüche gegeben haben, vor 1,5 Millionen Jahren sowie vor circa einer Million Jahren.
Die Entdeckung in Waitomo ist ein wichtiger Schritt in unserer Kenntnis der Geschichte Neuseelands und zeigt uns, dass die Insel einst ein vielfältiges Lebensumfeld hatte.
In einer beeindruckenden Entdeckung hat ein Forscherteam auf der Nordinsel Neuseelands eine große Anzahl Millionen Jahre alte Fossilien gefunden. Die Ergebnisse, veröffentlicht in der Zeitschrift "Alcheringa: An Australasian Journal of Palaeontology", skizzieren den Fund von zwölf Vogel- sowie vier Froscharten, die das Wissen über Neuseelands Entwicklung vor über einer Million Jahren nachhaltig beeinflussen.
Die Entdeckung fand in der bislang unentdeckten Höhle nahe Waitomo statt. Die Forscher stießen auf eine Vielzahl an fossilen Überresten, darunter Vogelfossilien und Froscharten. Diese Funde verändern unsere heutige Sicht auf die Geschichte des Landes.
Trevor Worthy vom Paleontology Laboratory des College of Science and Engineering an der Flinders University erklärt: "Dies ist eine neu anerkannte Vogelfauna für Neuseeland, die durch die ersetzt wurde, die der Mensch eine Million Jahre später entdeckte." Er weiter äußert sich zur Bedeutung ihrer Entdeckung: "Dieser bemerkenswerte Fund legt nahe, dass unsere uralten Wälder einst Heimat einer vielfältigen Gruppe von Vögeln waren, die die nächsten Millionen Jahre nicht überlebten."
Die Waitomo-Höhlen sind bekannt für ihre spektakulären Kalkstein-Systeme und ihre Vielzahl an unterirdischen Flüssen. Die ersten dokumentierten Erkundungen erfolgten 1887 durch Maori-Häuptling Tane Tinorau, der mit einem Floß die Höhlen erforschte und dabei einen unterirdischen Fluss entdeckte.
Die Entdeckung der extrem alten Fossilien in Waitomo ist für die Forschung von großer Bedeutung. Die berühmten Glühwürmchen (Arachnocampa luminosa) auf den Höhlendecken sind ein wichtiger Teil der "Glowworm Project", einem Projekt, das ökologische Reaktionen auf Umweltveränderungen untersucht.
Die Forscher deuten darauf hin, dass etwa 33 bis 50 Prozent der Population der untersuchten Vogelart durch Folgen von Klimawandel und Vulkanausbrüchen ausstarben, bevor der Mensch überhaupt einen Fuß auf die Insel setzte. Den Daten zufolge mussten zwei große Ausbrüche gegeben haben, vor 1,5 Millionen Jahren sowie vor circa einer Million Jahren.
Die Entdeckung in Waitomo ist ein wichtiger Schritt in unserer Kenntnis der Geschichte Neuseelands und zeigt uns, dass die Insel einst ein vielfältiges Lebensumfeld hatte.