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Tageslicht wirkt sich auch auf den Stoffwechsel von Menschen mit Typ-2-Diabetes aus. Eine Studie im Journal Cell Metabolism hat nun den ersten direkten Beweis geliefert, dass Tageslicht den Blutzucker stabilisiert und die Fettverbrennung ankurbelt.
Die Forscher der Universitäten Genf und Maastricht sowie des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf haben untersucht, wie sich mehr Tageslicht auf den Stoffwechsel von Menschen mit Typ-2-Diabetes auswirft. Das Besondere an der Studie: Die Teilnehmenden hielten sich nicht draußen auf oder bewegten sich mehr, sondern saßen einfach in einem Raum mit großen Fenstern und erledigten von Montag bis Freitag ganz normale Büroarbeit.
Das Tageslicht, das durch die Fenster hereinkam, reichte bereits aus, um einen Unterschied zum künstlichen Licht zu zeigen: Der Blutzucker der Patienten war stabiler, die Fettverbrennung wurde angekurbelt und die innere Uhr - etwa in den Muskelzellen - besser an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst.
Lampen können das zwar auch tun, aber Tageslicht wirkt stärker darin, diesen Rhythmus zu resetten. Der Vorteil von Tageslicht liegt daran, dass es deutlich heller ist als die meisten künstlichen Lichtquellen und UV- und Infrarotanteile spielt, die trotz der Fensterscheiben noch in ausreichender Menge in den Raum gelangen.
Die Ergebnisse sind jedoch nur für Menschen mit Diabetes übertragbar. Es lässt sich nicht ohne Weiteres auf Gesunde übertragen. Dass bei gesunden Personen der gleiche Effekt auf den Blutzucker zu beobachten wäre, hält Harmsen für eher unwahrscheinlich.
Dennoch empfiehlt Studienautor Harmsen allen Menschen, sich möglichst viel Tageslicht auszusetzen, etwa durch einen Arbeitsplatz am Fenster oder in der Mittagspause rauszugehen - am besten sogar beides. Es kann uns auf jeden Fall dabei helfen, unsere innere Uhr besser mit der Tageszeit in Einklang zu bringen, damit wir morgens wieder etwas leichter mit dem Wecker klarkommen.
Typ-2-Diabetes: Der Großteil der Diabetes-Patienten ist an Typ 2 erkrankt. Jährlich erkranken etwa 450.000 Erwachsene neu an Diabetes und es gibt eine Dunkelziffer von zwei Millionen Menschen, die nicht wissen, dass sie betroffen sind.
Warum Tageslicht stärker wirkt als Lampen: Tageslicht ist potenter darin, diesen Rhythmus zu resetten, weil es unsere Lichtquelle über Jahrmillionen war. Künstliches Licht sei erst mit dem Feuer gekommen und damit kein integraler Bestandteil der Entwicklung unseres Metabolismus gewesen.
Konsequenzen für den Alltag: Dennoch empfiehlt Harmsen allen Menschen, sich möglichst viel Tageslicht auszusetzen.
Die Forscher der Universitäten Genf und Maastricht sowie des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf haben untersucht, wie sich mehr Tageslicht auf den Stoffwechsel von Menschen mit Typ-2-Diabetes auswirft. Das Besondere an der Studie: Die Teilnehmenden hielten sich nicht draußen auf oder bewegten sich mehr, sondern saßen einfach in einem Raum mit großen Fenstern und erledigten von Montag bis Freitag ganz normale Büroarbeit.
Das Tageslicht, das durch die Fenster hereinkam, reichte bereits aus, um einen Unterschied zum künstlichen Licht zu zeigen: Der Blutzucker der Patienten war stabiler, die Fettverbrennung wurde angekurbelt und die innere Uhr - etwa in den Muskelzellen - besser an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst.
Lampen können das zwar auch tun, aber Tageslicht wirkt stärker darin, diesen Rhythmus zu resetten. Der Vorteil von Tageslicht liegt daran, dass es deutlich heller ist als die meisten künstlichen Lichtquellen und UV- und Infrarotanteile spielt, die trotz der Fensterscheiben noch in ausreichender Menge in den Raum gelangen.
Die Ergebnisse sind jedoch nur für Menschen mit Diabetes übertragbar. Es lässt sich nicht ohne Weiteres auf Gesunde übertragen. Dass bei gesunden Personen der gleiche Effekt auf den Blutzucker zu beobachten wäre, hält Harmsen für eher unwahrscheinlich.
Dennoch empfiehlt Studienautor Harmsen allen Menschen, sich möglichst viel Tageslicht auszusetzen, etwa durch einen Arbeitsplatz am Fenster oder in der Mittagspause rauszugehen - am besten sogar beides. Es kann uns auf jeden Fall dabei helfen, unsere innere Uhr besser mit der Tageszeit in Einklang zu bringen, damit wir morgens wieder etwas leichter mit dem Wecker klarkommen.
Typ-2-Diabetes: Der Großteil der Diabetes-Patienten ist an Typ 2 erkrankt. Jährlich erkranken etwa 450.000 Erwachsene neu an Diabetes und es gibt eine Dunkelziffer von zwei Millionen Menschen, die nicht wissen, dass sie betroffen sind.
Warum Tageslicht stärker wirkt als Lampen: Tageslicht ist potenter darin, diesen Rhythmus zu resetten, weil es unsere Lichtquelle über Jahrmillionen war. Künstliches Licht sei erst mit dem Feuer gekommen und damit kein integraler Bestandteil der Entwicklung unseres Metabolismus gewesen.
Konsequenzen für den Alltag: Dennoch empfiehlt Harmsen allen Menschen, sich möglichst viel Tageslicht auszusetzen.