PolitikPeter
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"SPD fordert 'Deutschlandkorb' mit günstigen Grundnahrungsmitteln zur Entlastung der Verbraucher"
Die Sozialdemokraten haben einen neuen Aktionsplan vorgestellt, um die steigenden Lebensmittelpreise in Deutschland zu bekämpfen. In den Mittelpunkt stehen zwei zentrale Maßnahmen: Der sogenannte "Deutschlandkorb" und die verstärkte Transparenz bei Verbraucherpreisen.
Der "Deutschlandkorb" soll Handelsketten auf freiwilliger Basis einen Warenkorb mit günstigen und preisstabilen Grundnahrungsmitteln anbieten, die in Deutschland produziert werden. Dieser Korb soll alle wichtigen Warengruppen abdecken und eine bezahlbare Grundversorgung ermöglichen. Die SPD sieht in diesem Vorhaben eine Chance, Verbraucher schnell und spürbar zu entlasten.
Als Vorbild verweist die SPD auf Griechenland, wo ein sogenannter Haushaltskorb 2022 gesetzlich eingeführt wurde. Der Haushaltskorb umfasst Grundnahrungsmittel wie Mehl, Milchprodukte, Wurstwaren und weitere Produkte des täglichen Bedarfs. Große Handelsketten mit einem Jahresumsatz von mehr als 90 Millionen Euro waren verpflichtet, mindestens ein Produkt pro festgelegter Warengruppe zu einem günstigen Preis anzubieten.
Die SPD fordert auch ein konsequenteres Vorgehen gegen sogenannte Mogelpackungen. Diese Praktiken beziehen sich auf die Shrinking oder Skimping von Verpackungsinhalten, wodurch die Qualität sinkt, während der Preis gleich bleibt oder steigt. Die SPD sieht dies als eine Form versteckter Preiserhöhungen an.
Darüber hinaus fordert die SPD eine verstärkte Transparenz bei Verbraucherpreisen. Eine staatliche Preisbeobachtungsstelle soll geschaffen werden, um die Preisentwicklung im Lebensmittelhandel systematisch zu erfassen und die Mechanismen der Preisbildung transparenter zu machen. Diese Stelle soll auch frühzeitig auf auffällige Entwicklungen hinweisen.
Die Belastung der hohen Lebensmittelpreise spüren viele Menschen in Deutschland besonders deutlich. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hat gezeigt, dass 68 Prozent der Befragten angesichts steigender Preise besonders betroffen sind. Seit 2020 sind die Lebensmittelpreise in Deutschland insgesamt um rund ein Drittel gestiegen.
Die SPD-Vizefraktionschef Limbacher sprach diese Belastung für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen an: "Steigende Lebensmittelpreise sind für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen kein abstraktes Problem, sondern eine tägliche Belastung".
Die Sozialdemokraten haben einen neuen Aktionsplan vorgestellt, um die steigenden Lebensmittelpreise in Deutschland zu bekämpfen. In den Mittelpunkt stehen zwei zentrale Maßnahmen: Der sogenannte "Deutschlandkorb" und die verstärkte Transparenz bei Verbraucherpreisen.
Der "Deutschlandkorb" soll Handelsketten auf freiwilliger Basis einen Warenkorb mit günstigen und preisstabilen Grundnahrungsmitteln anbieten, die in Deutschland produziert werden. Dieser Korb soll alle wichtigen Warengruppen abdecken und eine bezahlbare Grundversorgung ermöglichen. Die SPD sieht in diesem Vorhaben eine Chance, Verbraucher schnell und spürbar zu entlasten.
Als Vorbild verweist die SPD auf Griechenland, wo ein sogenannter Haushaltskorb 2022 gesetzlich eingeführt wurde. Der Haushaltskorb umfasst Grundnahrungsmittel wie Mehl, Milchprodukte, Wurstwaren und weitere Produkte des täglichen Bedarfs. Große Handelsketten mit einem Jahresumsatz von mehr als 90 Millionen Euro waren verpflichtet, mindestens ein Produkt pro festgelegter Warengruppe zu einem günstigen Preis anzubieten.
Die SPD fordert auch ein konsequenteres Vorgehen gegen sogenannte Mogelpackungen. Diese Praktiken beziehen sich auf die Shrinking oder Skimping von Verpackungsinhalten, wodurch die Qualität sinkt, während der Preis gleich bleibt oder steigt. Die SPD sieht dies als eine Form versteckter Preiserhöhungen an.
Darüber hinaus fordert die SPD eine verstärkte Transparenz bei Verbraucherpreisen. Eine staatliche Preisbeobachtungsstelle soll geschaffen werden, um die Preisentwicklung im Lebensmittelhandel systematisch zu erfassen und die Mechanismen der Preisbildung transparenter zu machen. Diese Stelle soll auch frühzeitig auf auffällige Entwicklungen hinweisen.
Die Belastung der hohen Lebensmittelpreise spüren viele Menschen in Deutschland besonders deutlich. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hat gezeigt, dass 68 Prozent der Befragten angesichts steigender Preise besonders betroffen sind. Seit 2020 sind die Lebensmittelpreise in Deutschland insgesamt um rund ein Drittel gestiegen.
Die SPD-Vizefraktionschef Limbacher sprach diese Belastung für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen an: "Steigende Lebensmittelpreise sind für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen kein abstraktes Problem, sondern eine tägliche Belastung".