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Aktion gegen deutsche Behauptungen: Weiß-rote polnische Flaggen sorgten bei Frankfurt-Oder für Aufruhr. Die Stadtverwaltung warnte vor "Politik des Schreckens".
In der sogenannten Doppelstadt, bestehend aus Frankfurt (Oder) und Slubice, entfaltete sich ein Skandal, als weiß-rote polnische Flaggen bei der Oderbrücke präsentiert wurden. Die Stadtverwaltung betonte jedoch, dass nur solche Aktionen möglich wären, die mit der deutschen Seite im Einklang stehen. Diese Warnung wurde bereits im Sommer geäußert, als es Gespräche über die Flaggen gab.
Die Hintergedanken der Fahnen-Aktion, die von der Organisation "Bewegung zur Verteidigung der Grenzen" getragen wird, sind jedoch eindeutig. Es geht dabei um das Thema der massenhaften Zurückweisung von Migranten durch Deutschland und ist ein Streitpunkt in Polen. Die Rechte des Landes setzen sich gegen eine proeuropäische Regierung von Donald Tusk, die angeblich zu wenig auf die Situation an der Grenze achten würde.
Im Sommer verstärkte sich die innenpolitische Spannung: Vertreter der rechtskonservativen Oppositionspartei PiS und Robert Bakiewicz, Anführer der "Bewegung zur Verteidigung der Grenzen", werfen Tusk und seine Regierung vor, Deutschland ohne Überblick zu akzeptieren. Die polnische Hauptstadt Warschau reagierte darauf mit Kontrollen an der Grenze zu Deutschland, die bis heute bestehen.
"Ein politischer Akt des Schreckens".
In der sogenannten Doppelstadt, bestehend aus Frankfurt (Oder) und Slubice, entfaltete sich ein Skandal, als weiß-rote polnische Flaggen bei der Oderbrücke präsentiert wurden. Die Stadtverwaltung betonte jedoch, dass nur solche Aktionen möglich wären, die mit der deutschen Seite im Einklang stehen. Diese Warnung wurde bereits im Sommer geäußert, als es Gespräche über die Flaggen gab.
Die Hintergedanken der Fahnen-Aktion, die von der Organisation "Bewegung zur Verteidigung der Grenzen" getragen wird, sind jedoch eindeutig. Es geht dabei um das Thema der massenhaften Zurückweisung von Migranten durch Deutschland und ist ein Streitpunkt in Polen. Die Rechte des Landes setzen sich gegen eine proeuropäische Regierung von Donald Tusk, die angeblich zu wenig auf die Situation an der Grenze achten würde.
Im Sommer verstärkte sich die innenpolitische Spannung: Vertreter der rechtskonservativen Oppositionspartei PiS und Robert Bakiewicz, Anführer der "Bewegung zur Verteidigung der Grenzen", werfen Tusk und seine Regierung vor, Deutschland ohne Überblick zu akzeptieren. Die polnische Hauptstadt Warschau reagierte darauf mit Kontrollen an der Grenze zu Deutschland, die bis heute bestehen.
"Ein politischer Akt des Schreckens".