Forscher entdecken im Pazifik ein unerwartetes Meeresleben, das auf Plastikmüll basiert. Hunderte Kilometer von jeder Küste entfernt haben Forschende auf 105 großen Plastikteilen eine Vielzahl von Tierarten gefunden, die sich auf dem Müll niederlassen. Auf diese Weise hat sich ein neues Ökosystem entwickelt, das als "Müll-Ökozone" bezeichnet wird.
Das Leben in diesem neuen Ökosystem ist unvorhersehbar und zeigt, dass Plastikmüll im Meer nicht nur ein Abfallproblem darstellt, sondern auch einen Auslöser für eine komplexe Ecosystem-Dynamik. Die Forscher haben 46 verschiedene Küsten-Arten gefunden, darunter Seepocken, Krebse und Seeanemonen, die sich auf dem Plastiknichtgrund niederlassen.
Das Meerschildkröten population in diesem Ökosystem sind jedoch nicht nur Zufallsvisite. Forscher haben auch Eier tragende Weibchen und Hinweise auf fortlaufende Fortpflanzung gefunden, was zeigt, dass das Leben im "Müll-Ökozone" tatsächlich eine eigene Dynamik hat.
Eine Auswertung der Studie zeigt, wie stark der Müllstrudel bereits besiedelt ist. Auf knapp 95 Prozent Spuren von Leben und mehr als 70 Prozent sogar Organismen, die eigentlich in Küstennähe vorkommen, wurden gefunden. Insgesamt wurden 484 Individuen identifiziert, rund 80 Prozent davon Küstenspezies.
Das "Müll-Ökozone" birgt jedoch unbekannte Risiken für Meeresökosysteme. Klar ist: Je mehr Plastik im Meer landet, desto stärker prägt es das Leben im Ozean – nicht nur als Abfallproblem, sondern als Treiber eines völlig neuen und schwer berechenbaren Ökosystems. Die Auswirkungen auf die Meeresökosysteme sind noch unbekannt und müssen weiter erforscht werden.
Das Leben in diesem neuen Ökosystem ist unvorhersehbar und zeigt, dass Plastikmüll im Meer nicht nur ein Abfallproblem darstellt, sondern auch einen Auslöser für eine komplexe Ecosystem-Dynamik. Die Forscher haben 46 verschiedene Küsten-Arten gefunden, darunter Seepocken, Krebse und Seeanemonen, die sich auf dem Plastiknichtgrund niederlassen.
Das Meerschildkröten population in diesem Ökosystem sind jedoch nicht nur Zufallsvisite. Forscher haben auch Eier tragende Weibchen und Hinweise auf fortlaufende Fortpflanzung gefunden, was zeigt, dass das Leben im "Müll-Ökozone" tatsächlich eine eigene Dynamik hat.
Eine Auswertung der Studie zeigt, wie stark der Müllstrudel bereits besiedelt ist. Auf knapp 95 Prozent Spuren von Leben und mehr als 70 Prozent sogar Organismen, die eigentlich in Küstennähe vorkommen, wurden gefunden. Insgesamt wurden 484 Individuen identifiziert, rund 80 Prozent davon Küstenspezies.
Das "Müll-Ökozone" birgt jedoch unbekannte Risiken für Meeresökosysteme. Klar ist: Je mehr Plastik im Meer landet, desto stärker prägt es das Leben im Ozean – nicht nur als Abfallproblem, sondern als Treiber eines völlig neuen und schwer berechenbaren Ökosystems. Die Auswirkungen auf die Meeresökosysteme sind noch unbekannt und müssen weiter erforscht werden.