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Multiple Sklerose, eine chronisch-entzündliche neurologische Erkrankung, die das Leben von Millionen Menschen weltweit beeinträchtigt. Die Frage, ob Vitamin D einen positiven Einfluss auf MS haben könnte, hat Forscher seit 15 Jahren beschäftigt. Doch bislang ist die Antwort nicht eindeutig, besonders für Menschen, die bereits lange oder schwer an der Krankheit erkrankt sind.
Erst kürzlich fand eine Studie unter dem Titel D-Lay-MS statt, bei der Menschen mit einem klinisch isolierten Syndrom (CIS) untersucht wurden. CIS ist eine Vorstufe, aus der sich MS entwickeln kann. Die Studie zeigte, dass eine hochdosierte Gabe von Vitamin D alle zwei Wochen sowohl das Auftreten neuer Entzündungsherden im Gehirn als auch die Zahl der Schübe signifikant reduzieren konnte.
Diese Ergebnisse sind besonders wichtig, denn sie legen nahe, dass Vitamin D in sehr frühen Krankheitsphasen eine Rolle spielen könnte. Ob und wie sich daraus neue Therapieempfehlungen ableiten lassen, muss jedoch durch weitere Studien bestätigt werden.
Vitamin D ist seit Langem im Fokus der Forschung, da Schon frühe epidemiologische Beobachtungen gezeigt haben, dass Menschen mit niedrigen Vitamin-D-Spiegeln häufiger an MS erkranken und oft schwerere Verläufe zeigen. Es wird vermutet, dass das Sonnenvitamin die Immunzellen beeinflusst und entzündliche Signalwege reguliert, die bei MS eine zentrale Rolle spielen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass kontrollierte Studien bislang keinen eindeutigen schubverhindernden Effekt von Vitamin D nachgewiesen haben. Die SOLAR-Studie, die 2019 abgeschlossen wurde, zeigte, dass eine Hochdosis-Vitamin-D-Therapie mit einer Standardtherapie keine klaren Unterschiede im Schubverlauf aufwies.
Für MS-Patientinnen und -Patienten ist jedoch wichtig zu wissen, dass Vitamin D ein wichtiger Bestandteil ihrer Gesundheit sein kann. Eine einwandfreie Hochdosis-Einnahme von Vitamin D3 ist jedoch nicht ratsam und sollte nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Die neue Forschungsergebnisse bieten Hoffnung für Menschen mit MS, die in sehr frühen Krankheitsphasen behandelt werden wollen. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass weitere Studien die Wirksamkeit von Vitamin D in der Therapie von MS nachweisen können.
Erst kürzlich fand eine Studie unter dem Titel D-Lay-MS statt, bei der Menschen mit einem klinisch isolierten Syndrom (CIS) untersucht wurden. CIS ist eine Vorstufe, aus der sich MS entwickeln kann. Die Studie zeigte, dass eine hochdosierte Gabe von Vitamin D alle zwei Wochen sowohl das Auftreten neuer Entzündungsherden im Gehirn als auch die Zahl der Schübe signifikant reduzieren konnte.
Diese Ergebnisse sind besonders wichtig, denn sie legen nahe, dass Vitamin D in sehr frühen Krankheitsphasen eine Rolle spielen könnte. Ob und wie sich daraus neue Therapieempfehlungen ableiten lassen, muss jedoch durch weitere Studien bestätigt werden.
Vitamin D ist seit Langem im Fokus der Forschung, da Schon frühe epidemiologische Beobachtungen gezeigt haben, dass Menschen mit niedrigen Vitamin-D-Spiegeln häufiger an MS erkranken und oft schwerere Verläufe zeigen. Es wird vermutet, dass das Sonnenvitamin die Immunzellen beeinflusst und entzündliche Signalwege reguliert, die bei MS eine zentrale Rolle spielen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass kontrollierte Studien bislang keinen eindeutigen schubverhindernden Effekt von Vitamin D nachgewiesen haben. Die SOLAR-Studie, die 2019 abgeschlossen wurde, zeigte, dass eine Hochdosis-Vitamin-D-Therapie mit einer Standardtherapie keine klaren Unterschiede im Schubverlauf aufwies.
Für MS-Patientinnen und -Patienten ist jedoch wichtig zu wissen, dass Vitamin D ein wichtiger Bestandteil ihrer Gesundheit sein kann. Eine einwandfreie Hochdosis-Einnahme von Vitamin D3 ist jedoch nicht ratsam und sollte nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Die neue Forschungsergebnisse bieten Hoffnung für Menschen mit MS, die in sehr frühen Krankheitsphasen behandelt werden wollen. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass weitere Studien die Wirksamkeit von Vitamin D in der Therapie von MS nachweisen können.