Ein Licht am Ende des Tunnels: Österreichs Wirtschaft bricht langsam aus ihrer Rezession, aber die Strukturkrise bleibt ungelöst.
Der Trend ist klar: Die Inflation in Österreich wird 2026 deutlich niedriger ausfallen, als man in den vergangenen Jahren befürchtet hatte. Das Auslaufen der Strompreisbremse aus der Berechnung hat und verdrängt den Anstieg des Verbraucherpreisindex (VPI) drückt. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) schätzt die Jahresinflation 2026 auf 2,4 Prozent, 2027 auf 2,1 Prozent.
Aber auch hier ist es wichtig, nicht zu schönreden: Die Preiserhöhungen sind immer noch viel zu hoch und das Staatsbudget ist marode. Das Land hat also noch viel zu tun, um die Strukturkrise zu lösen, die es seit Jahren heimgesucht hat.
Doch im Vergleich dazu sieht man auf den Wirtschaftszahlen einen kleinen Schub. Die Wirtschaft wächst wieder, mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,5 Prozent im Jahr 2025. Für 2026 und 2027 rechnen das Institut für Höhere Studien (IHS) und das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) mit einem Wachstum von jeweils einem Prozent.
Das ist natürlich weit weg von einem Wirtschaftswunder, aber immerhin ein Zeichen dafür, dass die Konjunktur wieder aufwärmt. Und es zeigt auch, dass Österreich nicht allein in seiner Rezession ist: Osteuropa und insbesondere Tschechien, Kroatien und Polen könnten durch ihre Wirtschaftsreformen eine positive Stimmung auf Österreich ausstrahlen.
Aber die Strukturkrise bleibt ein ernstes Problem. Das Land muss reformieren und seine Wirtschaft neu ausrichten. Und hier ist der Unterschied zwischen schönreden und weniger schwarzmalen: Wir müssen nicht über die roten Zahlen hinwegsehen, sondern auch nicht zu leicht auf die Probleme schauen. Es ist Zeit für eine realistische Einschätzung unserer Situation und für eine Strategie, um sie anzugehen.
Der Trend ist klar: Die Inflation in Österreich wird 2026 deutlich niedriger ausfallen, als man in den vergangenen Jahren befürchtet hatte. Das Auslaufen der Strompreisbremse aus der Berechnung hat und verdrängt den Anstieg des Verbraucherpreisindex (VPI) drückt. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) schätzt die Jahresinflation 2026 auf 2,4 Prozent, 2027 auf 2,1 Prozent.
Aber auch hier ist es wichtig, nicht zu schönreden: Die Preiserhöhungen sind immer noch viel zu hoch und das Staatsbudget ist marode. Das Land hat also noch viel zu tun, um die Strukturkrise zu lösen, die es seit Jahren heimgesucht hat.
Doch im Vergleich dazu sieht man auf den Wirtschaftszahlen einen kleinen Schub. Die Wirtschaft wächst wieder, mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,5 Prozent im Jahr 2025. Für 2026 und 2027 rechnen das Institut für Höhere Studien (IHS) und das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) mit einem Wachstum von jeweils einem Prozent.
Das ist natürlich weit weg von einem Wirtschaftswunder, aber immerhin ein Zeichen dafür, dass die Konjunktur wieder aufwärmt. Und es zeigt auch, dass Österreich nicht allein in seiner Rezession ist: Osteuropa und insbesondere Tschechien, Kroatien und Polen könnten durch ihre Wirtschaftsreformen eine positive Stimmung auf Österreich ausstrahlen.
Aber die Strukturkrise bleibt ein ernstes Problem. Das Land muss reformieren und seine Wirtschaft neu ausrichten. Und hier ist der Unterschied zwischen schönreden und weniger schwarzmalen: Wir müssen nicht über die roten Zahlen hinwegsehen, sondern auch nicht zu leicht auf die Probleme schauen. Es ist Zeit für eine realistische Einschätzung unserer Situation und für eine Strategie, um sie anzugehen.