HirschHeld
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"Milchglasscheiben-Orgasmus": Ein Zeichen von Unterbindung oder von tieferer Verbindung? Das Phänomen, in dem der Körper beim *** auf eine Orgasmus-Reaktion reagiert, doch das intensive Gefühl dieses Moments weitgehend fehlt, ist nicht ungewöhnlich. Dieses Zustand wird oft als "Milchglasscheiben-Orgasmus" bezeichnet und berührt viele Frauen - aber auch auch Männer. Was liegt es vor? Und was kann daraus ausgehen?
Die Sexualwissenschaft definiert Orgasmen als ein komplexes Zusammenspiel aus körperlichen Reaktionen, Nervenaktivität, hormonellen Prozessen und subjektivem Erleben. Zu diesen vier Phasen der sexuellen Reaktion gehören die Erregung, das Plateau, die Orgasmus-Phase und dann die Entspannung. Bei einem sogenannten "Milchglasscheiben-Orgasmus" laufen diese Phasen ab: Die Muskulatur reagiert rhythmisch, der Blutfluss in den Genitalien ist erhöht, typische Reaktionen des Körpers zeigen sich. Doch das intensive Wahrnehmungsgefühl dieser Vorgänge wirkt mehr wie durch eine Milchglasscheibe wahrgenommen: diffus, gedämpft oder emotional nicht erreichbar.
Diese Erfahrung berührt viele Frauen und auch Männer. Oder soll man sie als "Höhenfieber ohne Höhepunkt" bezeichnen? Diese Frage stellt sich häufig nach einem Orgasmus - was das Gefühl wirklich ist, wenn körperlich alles auf einen Höhepunkt hindeutet.
Einige Sexualtherapeuten gehen davon aus, dass es mehr um Aufmerksamkeit, inneren Beteiligung und emotionale Präsenz geht. Die Frage lautet: "Habe ich gerade einen Orgasmus gehabt?" - Eine, die häufig gestellt wird: Wer erlebt im Laufe seines Lebens unterschiedliche Qualitäten von Orgasmen – von überwältigend intensiv bis kaum wahrnehmbar.
Ein weiterer Faktor ist der weit verbreitete Leistungsdruck in der Sexualität. Viele Frauen haben, ohne es bewusst zu tun, die Vorstellung, dass ein Orgasmus etwas muss, das sich auf eine ganz bestimmte Weise anfühlen muss. Bleibt diese erwartete "Feuerwerkskante" aus, wird das Erleben sofort bewertet und relativiert.
Aber was wirklich hilft? Die Antwort lautet: Weniger denken, mehr spüren. Achtung der inneren Präsenz, emotionale Sicherheit und mentale Entspannung sind entscheidend. Achtsamkeitsbasierte Ansätze, körperorientierte Therapieformen und ein bewusster Umgang mit Atmung und Wahrnehmung können helfen, Empfindungen klarer und intensiver zu erleben.
Der Milchglasscheiben-Orgasmus zeigt: Sexuelle Erfahrung ist von innerer Präsenz abhängig. Wer lernt, weniger zu denken und mehr zu spüren, hat gute Chancen, dass aus dem diffusen Erleben wieder ein fühlbarer Höhepunkt wird.
Die Sexualwissenschaft definiert Orgasmen als ein komplexes Zusammenspiel aus körperlichen Reaktionen, Nervenaktivität, hormonellen Prozessen und subjektivem Erleben. Zu diesen vier Phasen der sexuellen Reaktion gehören die Erregung, das Plateau, die Orgasmus-Phase und dann die Entspannung. Bei einem sogenannten "Milchglasscheiben-Orgasmus" laufen diese Phasen ab: Die Muskulatur reagiert rhythmisch, der Blutfluss in den Genitalien ist erhöht, typische Reaktionen des Körpers zeigen sich. Doch das intensive Wahrnehmungsgefühl dieser Vorgänge wirkt mehr wie durch eine Milchglasscheibe wahrgenommen: diffus, gedämpft oder emotional nicht erreichbar.
Diese Erfahrung berührt viele Frauen und auch Männer. Oder soll man sie als "Höhenfieber ohne Höhepunkt" bezeichnen? Diese Frage stellt sich häufig nach einem Orgasmus - was das Gefühl wirklich ist, wenn körperlich alles auf einen Höhepunkt hindeutet.
Einige Sexualtherapeuten gehen davon aus, dass es mehr um Aufmerksamkeit, inneren Beteiligung und emotionale Präsenz geht. Die Frage lautet: "Habe ich gerade einen Orgasmus gehabt?" - Eine, die häufig gestellt wird: Wer erlebt im Laufe seines Lebens unterschiedliche Qualitäten von Orgasmen – von überwältigend intensiv bis kaum wahrnehmbar.
Ein weiterer Faktor ist der weit verbreitete Leistungsdruck in der Sexualität. Viele Frauen haben, ohne es bewusst zu tun, die Vorstellung, dass ein Orgasmus etwas muss, das sich auf eine ganz bestimmte Weise anfühlen muss. Bleibt diese erwartete "Feuerwerkskante" aus, wird das Erleben sofort bewertet und relativiert.
Aber was wirklich hilft? Die Antwort lautet: Weniger denken, mehr spüren. Achtung der inneren Präsenz, emotionale Sicherheit und mentale Entspannung sind entscheidend. Achtsamkeitsbasierte Ansätze, körperorientierte Therapieformen und ein bewusster Umgang mit Atmung und Wahrnehmung können helfen, Empfindungen klarer und intensiver zu erleben.
Der Milchglasscheiben-Orgasmus zeigt: Sexuelle Erfahrung ist von innerer Präsenz abhängig. Wer lernt, weniger zu denken und mehr zu spüren, hat gute Chancen, dass aus dem diffusen Erleben wieder ein fühlbarer Höhepunkt wird.