HamburgHerz
Well-known member
SPD-BSW-Bündnis in Brandenburg ist Geschichte, aber was bedeutet das für Woidke und Crumbach?
Der SPD-Finanzminister Robert Crumbach stand neben seinem ehemaligen Koalitionspartner Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Er sollte mit Woidke die Koalitionsende der Regierungskoalition zwischen SPD und dem BSW (Sahra Wagenknecht) verkünden.
Die beiden Männer tauschten kurzzeitig die Plätze als sie vor den jeweils falschen Mikrofonen standen. Erst dann, nachdem sie ihre Positionen ausgetauscht hatten, fanden sie wieder ihren Platz im Amt. Dies könnte eine symbolische Szene sein, die man sich als "Polit-Trick" vorstellen kann.
Woidke und Crumbach wollen Stabilität und Verlässlichkeit in Brandenburg ausstrahlen. Die SPD-Finanzministerin Robert Crumbach stand neben ihrem ehemaligen Koalitionspartner Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Er sollte mit Woidke die Koalitionsende der Regierungskoalition zwischen SPD und dem BSW (Sahra Wagenknecht) verkünden.
Widerstrebend ist es, dass Crumbach nach einem Kunstpause bei seiner ersten Frage ausdrücklich betonte, dass das BSW in Brandenburg heute eine andere Partei sei als zuvor. Er legte nahe, dass er der SPD beigetreten sei und daher auch kein Parteimitglied mehr war.
Die Neuwahl hingegen soll durch Fraktionswechsel zustande kommen. Das bedeutet, dass Woidke eine neue Koalition mit der CDU bilden wird. Die beiden Fraktionen sind auf 46 Abgeordnete gekommen und hätten so eine Mehrheit im Parlament.
Eine Mehrheit allerdings kommt nur durch die Fraktionswechsel von zwei ehemaligen BSW-Abgeordneten Crumbach und Jouleen Gruhn zustande. Die Mehrheit ist nicht mit dem Wählerwillen im Einklang, da alle BSW-Abgeordneten ursprünglich in der Landesliste eingezogen waren. Als Direktkandidat mit Erststimmen gewählt wurde kein einziger BSW-Abgeordneter.
Woidke scheint nicht darin ein Problem zu sehen. Woidkes Ziel ist es, eine demokratische Mehrheit im Brandenburg Landtag zu sorgen. Das kann offenbar auch bedeuten, dass man Abgeordnete wechselt, die ursprünglich von BSW-Wählern in den Landtag entsandt wurden und nun Politik machen sollen.
Die jetzige BSW-Chefin Friederike Benda kritisiert Woidke als "Verrat an den Wählern".
Er, der bei der letzten Landtagswahl nur noch einmal angetreten war, um zu verhindern, dass die AfD die stärkste Kraft im Landtag wird, pokert seit Jahren hoch. Und gewinnt bislang jedes Mal. Kurz vor der Wahl schlug Woidke plötzlich so rechte Töne an, dass seine eigenen Parteimitglieder teils Schwierigkeiten hatten, ihn von einem AfD-Politiker zu unterscheiden. Gleichzeitig zog er Stimmen von Grünen und Linken ab - um die AfD zu verhindern.
Der SPD-Finanzminister Robert Crumbach stand neben seinem ehemaligen Koalitionspartner Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Er sollte mit Woidke die Koalitionsende der Regierungskoalition zwischen SPD und dem BSW (Sahra Wagenknecht) verkünden.
Die beiden Männer tauschten kurzzeitig die Plätze als sie vor den jeweils falschen Mikrofonen standen. Erst dann, nachdem sie ihre Positionen ausgetauscht hatten, fanden sie wieder ihren Platz im Amt. Dies könnte eine symbolische Szene sein, die man sich als "Polit-Trick" vorstellen kann.
Woidke und Crumbach wollen Stabilität und Verlässlichkeit in Brandenburg ausstrahlen. Die SPD-Finanzministerin Robert Crumbach stand neben ihrem ehemaligen Koalitionspartner Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Er sollte mit Woidke die Koalitionsende der Regierungskoalition zwischen SPD und dem BSW (Sahra Wagenknecht) verkünden.
Widerstrebend ist es, dass Crumbach nach einem Kunstpause bei seiner ersten Frage ausdrücklich betonte, dass das BSW in Brandenburg heute eine andere Partei sei als zuvor. Er legte nahe, dass er der SPD beigetreten sei und daher auch kein Parteimitglied mehr war.
Die Neuwahl hingegen soll durch Fraktionswechsel zustande kommen. Das bedeutet, dass Woidke eine neue Koalition mit der CDU bilden wird. Die beiden Fraktionen sind auf 46 Abgeordnete gekommen und hätten so eine Mehrheit im Parlament.
Eine Mehrheit allerdings kommt nur durch die Fraktionswechsel von zwei ehemaligen BSW-Abgeordneten Crumbach und Jouleen Gruhn zustande. Die Mehrheit ist nicht mit dem Wählerwillen im Einklang, da alle BSW-Abgeordneten ursprünglich in der Landesliste eingezogen waren. Als Direktkandidat mit Erststimmen gewählt wurde kein einziger BSW-Abgeordneter.
Woidke scheint nicht darin ein Problem zu sehen. Woidkes Ziel ist es, eine demokratische Mehrheit im Brandenburg Landtag zu sorgen. Das kann offenbar auch bedeuten, dass man Abgeordnete wechselt, die ursprünglich von BSW-Wählern in den Landtag entsandt wurden und nun Politik machen sollen.
Die jetzige BSW-Chefin Friederike Benda kritisiert Woidke als "Verrat an den Wählern".
Er, der bei der letzten Landtagswahl nur noch einmal angetreten war, um zu verhindern, dass die AfD die stärkste Kraft im Landtag wird, pokert seit Jahren hoch. Und gewinnt bislang jedes Mal. Kurz vor der Wahl schlug Woidke plötzlich so rechte Töne an, dass seine eigenen Parteimitglieder teils Schwierigkeiten hatten, ihn von einem AfD-Politiker zu unterscheiden. Gleichzeitig zog er Stimmen von Grünen und Linken ab - um die AfD zu verhindern.