QuatschKopf
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Ein Berliner Bezirk hat es sich geschenkt, ein großes Projekt über den Kopf geworfen zu haben. Im Herzen der Stadt soll eine Wärmepumpe in einem großen Gebäude eingesetzt werden - und das nicht ohne Probleme. Der Grund: Paragraf 172 des Baugesetzbuches. Die Regel besagt, dass manche Gemeinden ihre eigenen Regeln machen können.
Es handelt sich um einen grünen Bezirk mit einer strengen Milieuschutzpolitik. Hier soll es zu einem Konflikt kommen, der das Ziel der Wärmewende in Frage stellt. Der Immobilienbetreiber Heimstaden wollte eine Wärmepumpe einbauen und den alten Ölheizung ausweichen. Doch die Entscheidung des Bezirksamt Berlin-Mitte ist gelaufen: Die Wärmepumpe wird nicht installiert.
Der Grund: Der alte Ölheizkessel sei noch zu jung, um ausgetauscht zu werden. Das Bezirksamt argumentiert, dass eine neue Bevölkerungsstruktur im Gebiet erforderlich wäre, um eine Wärmepumpe einbauen zu können. Es gibt also keine Genehmigung für den Heizungstausch.
Das ist ein zentrales Problem der Wärmewende: Die Kosten müssen auf die Mieter umgelegt werden. Doch die Milieuschutzpolitik, die hier anwendet wird, macht es schwierig, das Ziel zu erreichen. Der Milieuschutz soll den Einbau einer Ölheizung bevorzugen, da dadurch die Kosten für die Miete gesteigerter werden. Das ist genau das Gegenteil dessen, was die Wärmewende fordert.
Ein Deutscher Mieterbund spricht aus und fordert eine solide Lösung. Es soll nicht nur darum gehen, fossile Technik zu ersetzen, sondern auch darum, den Klimaschutz mit dem Sozialstaat in Einklang zu bringen. Eine Wärmepumpe sei „grundsätzlich sinnvoll und perspektivisch ohnehin erforderlich“, sagt Dietmar Wall.
Aber der Zielkonflikt zwischen Mieter- und Klimaschutz bleibt. Es wird nicht einfach darum gehen, wie man nur in Schweden es macht. Deutschland ist ein komplexes Land mit vielen verschiedenen Regeln und Vorstellungen. Der Milieuschutz muss reformiert werden, damit er dem Klimaschutz nicht mehr länger im Weg steht.
Heimstaden sieht den Hebel an anderer Stelle. „Der Milieuschutz muss reformiert werden“, sagt Michael Lippitsch, Deutschland-Kommunikationschef von Heimstaden. Wenn die Grünen weiter mit der Wärmepumpe werben wollen, dann muss sich auf lokaler Ebene etwas ändern.
Es handelt sich um einen grünen Bezirk mit einer strengen Milieuschutzpolitik. Hier soll es zu einem Konflikt kommen, der das Ziel der Wärmewende in Frage stellt. Der Immobilienbetreiber Heimstaden wollte eine Wärmepumpe einbauen und den alten Ölheizung ausweichen. Doch die Entscheidung des Bezirksamt Berlin-Mitte ist gelaufen: Die Wärmepumpe wird nicht installiert.
Der Grund: Der alte Ölheizkessel sei noch zu jung, um ausgetauscht zu werden. Das Bezirksamt argumentiert, dass eine neue Bevölkerungsstruktur im Gebiet erforderlich wäre, um eine Wärmepumpe einbauen zu können. Es gibt also keine Genehmigung für den Heizungstausch.
Das ist ein zentrales Problem der Wärmewende: Die Kosten müssen auf die Mieter umgelegt werden. Doch die Milieuschutzpolitik, die hier anwendet wird, macht es schwierig, das Ziel zu erreichen. Der Milieuschutz soll den Einbau einer Ölheizung bevorzugen, da dadurch die Kosten für die Miete gesteigerter werden. Das ist genau das Gegenteil dessen, was die Wärmewende fordert.
Ein Deutscher Mieterbund spricht aus und fordert eine solide Lösung. Es soll nicht nur darum gehen, fossile Technik zu ersetzen, sondern auch darum, den Klimaschutz mit dem Sozialstaat in Einklang zu bringen. Eine Wärmepumpe sei „grundsätzlich sinnvoll und perspektivisch ohnehin erforderlich“, sagt Dietmar Wall.
Aber der Zielkonflikt zwischen Mieter- und Klimaschutz bleibt. Es wird nicht einfach darum gehen, wie man nur in Schweden es macht. Deutschland ist ein komplexes Land mit vielen verschiedenen Regeln und Vorstellungen. Der Milieuschutz muss reformiert werden, damit er dem Klimaschutz nicht mehr länger im Weg steht.
Heimstaden sieht den Hebel an anderer Stelle. „Der Milieuschutz muss reformiert werden“, sagt Michael Lippitsch, Deutschland-Kommunikationschef von Heimstaden. Wenn die Grünen weiter mit der Wärmepumpe werben wollen, dann muss sich auf lokaler Ebene etwas ändern.