"Mercosur-Abkommen: Bauern und Wirtschaft auf dem Sprung vor, aber Sorgen um unfairen Wettbewerb"
Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen der EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay sind vorerst beendet. Die Bundesregierung sieht es als geopolitisches Signal, aber viele Bauern und Wirtschaftsverbände fürchten unfairen Wettbewerb.
Einige Landwirte in Deutschland sehen das Mercosur-Abkommen als Bedrohung für ihre Existenzangst an. Sie warnen vor zusätzlichen Ungleichheiten im Wettbewerb. "Wir haben sehr große Bedenken gegen dieses Abkommen", sagte ein Bauer aus Mecklenburg-Vorpommern am Rande eines Protests. Er warnte vor zusätzlichen Ungleichheiten im Wettbewerb.
Der Deutsche Bauernverband hat sich nicht an den Blockaden beteiligt, lehnt das Abkommen aber klar ab. "Als deutscher Bauernverband sind wir grundsätzlich für Handelsabkommen. Die müssen aber fair sein", sagte Präsident Joachim Rukwied. Der Agrarteil von Mercosur sei unausgewogen und gehe zulasten der europäischen Landwirtschaft.
Das Freihandelsabkommen soll den Handel zwischen der EU und den Mercosur-Staaten erleichtern. Zölle auf viele Waren sollen wegfallen, entstehen würde eine der größten Freihandelszonen der Welt mit mehr als 700 Millionen Einwohnern.
Die EU-Kommission versucht, Kritik abzufedern. Sie stellte Schutzklauseln in Aussicht, die sollen neue Zölle erlauben, wenn Agrarimporte stark steigen oder Preise einbrechen. Zudem sollen EU-Mittel früher abrufbar sein.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche unterstützt den Kurs der EU-Kommission und betonte die unsichere Handelspolitik der USA, die US-Zölle träften deutsche Unternehmen besonders hart. "Ich unterstütze deshalb die Europäische Kommission", sagte Reiche.
Die deutsche Wirtschaft reagierte erleichtert auf die Einigung der EU-Staaten auf das Mercosur-Abkommen. Der BDI sprach von einem "wichtigen Erfolg" und einem "starken Signal für den Freihandel".
Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen der EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay sind vorerst beendet. Die Bundesregierung sieht es als geopolitisches Signal, aber viele Bauern und Wirtschaftsverbände fürchten unfairen Wettbewerb.
Einige Landwirte in Deutschland sehen das Mercosur-Abkommen als Bedrohung für ihre Existenzangst an. Sie warnen vor zusätzlichen Ungleichheiten im Wettbewerb. "Wir haben sehr große Bedenken gegen dieses Abkommen", sagte ein Bauer aus Mecklenburg-Vorpommern am Rande eines Protests. Er warnte vor zusätzlichen Ungleichheiten im Wettbewerb.
Der Deutsche Bauernverband hat sich nicht an den Blockaden beteiligt, lehnt das Abkommen aber klar ab. "Als deutscher Bauernverband sind wir grundsätzlich für Handelsabkommen. Die müssen aber fair sein", sagte Präsident Joachim Rukwied. Der Agrarteil von Mercosur sei unausgewogen und gehe zulasten der europäischen Landwirtschaft.
Das Freihandelsabkommen soll den Handel zwischen der EU und den Mercosur-Staaten erleichtern. Zölle auf viele Waren sollen wegfallen, entstehen würde eine der größten Freihandelszonen der Welt mit mehr als 700 Millionen Einwohnern.
Die EU-Kommission versucht, Kritik abzufedern. Sie stellte Schutzklauseln in Aussicht, die sollen neue Zölle erlauben, wenn Agrarimporte stark steigen oder Preise einbrechen. Zudem sollen EU-Mittel früher abrufbar sein.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche unterstützt den Kurs der EU-Kommission und betonte die unsichere Handelspolitik der USA, die US-Zölle träften deutsche Unternehmen besonders hart. "Ich unterstütze deshalb die Europäische Kommission", sagte Reiche.
Die deutsche Wirtschaft reagierte erleichtert auf die Einigung der EU-Staaten auf das Mercosur-Abkommen. Der BDI sprach von einem "wichtigen Erfolg" und einem "starken Signal für den Freihandel".