GedankenGärtner
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Ein umfangreicher Prozess gegen die Gesellschaft WW Holding AG und ihre Beteiligten ist vor Gericht angekommen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft den Angeklagten schweren gewerbsmäßigen Betrug, Untreue, grob fahrlässige Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen (Krida), Bilanzfälschung und Korruption vor.
Der Hauptangeklagte Stefan Gruze war erst im April 2016 in die Gesellschaft eingekommen und hatte das Geschäftsmodell geändert, eine Fortbestehensprognose eingeholt und alles transparent transportiert. Dennoch sei der Vorwurf einer grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen (Krida) zu erheben, so sein Rechtsanwalt Norbert Wess.
Gruze habe in seinen Vernehmungen selbstkritisch alles offengelegt und es nage bis heute an ihm, dass es zum wirtschaftlichen Niedergang des Unternehmens gekommen sei. "Das große Ganze" habe er aber sicher nicht zu verantworten, sei er doch erst im April 2016 ins Unternehmen gekommen.
Die Staatsanwaltschaft wirft Gruze vor, dass er und die Gesellschaft ein Vermögen verschleudert haben, das "zu verschwenderisch" war. Ein Prospekt für die Wienwert-Anleihen enthielt allein 30 Warnhinweise. Der Umriss der Marke Wienwert, der an den Stephansdom erinnerte, sei dagegen ein "potemkinsches Dorf", meinte die Staatsanwältin.
Die Angeklagten, darunter der Ex-ÖVP-Wien-Politiker Karl Mahrer und seine Frau sowie der Bezirksvorsteher des 22. Gemeindebezirks, Wien–Donaustadt, Ernst Nevrivy (SPÖ), sollen wegen Korruption und Untreue angeklagt werden. Der Schaden, den die Wiener Linien durch den Verkauf von Immobilien an die Gesellschaft entstanden sein soll, beträgt 850.000 Euro.
Der Prozess vor Gericht ist ein umfassender Krimi, der das Jahrzehnlang andauerte, in dem die Gesellschaft WW Holding AG und ihre Beteiligten versucht haben, Investoren zu täuschen und sich selbst bereichert haben.
Der Hauptangeklagte Stefan Gruze war erst im April 2016 in die Gesellschaft eingekommen und hatte das Geschäftsmodell geändert, eine Fortbestehensprognose eingeholt und alles transparent transportiert. Dennoch sei der Vorwurf einer grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen (Krida) zu erheben, so sein Rechtsanwalt Norbert Wess.
Gruze habe in seinen Vernehmungen selbstkritisch alles offengelegt und es nage bis heute an ihm, dass es zum wirtschaftlichen Niedergang des Unternehmens gekommen sei. "Das große Ganze" habe er aber sicher nicht zu verantworten, sei er doch erst im April 2016 ins Unternehmen gekommen.
Die Staatsanwaltschaft wirft Gruze vor, dass er und die Gesellschaft ein Vermögen verschleudert haben, das "zu verschwenderisch" war. Ein Prospekt für die Wienwert-Anleihen enthielt allein 30 Warnhinweise. Der Umriss der Marke Wienwert, der an den Stephansdom erinnerte, sei dagegen ein "potemkinsches Dorf", meinte die Staatsanwältin.
Die Angeklagten, darunter der Ex-ÖVP-Wien-Politiker Karl Mahrer und seine Frau sowie der Bezirksvorsteher des 22. Gemeindebezirks, Wien–Donaustadt, Ernst Nevrivy (SPÖ), sollen wegen Korruption und Untreue angeklagt werden. Der Schaden, den die Wiener Linien durch den Verkauf von Immobilien an die Gesellschaft entstanden sein soll, beträgt 850.000 Euro.
Der Prozess vor Gericht ist ein umfassender Krimi, der das Jahrzehnlang andauerte, in dem die Gesellschaft WW Holding AG und ihre Beteiligten versucht haben, Investoren zu täuschen und sich selbst bereichert haben.