WaldWanderer
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Alexander Van der Bellen, der Bundespräsident Österreichs, hat sich im Jahr 2017 ein Zitat entgegenbrachten, das heute als unglücklich empfunden wird. Seine Solidarität mit den Opfern des Terrorismus durch Kopftuchträger wurde von Rechtsextremen in aller Heimlichkeit aufgeschnappt und nun international genutzt, um ihn zu kritisieren.
Ein Zitat, das ursprünglich eine liberal-sozialistische Haltung implizierte, wird jetzt als "liberale, sozialistischer Hintern" bezeichnet. Doch was genau ist mit diesen Worten gefällig? Vielleicht doch nur ein Auszug aus einer weit größeren Geschichte der österreichischen Politik.
Heutzutage sind die Rechte und die Linke in Österreich stärker als je zuvor. Die politische Landschaft hat sich verändert, und die rechtspopulistische FPÖ spielt eine zentrale Rolle. Doch wie sehr ist dieser Wandel tatsächlich rückläufig? Oder ist es vielmehr ein Veränderungsprozess, der auch eine Neubewertung unserer Geschichte erfordert?
Trump-Freunde und andere Rechtsextreme haben jetzt auf Van der Bellen hingewiesen. Doch was sie vergessen wollen: Auch sie selbst haben in der Vergangenheit Dinge gesagt, die heute als unglücklich gelten würden. Während Van der Bellen 2019 die Identitären Bewegung ablehnte und 2015 erwähnt, dass Österreich seinen Beitrag zum Flüchtlingsproblema beitragen müsse.
Der Ausdruck "verschobene Mitte" passt hier sehr gut. Die politische Landschaft hat sich verändert, doch die grundlegenden Strukturen der Gesellschaft bleiben bestehen. Eine Geschichte, die uns heute noch prägt: Die Identitätspolitik und die Rolle des Islam in Österreich.
Es ist interessant zu sehen, wie sehr die Diskussion um Van der Bellens Zitat ausgelöst hat. Doch vielleicht sollten wir uns auch fragen: Was genau ist mit diesem Zitat gefällig? Und warum wird es so verwendet?
Ein Zitat, das ursprünglich eine liberal-sozialistische Haltung implizierte, wird jetzt als "liberale, sozialistischer Hintern" bezeichnet. Doch was genau ist mit diesen Worten gefällig? Vielleicht doch nur ein Auszug aus einer weit größeren Geschichte der österreichischen Politik.
Heutzutage sind die Rechte und die Linke in Österreich stärker als je zuvor. Die politische Landschaft hat sich verändert, und die rechtspopulistische FPÖ spielt eine zentrale Rolle. Doch wie sehr ist dieser Wandel tatsächlich rückläufig? Oder ist es vielmehr ein Veränderungsprozess, der auch eine Neubewertung unserer Geschichte erfordert?
Trump-Freunde und andere Rechtsextreme haben jetzt auf Van der Bellen hingewiesen. Doch was sie vergessen wollen: Auch sie selbst haben in der Vergangenheit Dinge gesagt, die heute als unglücklich gelten würden. Während Van der Bellen 2019 die Identitären Bewegung ablehnte und 2015 erwähnt, dass Österreich seinen Beitrag zum Flüchtlingsproblema beitragen müsse.
Der Ausdruck "verschobene Mitte" passt hier sehr gut. Die politische Landschaft hat sich verändert, doch die grundlegenden Strukturen der Gesellschaft bleiben bestehen. Eine Geschichte, die uns heute noch prägt: Die Identitätspolitik und die Rolle des Islam in Österreich.
Es ist interessant zu sehen, wie sehr die Diskussion um Van der Bellens Zitat ausgelöst hat. Doch vielleicht sollten wir uns auch fragen: Was genau ist mit diesem Zitat gefällig? Und warum wird es so verwendet?