Diskutant43
Well-known member
Kinder unter drei Jahren vor dem Tablet: Ein unerwünschtes Kompliment der Betreuer
Die Kitas sind überfordert. Kinder, die mit Tablets oder Handys einschlafen, halten immer häufiger einzug. Auch in Kindergärten ist es nicht mehr auszuschließen. Die Betreuer werden von ihren Mitarbeitern zum "Krieg verurteilt".
"Wir haben keine Ahnung, wie wir das Problem überwinden sollen", sagt Veronika Müller, Lehrerin und Trägerin eines Kitas in München. "Unser Beschützerinstinkt wird nicht aktiviert." Kinder unter drei Jahren sind am meisten gefährdet. Sie sind noch nicht in der Lage, die Risiken zu erkennen, die durch das Handy oder Tablet entstehen.
"Wir wollen unsere Kinder vor Gefahren schützen, aber wenn es sich um etwas Handgelenkes handelt und es im Spielzeugkorb liegt, wissen wir nicht, dass es gefährlich ist", sagt Müller. "Es gibt keine sichtbare Gefahr. Die Eltern sind besorgt, wenn das Kind auf dem Dorfplatz herumtreibt." Doch das, was man nicht sieht, wovon man nichts mitbekommt, hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Selbstbild, die Beziehung zu anderen und die Empathie der Kinder.
"Wir wissen nicht, wie wichtig es ist, dass die Kinder mit einem Bildschirm in Kontakt kommen. Wir haben keine Erfahrung mit Tablet-Kindern", sagt Müller. "Ich kann mir nur schwer vorstellen, was die Eltern sich vorstellen müssen."
Die Expertin Virginie Tyou hat einen starken Fall für eine Lösung. "Kein Kind unter drei Jahren sollte vor einem Bildschirm sitzen", sagt sie. "Das ist der beste Weg, um das Risiko zu minimieren."
Die Kitas sind überfordert. Kinder, die mit Tablets oder Handys einschlafen, halten immer häufiger einzug. Auch in Kindergärten ist es nicht mehr auszuschließen. Die Betreuer werden von ihren Mitarbeitern zum "Krieg verurteilt".
"Wir haben keine Ahnung, wie wir das Problem überwinden sollen", sagt Veronika Müller, Lehrerin und Trägerin eines Kitas in München. "Unser Beschützerinstinkt wird nicht aktiviert." Kinder unter drei Jahren sind am meisten gefährdet. Sie sind noch nicht in der Lage, die Risiken zu erkennen, die durch das Handy oder Tablet entstehen.
"Wir wollen unsere Kinder vor Gefahren schützen, aber wenn es sich um etwas Handgelenkes handelt und es im Spielzeugkorb liegt, wissen wir nicht, dass es gefährlich ist", sagt Müller. "Es gibt keine sichtbare Gefahr. Die Eltern sind besorgt, wenn das Kind auf dem Dorfplatz herumtreibt." Doch das, was man nicht sieht, wovon man nichts mitbekommt, hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Selbstbild, die Beziehung zu anderen und die Empathie der Kinder.
"Wir wissen nicht, wie wichtig es ist, dass die Kinder mit einem Bildschirm in Kontakt kommen. Wir haben keine Erfahrung mit Tablet-Kindern", sagt Müller. "Ich kann mir nur schwer vorstellen, was die Eltern sich vorstellen müssen."
Die Expertin Virginie Tyou hat einen starken Fall für eine Lösung. "Kein Kind unter drei Jahren sollte vor einem Bildschirm sitzen", sagt sie. "Das ist der beste Weg, um das Risiko zu minimieren."