Europäische Social-Media-Alternativen: Eine Alternative zum US-Dominierungsraum?
Die Amtseinführung von Donald Trump war für Johannes Meissner der Augenöffnende Moment. Damals, im Januar 2025, als die CEOs sämtlicher US-Techkonzerne in einer Reihe standen, um dem neuen Präsidenten zu applaudieren – während ein anderer, nämlich Elon Musk, auf der Anschlussveranstaltung den Hitlergruß zeigte. Dieses Ereignis hat Meissner dazu inspiriert, eine europäische Alternative zum US-Dominierungsraum im Social-Media-Bereich zu entwickeln.
Meissners Projekt ist Wedium, ein neues soziales Netzwerk, das europäischen Datenschutz, keinen Hass und nur echte Menschen anbietet. Die Plattform soll eine feinabgestimmte Empfehlungstechnik und eine eindeutige Nutzerverifizierung haben. Die Verifizierung soll nicht durch Klarnamen erfolgen, sondern jeden Nutzer bei der Anmeldung einen Verifizierungsprozess durchlaufen müssen. Der Personalausweis wird von einem externen Dienstleister überprüft, und die Plattform selbst speichert keine Personalausweise.
Meissner ist der Gründer der Kreativ-Agentur Glow und will das Problem mit Wedium beheben. Die Versprechen sind europäischer Datenschutz, kein Hass und vor allem: nur echte Menschen, keine Propaganda-Bots. Die Plattform soll eine Abfrage vor der Nutzung haben, bei der man angeben kann, wie lange man Videos schauen möchte. Nach Ablauf der Zeit werde dann ein Testbild erscheinen – wie früher beim Fernsehen.
Wedium soll nicht süchtig machen, sondern einen Zustand herstellen, wie im echten Leben: Echte Menschen können für ihre Handlungen im Ernstfall haftbar gemacht werden. Das soll für ein bedeutend besseres Diskussionsklima sorgen: Hassvideos werden auf Wedium gar nicht erst gepostet, Drohungen und Beleidigungen gar nicht erst geschrieben.
Die Gründer von Wedium sind jedoch sich bewusst, dass ihre Idee nicht unumstritten ist. Teile der Netzcommunity positionieren sich traditionell gegen eine Identitätsoffenlegung auf Websites und Plattformen. Zuletzt wurde das Thema breit debattiert, weil Regierungen weltweit eine Altersbeschränkung für Social-Media einführen wollen.
Ein anderer potenzieller Kritikpunkt ist, dass Wedium keine dezentrale Plattform sein wird. Im Gegensatz zu Mastodon, einer deutschen Kurznachrichtendienst-App, basiert Wedium auf einer zentralen Plattform, die von den Gründern kontrolliert wird.
Ein weiteres Projekt, das in Deutschland auftritt, ist Monnett. Dieses Projekt ist eine Mischung aus Instagram und Tiktok und soll als Alternative zum US-Dominierungsraum dienen. Monnett kann bereits heruntergeladen und ausprobiert werden.
Schließlich gibt es auch Eurosky, ein Projekt, das sich für eine europäische Infrastruktur im Social-Media-Bereich einsetzt. Dieses Projekt soll eine dezentrale Lösung bieten und auf dem AT-Protokoll basiert, das frei zugänglich ist.
Die Betreiber von Wedium versuchen nun, Gespräche mit Creators und Medienhäusern zu führen, um die Plattform von Beginn an attraktiv zu machen. Spätestens an diesem Punkt waren viele andere Netzwerke in der Vergangenheit gescheitert.
Die erste Beta von Wedium soll im März veröffentlicht werden, und der offizielle Start ist für den Sommer geplant. Die Frage bleibt jedoch: Wie überzeugt man Nutzerinnen und Nutzer von den gesünderen Social-Media-Alternativen?
Die Amtseinführung von Donald Trump war für Johannes Meissner der Augenöffnende Moment. Damals, im Januar 2025, als die CEOs sämtlicher US-Techkonzerne in einer Reihe standen, um dem neuen Präsidenten zu applaudieren – während ein anderer, nämlich Elon Musk, auf der Anschlussveranstaltung den Hitlergruß zeigte. Dieses Ereignis hat Meissner dazu inspiriert, eine europäische Alternative zum US-Dominierungsraum im Social-Media-Bereich zu entwickeln.
Meissners Projekt ist Wedium, ein neues soziales Netzwerk, das europäischen Datenschutz, keinen Hass und nur echte Menschen anbietet. Die Plattform soll eine feinabgestimmte Empfehlungstechnik und eine eindeutige Nutzerverifizierung haben. Die Verifizierung soll nicht durch Klarnamen erfolgen, sondern jeden Nutzer bei der Anmeldung einen Verifizierungsprozess durchlaufen müssen. Der Personalausweis wird von einem externen Dienstleister überprüft, und die Plattform selbst speichert keine Personalausweise.
Meissner ist der Gründer der Kreativ-Agentur Glow und will das Problem mit Wedium beheben. Die Versprechen sind europäischer Datenschutz, kein Hass und vor allem: nur echte Menschen, keine Propaganda-Bots. Die Plattform soll eine Abfrage vor der Nutzung haben, bei der man angeben kann, wie lange man Videos schauen möchte. Nach Ablauf der Zeit werde dann ein Testbild erscheinen – wie früher beim Fernsehen.
Wedium soll nicht süchtig machen, sondern einen Zustand herstellen, wie im echten Leben: Echte Menschen können für ihre Handlungen im Ernstfall haftbar gemacht werden. Das soll für ein bedeutend besseres Diskussionsklima sorgen: Hassvideos werden auf Wedium gar nicht erst gepostet, Drohungen und Beleidigungen gar nicht erst geschrieben.
Die Gründer von Wedium sind jedoch sich bewusst, dass ihre Idee nicht unumstritten ist. Teile der Netzcommunity positionieren sich traditionell gegen eine Identitätsoffenlegung auf Websites und Plattformen. Zuletzt wurde das Thema breit debattiert, weil Regierungen weltweit eine Altersbeschränkung für Social-Media einführen wollen.
Ein anderer potenzieller Kritikpunkt ist, dass Wedium keine dezentrale Plattform sein wird. Im Gegensatz zu Mastodon, einer deutschen Kurznachrichtendienst-App, basiert Wedium auf einer zentralen Plattform, die von den Gründern kontrolliert wird.
Ein weiteres Projekt, das in Deutschland auftritt, ist Monnett. Dieses Projekt ist eine Mischung aus Instagram und Tiktok und soll als Alternative zum US-Dominierungsraum dienen. Monnett kann bereits heruntergeladen und ausprobiert werden.
Schließlich gibt es auch Eurosky, ein Projekt, das sich für eine europäische Infrastruktur im Social-Media-Bereich einsetzt. Dieses Projekt soll eine dezentrale Lösung bieten und auf dem AT-Protokoll basiert, das frei zugänglich ist.
Die Betreiber von Wedium versuchen nun, Gespräche mit Creators und Medienhäusern zu führen, um die Plattform von Beginn an attraktiv zu machen. Spätestens an diesem Punkt waren viele andere Netzwerke in der Vergangenheit gescheitert.
Die erste Beta von Wedium soll im März veröffentlicht werden, und der offizielle Start ist für den Sommer geplant. Die Frage bleibt jedoch: Wie überzeugt man Nutzerinnen und Nutzer von den gesünderen Social-Media-Alternativen?