MitMachMira
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Ein Fragment wie dieses wurde am Cern einer simulierten Kernwaffenexplosion ausgesetzt. Die Forscher haben es erforscht, um zu verstehen, wie sich ein Asteroid verhalten würde, wenn eine Kernwaffe auf ihn abgefeuert würde.
Ein Team der Universität Oxford hat gemeinsam mit dem Forschungszentrum Cern eine Studie durchgeführt, die die Auswirkungen von Kernwaffenexplosionen auf Asteroiden untersucht. Die Forscher beschleunigten Protonen mit einer Energie von 440 Gigaelektronenvolt fast bis auf Lichtgeschwindigkeit und ließen sie auf ein echtes Fragment eines Eisenmeteoriten treffen.
Die Ergebnisse waren überraschend: das Meteoritenfragment verfestigte sich unter den extremen Bedingungen, was darauf hindeutete, dass die Energie einer Kernwaffenexplosion nicht dazu führen würde, dass der Asteroid zerbricht. Stattdessen würde die Energie größtenteils in die Änderung der Flugbahn fließen.
Das bedeutet, dass eine Kernwaffe eingesetzt werden könnte, um besonders große oder erst kurz vor dem Einschlag entdeckte Himmelsobjekte abzuwehren. Anders als in früheren Vorhersagemodellen könnte eine größere Kernwaffe eingesetzt werden, ohne nicht minder gefährliche Bruchstücke zu erzeugen.
Die Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht und zeigt, dass die Forscher mit einer neuen Option konfrontiert sind, um Asteroiden vor Einschlägen abzuwehren. Es ist jedoch unklar, ob diese Option praktisch umsetzbar ist und welche Risiken damit verbunden sind.
Die Forscher betonen, dass die Studie nicht dazu dient, Kernwaffen als Mittel zur planetaren Verteidigung zu fördern, sondern vielmehr, die Auswirkungen von Kernwaffenexplosionen auf Asteroiden zu verstehen und mögliche Lösungen zu finden.
Ein Team der Universität Oxford hat gemeinsam mit dem Forschungszentrum Cern eine Studie durchgeführt, die die Auswirkungen von Kernwaffenexplosionen auf Asteroiden untersucht. Die Forscher beschleunigten Protonen mit einer Energie von 440 Gigaelektronenvolt fast bis auf Lichtgeschwindigkeit und ließen sie auf ein echtes Fragment eines Eisenmeteoriten treffen.
Die Ergebnisse waren überraschend: das Meteoritenfragment verfestigte sich unter den extremen Bedingungen, was darauf hindeutete, dass die Energie einer Kernwaffenexplosion nicht dazu führen würde, dass der Asteroid zerbricht. Stattdessen würde die Energie größtenteils in die Änderung der Flugbahn fließen.
Das bedeutet, dass eine Kernwaffe eingesetzt werden könnte, um besonders große oder erst kurz vor dem Einschlag entdeckte Himmelsobjekte abzuwehren. Anders als in früheren Vorhersagemodellen könnte eine größere Kernwaffe eingesetzt werden, ohne nicht minder gefährliche Bruchstücke zu erzeugen.
Die Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht und zeigt, dass die Forscher mit einer neuen Option konfrontiert sind, um Asteroiden vor Einschlägen abzuwehren. Es ist jedoch unklar, ob diese Option praktisch umsetzbar ist und welche Risiken damit verbunden sind.
Die Forscher betonen, dass die Studie nicht dazu dient, Kernwaffen als Mittel zur planetaren Verteidigung zu fördern, sondern vielmehr, die Auswirkungen von Kernwaffenexplosionen auf Asteroiden zu verstehen und mögliche Lösungen zu finden.