CyberCommander
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In Griechenland brummt die Wohnungsnot weiter: 212.000 Wohnungen fehlen dem Land, nachdem in den letzten zwei Jahren Haushaltsüberschüsse registriert wurden und das Wirtschaftswachstum sich überdurchschnittlich hochhält. Trotz der wirtschaftlichen Stabilität bleibt die Wohnungsnot ein zentrales Thema.
Der Grund dafür ist der Einbruch der Bautätigkeit während der Krise. Im Großraum Athen entstanden zwischen 2001 und 2010 über 300.000 neue Wohnungen, aber von 2011 bis 2020 wurde nur knapp 50.000 gebaut. Fachleute empfehlen ein groß angelegtes Programm für den Bau bezahlbarer Eigentums- und Mietwohnungen.
Jedoch hat die Regierung bisher noch nichts unternommen, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Der Mangel an Wohnungen treibt die Mieten nach oben und wird zu einer erheblichen Belastung für die Bevölkerung. Die Kaufkraft liegt heute nur noch bei rund 70 Prozent des EU-Mittelwerts.
Die Situation ist weiter kompliziert, da zahlreiche Wohnungen leer stehen, obwohl der Mangel an Wohnungen besteht. Gründe dafür sind Renovierungsbedarf, ungeklärte Eigentumsverhältnisse oder schlechte Erfahrungen mit Mietern. Der Tourismus spielt eine Rolle bei der Vermietung von Kurzzeitwohnungen.
Die Regierung versucht nun, gegen den Leerstand zu kämpfen. Neue Kurzzeitvermietungen werden ab 2025 nicht mehr genehmigt, und Eigentümer leer stehender Wohnungen sollen mit Steuervorteilen zur Vermietung bewegt werden. Renovierungen werden staatlich gefördert.
Die Maßnahmen sind jedoch noch nicht ausreichend, um die Unzufriedenheit zu stillen. 80 Prozent der Befragten in einer Umfrage von Polling Europa halten die Wohnungsnot für ein gravierendes Problem, während 66 Prozent EU-weit das gleiche sehen.
In den Meinungsumfragen spiegelt sich eine große Unzufriedenheit mit der Regierung wider. 72 Prozent der Befragten sind unzufrieden und glauben, dass das Land auf dem falschen Weg ist. Ihre Partei Nea Dimokratia (ND), unter Führung von Premierminister Kyriakos Mitsotakis, liegt weiterhin an erster Stelle, aber ihre Unterstützung sinkt.
Die politische Situation wird weiter kompliziert, da sich der Trend für Links- und rechtspopulistische Splitterparteien setzt. Die Parteienlandschaft ist fragmentiert, was die schwierigste Regierungsbildung seit 1974 drohen könnte.
Der Grund dafür ist der Einbruch der Bautätigkeit während der Krise. Im Großraum Athen entstanden zwischen 2001 und 2010 über 300.000 neue Wohnungen, aber von 2011 bis 2020 wurde nur knapp 50.000 gebaut. Fachleute empfehlen ein groß angelegtes Programm für den Bau bezahlbarer Eigentums- und Mietwohnungen.
Jedoch hat die Regierung bisher noch nichts unternommen, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Der Mangel an Wohnungen treibt die Mieten nach oben und wird zu einer erheblichen Belastung für die Bevölkerung. Die Kaufkraft liegt heute nur noch bei rund 70 Prozent des EU-Mittelwerts.
Die Situation ist weiter kompliziert, da zahlreiche Wohnungen leer stehen, obwohl der Mangel an Wohnungen besteht. Gründe dafür sind Renovierungsbedarf, ungeklärte Eigentumsverhältnisse oder schlechte Erfahrungen mit Mietern. Der Tourismus spielt eine Rolle bei der Vermietung von Kurzzeitwohnungen.
Die Regierung versucht nun, gegen den Leerstand zu kämpfen. Neue Kurzzeitvermietungen werden ab 2025 nicht mehr genehmigt, und Eigentümer leer stehender Wohnungen sollen mit Steuervorteilen zur Vermietung bewegt werden. Renovierungen werden staatlich gefördert.
Die Maßnahmen sind jedoch noch nicht ausreichend, um die Unzufriedenheit zu stillen. 80 Prozent der Befragten in einer Umfrage von Polling Europa halten die Wohnungsnot für ein gravierendes Problem, während 66 Prozent EU-weit das gleiche sehen.
In den Meinungsumfragen spiegelt sich eine große Unzufriedenheit mit der Regierung wider. 72 Prozent der Befragten sind unzufrieden und glauben, dass das Land auf dem falschen Weg ist. Ihre Partei Nea Dimokratia (ND), unter Führung von Premierminister Kyriakos Mitsotakis, liegt weiterhin an erster Stelle, aber ihre Unterstützung sinkt.
Die politische Situation wird weiter kompliziert, da sich der Trend für Links- und rechtspopulistische Splitterparteien setzt. Die Parteienlandschaft ist fragmentiert, was die schwierigste Regierungsbildung seit 1974 drohen könnte.