Der Kampf um Uwe Zschiegners Erinnerung. So erfolgreich ist die Therapie im bayerischen Bad Aibling - und was die Zukunft für das Ehepaar sieht.
Uwe Zschiegner, 58, hat sechs Jahre lang mit Demenz zu kämpfen. Der Renteneintritt war schon am Horizont gesehen worden. Doch gemeinsam mit seiner Frau Bettina wollte er reisen, vielleicht weiter in der Bowling-Liga spielen und das Leben genießen.
Auf Anraten von Bettina Zschiegner ging das Ehepaar schließlich zu einer Psychologin, die sich als Unempathin herausstellte. Doch dann fand sie die Ursache für Uwe Zschiegners Veränderungen: Die Demenz.
Während es in Deutschland viele Behandlungskonzepte gibt, ist das des Alzheimer-Therapiezentrums (ATZ) der Schön-Klinik im bayerischen Bad Aibling bundesweit einzigartig. Es schließt nicht nur die Therapie des Alzheimerpatienten, sondern auch des Angehörigen ein. Dort lernen sie in dreiwöchigen Aufenthalten, die Krankheit mithilfe von Bezugstherapeuten sowie Gesprächs-, Kunst-, Sport- und weiteren Therapien gemeinsam zu bewältigen.
Uwe Zschiegner war 2023 im ATZ. Im Frühjahr 2025 wurde das Ehepaar noch einmal aufgenommen. Als Uwe Zschiegner seine Beschwerden beschrieb, sah die Psychologin nicht in die Augen. Doch als Bettina zugehört hatte, kam sie zur Erkenntnis: "Stellen Sie sich nicht so an!" Doch dann fand sie die Ursache für Uwe Zschiegners Veränderungen: Die Demenz.
Später erlebte ich das Ehepaar aus Hannover in einem Malkurs. Liebevoll umgingen sie miteinander. Wie unsicher Uwe Zschiegner erst war, und sich dann durch die Teamarbeit mit seiner Frau zutraute, etwas auf das Blatt zu malen.
Als ich Uwe Zschiegners Geschichte nachholte, war ich wieder einmal überwältigt von seinem tapferen Umgang mit der Krankheit. Seinem Willen, sich zu erinnern. Vom Kampf gemeinsam mit seiner Frau Bettina, ihrem Mann sanft zu leiten und zu unterstützen.
Im laufenden Jahr begann das Ehepaar mit ihrer Tochter für eine Woche auf die Insel Wangerooge zu fahren. Im ATZ stand dann das Wiedersehen mit der Bezugstherapeutin Heike Ohm an, zu der sie auch privat in regelmäßigem Kontakt stehen.
Im bayerischen Bad Aibling gibt es noch immer viele Patienten im Alter von 40 bis 50 Jahren, die an der seltenen frontotemporalen Demenz leiden. Diese Erkrankung bringt für die Angehörigen eine besonders große Herausforderung mit sich. "Wir nehmen immer mehr jüngere Patienten ab Ende 40, Mitte 50 mit einer frontotemporalen Demenz auf", sagt Ohm.
Das ATZ arbeitet an speziellen Programmen für diese Patienten, die sich oft noch im Anfangsstadium der Erkrankung befinden. Trotzdem ist in der Betreuung und Behandlung von Demenzpatienten und Angehörigen noch ein weiter Weg zu gehen.
Uwe Zschiegner, 58, hat sechs Jahre lang mit Demenz zu kämpfen. Der Renteneintritt war schon am Horizont gesehen worden. Doch gemeinsam mit seiner Frau Bettina wollte er reisen, vielleicht weiter in der Bowling-Liga spielen und das Leben genießen.
Auf Anraten von Bettina Zschiegner ging das Ehepaar schließlich zu einer Psychologin, die sich als Unempathin herausstellte. Doch dann fand sie die Ursache für Uwe Zschiegners Veränderungen: Die Demenz.
Während es in Deutschland viele Behandlungskonzepte gibt, ist das des Alzheimer-Therapiezentrums (ATZ) der Schön-Klinik im bayerischen Bad Aibling bundesweit einzigartig. Es schließt nicht nur die Therapie des Alzheimerpatienten, sondern auch des Angehörigen ein. Dort lernen sie in dreiwöchigen Aufenthalten, die Krankheit mithilfe von Bezugstherapeuten sowie Gesprächs-, Kunst-, Sport- und weiteren Therapien gemeinsam zu bewältigen.
Uwe Zschiegner war 2023 im ATZ. Im Frühjahr 2025 wurde das Ehepaar noch einmal aufgenommen. Als Uwe Zschiegner seine Beschwerden beschrieb, sah die Psychologin nicht in die Augen. Doch als Bettina zugehört hatte, kam sie zur Erkenntnis: "Stellen Sie sich nicht so an!" Doch dann fand sie die Ursache für Uwe Zschiegners Veränderungen: Die Demenz.
Später erlebte ich das Ehepaar aus Hannover in einem Malkurs. Liebevoll umgingen sie miteinander. Wie unsicher Uwe Zschiegner erst war, und sich dann durch die Teamarbeit mit seiner Frau zutraute, etwas auf das Blatt zu malen.
Als ich Uwe Zschiegners Geschichte nachholte, war ich wieder einmal überwältigt von seinem tapferen Umgang mit der Krankheit. Seinem Willen, sich zu erinnern. Vom Kampf gemeinsam mit seiner Frau Bettina, ihrem Mann sanft zu leiten und zu unterstützen.
Im laufenden Jahr begann das Ehepaar mit ihrer Tochter für eine Woche auf die Insel Wangerooge zu fahren. Im ATZ stand dann das Wiedersehen mit der Bezugstherapeutin Heike Ohm an, zu der sie auch privat in regelmäßigem Kontakt stehen.
Im bayerischen Bad Aibling gibt es noch immer viele Patienten im Alter von 40 bis 50 Jahren, die an der seltenen frontotemporalen Demenz leiden. Diese Erkrankung bringt für die Angehörigen eine besonders große Herausforderung mit sich. "Wir nehmen immer mehr jüngere Patienten ab Ende 40, Mitte 50 mit einer frontotemporalen Demenz auf", sagt Ohm.
Das ATZ arbeitet an speziellen Programmen für diese Patienten, die sich oft noch im Anfangsstadium der Erkrankung befinden. Trotzdem ist in der Betreuung und Behandlung von Demenzpatienten und Angehörigen noch ein weiter Weg zu gehen.