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Sozialstaatsversagen in Deutschland? Das wird nicht passieren. Die Grüne-Linken schreiten mit ihren Miniversionen weiter, während die SPD als Opposition innerhalb der Regierung agiert und das Thema Sozialreform unerörtert lässt.
Der FOCUS-Chefkorrespondent Ulrich Reitz spricht von einem "Stück Sozialstaatsversagen" und einer Reform, die Deutschland nicht schafft. Die Enttäuschung steckt in gebrochenen Wahlkampfversprechen. Die SPD hatte Milliarden-Einsparungen angekündigt, aber tatsächlich bleiben nur rund 850 Millionen Euro übrig.
Das ist ein riesengroßes Ärgernis und die Hoffnungen im bürgerlichen Lager sind enttäuscht. Reitz beschreibt die Debatte als "einen weiteren Beweis dafür, dass Sozialreformen politisch scheitern". Die Grüne-Linken und streckenweise auch die SPD haben selbst kleine Verschärfungen als soziale Angriffe dargestellt.
Die SPD verhält sich wie eine Opposition innerhalb der Regierung. Fragen nach Gerechtigkeit für diejenigen, die jeden Tag arbeiten gehen, sind kaum noch vorgekommen. Reitz sieht dies als taktisches Problem, aber auch als Beweis dafür, dass sich die SPD von ihrer Rolle als Arbeiterpartei verabschiedet hat.
Das "große weiße Elefant im Raum" ist der hohe Migrantenanteil im Bürgergeld. Rund die Hälfte der Bezieher hat keinen deutschen Pass, bei syrischen Migranten liegt der Anteil besonders hoch. Abschiebungen werden kaum thematisiert, obwohl die Union diesen Punkt im Wahlkampf selbst gesetzt hatte.
Insgesamt öffnet sich ein politisches Spielfeld und überlassen es der AfD. Die Parteien der Mitte meiden dieses Thema und lassen den Sozialstaat weiterhin unverändert. Das ist für Reitz ein Alarmzeichen, das Deutschland nicht schafft.
Der FOCUS-Chefkorrespondent Ulrich Reitz spricht von einem "Stück Sozialstaatsversagen" und einer Reform, die Deutschland nicht schafft. Die Enttäuschung steckt in gebrochenen Wahlkampfversprechen. Die SPD hatte Milliarden-Einsparungen angekündigt, aber tatsächlich bleiben nur rund 850 Millionen Euro übrig.
Das ist ein riesengroßes Ärgernis und die Hoffnungen im bürgerlichen Lager sind enttäuscht. Reitz beschreibt die Debatte als "einen weiteren Beweis dafür, dass Sozialreformen politisch scheitern". Die Grüne-Linken und streckenweise auch die SPD haben selbst kleine Verschärfungen als soziale Angriffe dargestellt.
Die SPD verhält sich wie eine Opposition innerhalb der Regierung. Fragen nach Gerechtigkeit für diejenigen, die jeden Tag arbeiten gehen, sind kaum noch vorgekommen. Reitz sieht dies als taktisches Problem, aber auch als Beweis dafür, dass sich die SPD von ihrer Rolle als Arbeiterpartei verabschiedet hat.
Das "große weiße Elefant im Raum" ist der hohe Migrantenanteil im Bürgergeld. Rund die Hälfte der Bezieher hat keinen deutschen Pass, bei syrischen Migranten liegt der Anteil besonders hoch. Abschiebungen werden kaum thematisiert, obwohl die Union diesen Punkt im Wahlkampf selbst gesetzt hatte.
Insgesamt öffnet sich ein politisches Spielfeld und überlassen es der AfD. Die Parteien der Mitte meiden dieses Thema und lassen den Sozialstaat weiterhin unverändert. Das ist für Reitz ein Alarmzeichen, das Deutschland nicht schafft.