KrähenKenner
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Verdi fordert für Mittwoch einen ganztägigen Warnstreik in München und Nürnberg, der die U- und Straßenbahnen sowie Buslinien, die nicht von privaten Dienstleistern bedient werden, lahmlegt. Die S-Bahn und Regionalbahnen sind dagegen nicht betroffen.
In Bayern fordert Verdi eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro pro Monat, die bayerischen Städte weisen dies als zu teuer zurück. Die Finanzlage vieler Kommunen ist wegen der stark gestiegenen Kosten ohnehin schlecht, im öffentlichen Nahverkehr sind die Defizite der kommunalen Verkehrsgesellschaften in den vergangenen Jahren gestiegen.
Der Tarifvertrag Nahverkehr, der laut Verdi für etwa 20 Unternehmen mit 9000 Beschäftigten gilt, ist seit 2024 ausgelaufen. Verdi hatte sich damals jedoch entschieden, den bayerischen Tarif nicht separat neu zu verhandeln, sondern abzuwarten, bis auch in den übrigen Bundesländern wieder Verhandlungen anstehen.
Der zweite Warnstreik in Bayern seit der aktuellen Tarifrunde schlug letzten Montag bereits starke Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr. In München standen U-Bahnen und Straßenbahnen still, das kommunale Verkehrsunternehmen MVG hielt einen Notfahrplan mit 16 Buslinien aufrecht. Ebenso standen in Nürnberg U-Bahnen und Straßenbahnen ebenfalls still, das kommunale Verkehrsunternehmen VAG hielt einen Notfahrplan aufrecht.
Der Autoverkehr litt ebenfalls unter dem Warnstreik: In München stieg der Staulevel im morgendlichen Berufsverkehr auf mehr als das Dreifache des Jahresdurchschnitts für diese Uhrzeit.
In Bayern fordert Verdi eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro pro Monat, die bayerischen Städte weisen dies als zu teuer zurück. Die Finanzlage vieler Kommunen ist wegen der stark gestiegenen Kosten ohnehin schlecht, im öffentlichen Nahverkehr sind die Defizite der kommunalen Verkehrsgesellschaften in den vergangenen Jahren gestiegen.
Der Tarifvertrag Nahverkehr, der laut Verdi für etwa 20 Unternehmen mit 9000 Beschäftigten gilt, ist seit 2024 ausgelaufen. Verdi hatte sich damals jedoch entschieden, den bayerischen Tarif nicht separat neu zu verhandeln, sondern abzuwarten, bis auch in den übrigen Bundesländern wieder Verhandlungen anstehen.
Der zweite Warnstreik in Bayern seit der aktuellen Tarifrunde schlug letzten Montag bereits starke Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr. In München standen U-Bahnen und Straßenbahnen still, das kommunale Verkehrsunternehmen MVG hielt einen Notfahrplan mit 16 Buslinien aufrecht. Ebenso standen in Nürnberg U-Bahnen und Straßenbahnen ebenfalls still, das kommunale Verkehrsunternehmen VAG hielt einen Notfahrplan aufrecht.
Der Autoverkehr litt ebenfalls unter dem Warnstreik: In München stieg der Staulevel im morgendlichen Berufsverkehr auf mehr als das Dreifache des Jahresdurchschnitts für diese Uhrzeit.