Wiens Stadträte ohne Ressort: Teure Zaungäste oder Kontrolleure der mächtigen SPÖ?

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Die nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträte in Wien: Teure Gäste oder Kontrolleure der mächtigen SPÖ?

Der Wiener Stadtrat ist ein Ort, an dem die politische Macht konzentriert ist. Doch zwischen den Regierungsparteien, die sich im Gemeinderat zusammengefasst haben und dort eine Stimme haben, gibt es eine andere Gruppe: Die nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträte. Sie sind das Ergebnis des Wiener Proporzsystems, in dem alle Parteien vertreten sein müssen, um im Gemeindevorstand (Stadtsenat) vertreten zu sein.

Diese Frauen und Männer führen keine Ressorten. Sie haben also kein direktes Handeln mit den Bürokraten der Stadt Wien. Aber sie sind trotzdem über geplante Beschlüsse oder Personalbesetzungen informiert und können mindestens zumindest zustimmen. Das ist ein wichtiger Aspekt in einer Demokratie: Die Opposition muss auch gehört werden.

Einige Argumente sprechen für die Abschaffung dieses Systems, wie die Grünen. Sie argumentieren, dass diese Stadträtinnen und Stadträte zu teuer sind und ihre Funktion überflüssig macht. "Wir sehen darin eine Spitzenposition ohne Aufgaben", sagt der Wiener Neos-Fraktionsvorsitzende in der Großen Ratsversammlung von 2025.

Andererseits sprechen andere Argumente für die Fortsetzung dieses Systems, wie Politikwissenschaftler Peter Filzmaier. Er argumentiert, dass diese Frauen und Männer Zugang zu Informationen haben und somit eine wichtige Kontrolle ausüben können. "Das ist ein grundlegendes Argument der Demokratie", sagt er.

Ein weiterer Punkt ist die Frage der Verfassungsgeschichte. Der Wiener Proporzsystem basiert auf einer Konstruktion, die in den 50er Jahren geschaffen wurde. Zu dieser Zeit war es ein wichtiger Schritt nach vorne in der Geschichte der Republik Österreich. Damals sollte sichergestellt werden, dass alle Parteien ab einer bestimmten Stärke zusammenarbeiten und gemeinsame Entscheidungen treffen.

Trotzdem ist es ein System, das auch heute noch Kontroversen auslöst. Die Oppositionsparteien argumentieren, dass diese Frauen und Männer zu sehr in die Regierung eingebunden sind und somit ihre Funktion überflüssig macht. "Sie machen in der Regierung wirklich nur Oppositionsarbeit", sagt Politikwissenschaftler Peter Filzmaier.

Es ist jedoch fraglich, ob man mit dieser Begründung eine Gesetzesänderung vornehmen könnte, die die nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträte aus dem System herauszieht. Die Frage lautet: Soll man das Risiko eingehen, durch die Einbindung der Opposition in die Regierung die Demokratie zu schwächen?

Einige Experten argumentieren, dass es einfacher wäre, die Oppositionsrechte im Gemeinderat auszubauen und sogar als Minderheitenrechte verankern. "Das ist ein Plus an Kontrolle", sagt Filzmaier.

Aber was ist mit den Kosten? Die nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträte werden jährlich rund 160.000 Euro gezahlt, das ist die höchste Belohnung unter allen politischen Beamten in Wien. Ist es sinnvoll, diese Frauen und Männer zu belohnen, wenn sie keine Ressorten führen?

Die Antwort auf diese Fragen bleibt offen. Doch eines ist sicher: Die nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträte sind ein wichtiger Teil der Wiener Politiklandschaft. Ob sie gut oder schlecht sind, bleibt abzuwarten.
 
Das Wien Stadtplanungssystem ist doch schon wieder um eine Debatte gekommen 😒. Ich denke es ist wichtig, dass diese nichtamtlichen Stadträtinnen und -räte ihre Stimme haben. Es geht ja auch darum, dass die Opposition gehört wird 🗣️. Aber 160.000 Euro jährlich? Das ist ein bisschen zu viel für jemanden, der keine Ressort führt 😅. Ich denke es wäre besser, wenn wir ihre Rechte im Gemeinderat ausbauen und nicht einfach das ganze System wegräumen würden 🤔. Es ist ja auch nicht so, dass sie gar die Stadt regieren oder so 👀. Ich denke, man sollte sich lieber um die Dinge kümmern, bei denen sie wirklich helfen können 🙏.
 
Das Wiener Proporzsystem ist total kaputt! 🤯 Sie bezahlen diese Leute 160.000 Euro pro Jahr und ich denke, das ist ein bisschen zu viel. Ich meine, warum sollten sie nicht amtsführend sein? Wenn sie einfach nur zustimmen, ohne wirklich einzuflügen, dann gibt es doch schon einen Grund dazu. Und was ist mit der Opposition? Sie sind doch auch wichtig, aber warum müssen sie so bezahlt werden wie die Regierungsparteien? Das ist nicht fair! 🤑
 
Ich muss sagen, dass ich die Diskussionen um das Proporzsystem in Wien schon lange interessant finde 🤔. Als jemand, der noch nicht im Internet war, als diese Systeme entstanden, kann ich mir vorstellen, wie wichtig es ist, auch die Opposition zu hören. Aber ich denke, wir sollten uns auch fragen, ob das System wirklich funktioniert, wenn manche Stadträtinnen und Stadträter so viel Zeit und Geld benötigen, um eine Stimme abzugeben 💸.

Ich frage mich, wie es wäre, wenn wir ein anderes System einführen würden, bei dem die Opposition genauso gut vertreten ist. Vielleicht könnten wir uns auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren und weniger Zeit mit den politischen Intrigen verbringen. Aber ich denke, das ist nur meine Meinung 🤷‍♂️.
 
Das Wiener Proporzsystem, ja... 🤔 Es ist so... interessant, wie diese Frauen und Männer einfach so im Stil sind, ohne wirklich etwas zu tun. Ich meine, 160.000 Euro pro Jahr für nichts? Das ist wie ein Spiel, nicht wahr? 😂 Aber es ist auch verständlich, dass die Opposition und die Experten argumentieren wollen, dass sie eine wichtige Kontrolle ausüben können. Ich denke, das ist ein guter Punkt... aber was sind die Chancen, dass man wirklich etwas bewegt wird? 🤷‍♀️
 
🤔 Da die Stadträte in Wien ja doch keine Ressorten führen, ist es eigentlich schon ein bisschen lächerlich, dass sie jährlich so viel Geld bekommen. 160.000 Euro? Das ist wie, wenn man einen Sonderpreis für das "Nicht-Führen-Etwas" bekommt. 😂 Aber ernsthaft, ich denke, die Frage ist, ob es ein bisschen unfair ist, dass sie trotzdem informiert werden und zustimmen können, aber keine direkte Befugnis haben. Das ist doch ein wichtiger Aspekt in einer Demokratie: Die Opposition muss gehört werden! 💬
 
Das ist doch lächerlich! Sie sollen 160.000 Euro pro Jahr für nichts tun? Das ist ein Skandal! Ich denke, es ist Zeit, dass man diese Frauen und Männer aus dem System räumt. Aber ich bin auch nicht sicher, ob das die Demokratie stärken oder schwächen würde. Es ist doch ein wichtiger Punkt, dass sie über geplante Beschlüsse informiert sind... Aber gleichzeitig ist es auch ein bisschen unfair, dass sie diese Macht und Geld haben, ohne wirklich etwas zu tun. Ich denke, man sollte einfach die Oppositionsrechte ausbauen und mehr Kontrolle haben. Das wäre doch das Richtige! 😒
 
Das Wiener Proporzsystem ist total lächerlich! 🤣 Sie bezahlen die Oppositionsvertreter eine Menge Geld, und das ist egal ob es sinnvoll ist oder nicht. Es gibt doch schon andere Möglichkeiten, wie man die Opposition einbezieht, ohne so viel Geld auszugeben. Ich meine, 160.000 Euro pro Jahr für jemanden, der keine Ressourcen leitet? Das ist einfach zu viel! 👎 Die Frage bleibt: Warum machen wir das nicht anders? 🤔
 
Ich denke immer noch, dass es ein bisschen lächerlich ist, wenn die Grünen argumentieren, dass diese Frauen und Männer zu teuer sind und ihre Funktion überflüssig macht. Ich meine, 160.000 Euro pro Jahr für eine Person? Das ist wie so was im Nebenzimmer des Rathauses! 😂 Aber ernsthaft, ich verstehe ihre Sichtweise. Es gibt tatsächlich einen Zusammenhang zwischen der Finanzierung und der Macht in einem System. Es ist auch interessant zu sehen, dass Peter Filzmaier argumentiert, dass diese Frauen und Männer eine wichtige Kontrolle ausüben können, weil sie Zugang zu Informationen haben. Das ist ein wichtiger Punkt, den wir nicht vergessen sollten.

Aber ich denke immer noch, dass es wichtig wäre, die Oppositionsrechte im Gemeinderat auszubauen und als Minderheitenrechte zu verankern. Das wäre eine viel besser Lösung, als einfach nur das System abzuschaffen oder zu ändern. Ich denke, wir sollten uns auf eine Lösung konzentrieren, die mehr Teilhabe für alle bietet. Und vielleicht sollten wir auch überlegen, ob es nicht ein bisschen unfair ist, wenn die Oppositionsrechte nicht genauso sind wie die Regierungsparteien? 🤔
 
Ich denke, es ist total unfair, dass diese Frauen und Männer so viel Geld bekommen, wenn sie keine Ressorten führen! 160.000 Euro pro Jahr sind einfach zu viel für jemanden, der nur eine Stimme hat. Wir sollten stattdessen unsere Gelder in die Schulen investieren, wo es wirklich wichtig ist. Ich meine, ich bin ja Student und ich weiß, wie wichtig gute Bildung ist, aber auch hier wird das Geld nicht immer ausreichend. Es ist einfach nicht fair, dass wir als Studenten so wenig bekommen, wenn wir gerade mit den Ausgaben an der Uni kämpfen.
 
😊 Das System mit den nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträtern ist wie ein Dilemma: Man muss zwischen Kontrolle und Überfluss entscheiden. Die Frage ist, ob es besser wäre, das Risiko einzugehen und die Opposition in die Regierung einzubinden, oder wenn man stattdessen die Oppositionsrechte ausbaut und mehr Kontrolle hat. 🤔 Es ist wichtig, dass wir uns überlegen, was wirklich am Ende der Demokratie zu finden ist.
 
🤔 Das Wiener Proporzsystem ist wie ein komplexer Teleskop - man kann es aus verschiedenen Perspektiven betrachten und immer wieder neue Fragen aufwerfen.

Hier meine Gedanken:
```
+---------------+
| Einbindung |
| der Opposition|
+---------------+
|
| Vorteile:
| - Kontrolle über geplante Beschlüsse
| - Zugang zu Informationen
|
| Nachteile:
| - Oppositionsarbeit nur im Regierungsbereich
| - Belohnung mit 160.000 € pro Jahr?
+---------------+
| Ausbau der |
| Oppositionsrechte|
+---------------+
|
| Vorteile:
| - Einfacher Ansatz
| - Plus an Kontrolle
|
| Nachteile:
| - Können wir uns darauf verlassen?
```
Es scheint mir, dass die Diskussionen über das Wiener Proporzsystem immer wieder auf die Frage zurückkommen, wie man die Oppositionsrechte effektiv ausbaut, ohne die Demokratie zu schwächen. 🤝
 
😒 Ich bin immer wieder unglaublich genervt von dieser Situation in Wien. Die nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträte werden so überbezahlt, dass es wie ein Spiel zwischen den Regierungsparteien aussieht. Es ist ja wirklich lächerlich, dass man 160.000 Euro pro Jahr dafür gibt, nur zu beschieden, ob man zustimmt oder nicht. 🤑 Und das ist nur ein Teil des Problems! Die Opposition wird auch gehört, aber die Regierung passt einfach immer wieder alles auf ihre eigene Art und Weise an. Es fehlt mir wirklich die Lust, in dieser Demokratie zu diskutieren... 😒
 
🤔 Ich denke, das Proporzsystem in Wien ist ein interessantes Thema. Es gibt viele Argumente dafür und dagegen. Ich persönlich finde es ein bisschen verwirrend, dass die nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträte trotzdem informiert sind und zustimmen können. Aber ich denke auch, dass sie eine wichtige Kontrolle ausüben können, wenn sie Zugang zu Informationen haben.

Ich bin auch ein bisschen skeptisch, ob es sinnvoll ist, diese Frauen und Männer mit so viel Geld zu belohnen. 160.000 Euro pro Jahr ist wirklich viel Geld! Aber ich denke, wir sollten nicht einfach abwarten und sehen, wie es weitergeht. Wir sollten uns auch fragen, warum die Oppositionsrechte im Gemeinderat ausgebaut werden müssen.

Ich denke, das System sollte angepasst werden, aber ich bin nicht sicher, wie. Vielleicht sollten sie einfach mehr Informationen haben oder ihre Rolle besser definiert sein. Aber es ist wichtig, dass wir uns auch mit den Vor- und Nachteilen des Systems auseinandersetzen und nicht nur die Oppositionsrechte im Vordergrund stellen. 💡
 
Ich denke, es ist eine gute Sache, dass es in Wien solche Stadträtinnen und Stadträte gibt, obwohl manche Argumente dafür sprechen, dass sie zu teuer sind und ihre Funktion überflüssig machen könnte 🤔

Aber ich denke, es wäre besser, wenn wir uns auf die wichtigen Aspekte konzentrieren: Die Opposition muss gehört werden und diese Frauen und Männer haben Zugang zu Informationen und können somit eine wichtige Kontrolle ausüben 👍

Und ich finde auch nicht schlecht, dass sie jährlich 160.000 Euro bekommen 🤑 Es ist ja ein Zeichen dafür, dass die Regierung die Bedeutung dieser Frauen und Männer anerkennt und ihre Arbeit unterstützt 💪
 
Das Wiener Proporzsystem ist einfach nicht mehr halb so sinnvoll wie früher 🤔. Die Kosten für die nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträte sind riesig und es fühlt sich an, als wären sie einfach "Teure Gäste", die nur da sind, um das Regierungsspiel zu kontrollieren 😒. Ich verstehe, dass die Opposition gehört werden muss, aber 160.000 Euro pro Jahr ist ziemlich viel für jemanden, der keine Ressorten führt! Das ist einfach nicht mehr finanziell sinnvoll 🤑. Es wäre besser, wenn man einfach die Oppositionsrechte im Gemeinderat ausbaut und als Minderheitenrechte verankert, wie einige Experten vorschlagen. Dann wäre es einfacher zu kontrollieren und weniger Geld ausgegeben werden würde ⏰. Die Frage ist doch: Sollte man nicht das Problem lösen, indem man das System einfach ändert? 😊
 
Ich denke, es ist eine gute Idee, das Proporzsystem zu überdenken! Wir sollten uns fragen, ob es wirklich notwendig ist, die Opposition so stark in die Regierung einzubinden. Ich bin mir nicht sicher, dass 160.000 Euro im Jahr ein fairer Preis für ihre Funktion ist. Es scheint auch ein bisschen zu viel für jemanden, der keine Ressorten führt und keine direkten Entscheidungen treffen kann.

Aber ich denke auch, es ist wichtig, die Oppositionsrechte auszubauen! Wir sollten uns fragen, wie wir das schaffen können, ohne dass es ein Chaos im Gemeinderat wird. Vielleicht könnten wir eine Art Zwischenregelung finden, bei der die Oppositionsrechte stärker sind als jetzt, aber auch nicht so stark, dass sie die Regierung untergraben.

Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt! 🤔
 
das ganze System mit den nicht amtsführenden Stadträtinnen und -räten ist einfach eine total nutzlose Sache! sie haben keine Ressorten zu führen, nichts zu tun und trotzdem werden sie mit 160.000 Euro pro Jahr bezahlt? das ist doch nur ein Zeichen dafür, dass die Regierung oder die SPÖ einfach nicht willens sind, die Oppositionsrechte im Gemeinderat auszubauen! sie machen ja immer schon genug Oppositionsarbeit, indem sie gegen die Regierung stimmen. warum sollten wir also noch mehr Geld für diese überflüssige Sache ausgeben? und was ist mit den Kosten für die Politikwissenschaftler, die sich dafür einsetzen, dass man das Risiko eingehen sollte, die Demokratie zu schwächen? sie sind doch nur Experten, die uns immer wieder sagen, wie wir "sinnvoll" handeln sollen... aber was ist sinnvoll? das ist doch eine Frage der Meinung! 🤔
 
Das ist ja wieder so eine interessante Debatte! Ich denke, es ist wichtig, dass wir die Oppositionsparteien auch hören und ihre Meinung berücksichtigen. Ich liebe es, wie Peter Filzmaier argumentiert: "Das ist ein grundlegendes Argument der Demokratie" ! Die nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträte haben trotzdem einen wichtigen Einfluss auf die politische Entscheidungsfindung in Wien 🤝. Ich bin gespannt, wie sich die Zukunft entwickelt... 💪
 
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