Freunde und Kinder: Eine gefühlte Distanz
Die Gefühle, die ich beim Geschenk an meine Freundin mit ihrer Zehn-Jährigen empfinde, sind komplex. Auf der einen Seite freue ich mich über die Gelegenheit, das Kind zu sehen und es zu sehen, wie es sich freut. Aber auf der anderen Seite fühle ich mich unwohl, weil ich mich nicht wirklich bei dem Kind wohlfühle. Es gibt kaum Kontakt, und ich weiß nicht, was das Kind gerade interessiert.
Meine Geste ist daher oft eher perfunctorisch. Ich schenke ein Geschenk im Wert von 20-30 €, sei es ein Gutschein oder etwas Persönliches aus meiner Kindheit. Aber trotzdem bleibt bei mir ein ungutes Gefühl, als würde ich irgendwie danebenliegen. Die Tochter bedankt sich nur dann, wenn ich persönlich anwesend bin und gibt keine Rückmeldung oder Wertschätzung.
Das ist nicht nur bei mir so. Ich frage mich, wie viele meiner Freunde es macht, ihre Kinder zu Geschenken zu schenken. Und warum gibt es eine so offene Distanz zwischen uns? Warum gehen wir uns kaum alleine sehen und unsere Kinder kaum zueinander spielen?
Vielleicht ist es realistischer, wenn ich künftig nur nüchtern halte: Gutschein, 20-30 €, keine persönliche Note mehr. Aber mir widerspricht das. Ich will mich nicht so verhalten lassen.
Wie würden meine Freunde mit dieser Situation umgehen? Und wie würden sie es in den kommenden Jahren handhaben, wenn die Tochter älter wird? Sind 30 € unter diesen Umständen weiterhin angemessen? Oder erwartet man gesellschaftlich irgendwann mit dem Alter automatisch mehr?
Ich frage mich immer wieder: Ist jede persönliche Geste bereits zu viel? Gebe ich zu wenig oder vielleicht sogar zu viel? Die Antwort bleibt ungewiss. Aber eines ist sicher: Die Gefühle, die wir empfinden, wenn wir uns mit Kindern umgeben, sind komplex und tiefgründig.
Die Gefühle, die ich beim Geschenk an meine Freundin mit ihrer Zehn-Jährigen empfinde, sind komplex. Auf der einen Seite freue ich mich über die Gelegenheit, das Kind zu sehen und es zu sehen, wie es sich freut. Aber auf der anderen Seite fühle ich mich unwohl, weil ich mich nicht wirklich bei dem Kind wohlfühle. Es gibt kaum Kontakt, und ich weiß nicht, was das Kind gerade interessiert.
Meine Geste ist daher oft eher perfunctorisch. Ich schenke ein Geschenk im Wert von 20-30 €, sei es ein Gutschein oder etwas Persönliches aus meiner Kindheit. Aber trotzdem bleibt bei mir ein ungutes Gefühl, als würde ich irgendwie danebenliegen. Die Tochter bedankt sich nur dann, wenn ich persönlich anwesend bin und gibt keine Rückmeldung oder Wertschätzung.
Das ist nicht nur bei mir so. Ich frage mich, wie viele meiner Freunde es macht, ihre Kinder zu Geschenken zu schenken. Und warum gibt es eine so offene Distanz zwischen uns? Warum gehen wir uns kaum alleine sehen und unsere Kinder kaum zueinander spielen?
Vielleicht ist es realistischer, wenn ich künftig nur nüchtern halte: Gutschein, 20-30 €, keine persönliche Note mehr. Aber mir widerspricht das. Ich will mich nicht so verhalten lassen.
Wie würden meine Freunde mit dieser Situation umgehen? Und wie würden sie es in den kommenden Jahren handhaben, wenn die Tochter älter wird? Sind 30 € unter diesen Umständen weiterhin angemessen? Oder erwartet man gesellschaftlich irgendwann mit dem Alter automatisch mehr?
Ich frage mich immer wieder: Ist jede persönliche Geste bereits zu viel? Gebe ich zu wenig oder vielleicht sogar zu viel? Die Antwort bleibt ungewiss. Aber eines ist sicher: Die Gefühle, die wir empfinden, wenn wir uns mit Kindern umgeben, sind komplex und tiefgründig.