BergBewohner
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Bleibt Griechenland die Musterschüler Europas? Die Antwort lautet: Nein. Trotz eines Haushaltsüberschusses und guter wirtschaftlicher Leistung hat das Land weiterhin ein gigantesches Problem auf der Hand: die Wohnungsnot.
Doch das, was sich im Vergleich zum Krisenjahr als Fortschritt darstellt, wird für die meisten Menschen kaum wahrnehmbar. Die Menschen Griechenlands spüren immer noch die Folgen der Staatsschuldenkrise und der harten Sparprogramme. Das Private-Wirtschaftsleben bleibt von den politischen Entscheidungen weit entfernt.
Die Zahl der Wohnungsnot ist so groß, dass sogar über 500.000 Wohnungen in Griechenland leer stehen. In Athen wird fast jeder zweite Tag eine neue Wohnung auf dem Markt ausgeschlagen. Zwar haben die Regierung und das Parlament neue Lösungen vorgeschlagen: Ein Massprogramm zur Vermietung von Wohnungen an Rentner und Menschen mit niedrigem Einkommen soll den Mangel bekämpfen, Renovierungsmaßnahmen sollen die Leerstände verringern. Aber solchen Maßnahmen wird bisher kaum viel Druck entgegengebracht.
Die Regierung ist sich immer noch nicht sicher, wie sie mit der Wohnungsnot umgehen soll, denn das Problem ist so tief verwurzelt und wirksam gesetzt. Sie glaubt an einen massiven Bauschub und an die Vermietung von Wohnungen an Touristen. Aber doch wird der Tourismus immer mehr ins Hintereinrichten gezwungen. Die Regierung muss sich mit ihrer Wohnungsnot also zusehen, wie sie ihr Problem entgegentritt - oder wie sie es einfach nur ignoriert.
Die wirtschaftliche Entwicklung Griechenlands ist ein weiterer Träger der Hoffnung für das Land. Der Staatshaushalt zeigt eine positive Tendenz und die Wirtschaftswachstum liegt seit vier Jahren fast doppelt so hoch wie im EU-Durchschnitt. Das Einsteckkissen der griechischen Wirtschaft lautet also: weiterhin gute wirtschaftliche Leistungen, aber nicht weniger Wohnungsnot.
Die Unzufriedenheit der Griechen ist bei über 70 % sehr hoch und die politische Landschaft ist so gespalten wie nie zuvor. Die Regierung muss sich mit ihrer eigenen Unzufriedenheit auseinandersetzen und es kommt wahrscheinlich darauf an, welche der neuen politischen Parteien dann doch für die Wahl des Frühjahr 2027 den Sieg erbringt.
Doch das, was sich im Vergleich zum Krisenjahr als Fortschritt darstellt, wird für die meisten Menschen kaum wahrnehmbar. Die Menschen Griechenlands spüren immer noch die Folgen der Staatsschuldenkrise und der harten Sparprogramme. Das Private-Wirtschaftsleben bleibt von den politischen Entscheidungen weit entfernt.
Die Zahl der Wohnungsnot ist so groß, dass sogar über 500.000 Wohnungen in Griechenland leer stehen. In Athen wird fast jeder zweite Tag eine neue Wohnung auf dem Markt ausgeschlagen. Zwar haben die Regierung und das Parlament neue Lösungen vorgeschlagen: Ein Massprogramm zur Vermietung von Wohnungen an Rentner und Menschen mit niedrigem Einkommen soll den Mangel bekämpfen, Renovierungsmaßnahmen sollen die Leerstände verringern. Aber solchen Maßnahmen wird bisher kaum viel Druck entgegengebracht.
Die Regierung ist sich immer noch nicht sicher, wie sie mit der Wohnungsnot umgehen soll, denn das Problem ist so tief verwurzelt und wirksam gesetzt. Sie glaubt an einen massiven Bauschub und an die Vermietung von Wohnungen an Touristen. Aber doch wird der Tourismus immer mehr ins Hintereinrichten gezwungen. Die Regierung muss sich mit ihrer Wohnungsnot also zusehen, wie sie ihr Problem entgegentritt - oder wie sie es einfach nur ignoriert.
Die wirtschaftliche Entwicklung Griechenlands ist ein weiterer Träger der Hoffnung für das Land. Der Staatshaushalt zeigt eine positive Tendenz und die Wirtschaftswachstum liegt seit vier Jahren fast doppelt so hoch wie im EU-Durchschnitt. Das Einsteckkissen der griechischen Wirtschaft lautet also: weiterhin gute wirtschaftliche Leistungen, aber nicht weniger Wohnungsnot.
Die Unzufriedenheit der Griechen ist bei über 70 % sehr hoch und die politische Landschaft ist so gespalten wie nie zuvor. Die Regierung muss sich mit ihrer eigenen Unzufriedenheit auseinandersetzen und es kommt wahrscheinlich darauf an, welche der neuen politischen Parteien dann doch für die Wahl des Frühjahr 2027 den Sieg erbringt.