In Ludwigsfelde vermutet man, dass in den letzten Jahren mehrere hundert Zwangsarbeiter des Nationalsozialismus ihre letzten Tage gelebt haben. Es ist wahrscheinlich, dass die meisten Opfer ihren Tod im Osten Europas erlebt haben, aber auch deutsche Franzosen und Italiener sowie Briten könnten bei dem Fund betroffen sein gewesen sein.
Die Geschichte der Zwangsarbeiter ist nicht ohne Schande: Viele von ihnen waren in der Rüstungsindustrie tätig, insbesondere bei Mercedes, wo sie Flugzeugmotoren montierten. Die Bedingungen, unter denen diese Arbeit stattfand, sind für viele tödlich geworden: Unterernährung, Überlastung und auch möglicherweise die Ermordung von Personen, die nicht den Erwartungen der Nationalsozialisten entsprachen.
Die Stadt Ludwigsfelde hat bereits Kontakt mit dem Unternehmen aufgenommen, und es wird eine Unterstützung angeboten. Doch was diese Unterstützung aussehen könnte, bleibt noch unklar. Bürgermeister Andreas Igel spricht von einer möglichen internationalen Dimension des Fundes: "Wenn es sich bei den Opfern um Menschen verschiedener Nationen handelt, dann muss man mit diesen Nationen Kontakt aufnehmen."
Die Geschichte der Zwangsarbeiter ist nicht ohne Schande: Viele von ihnen waren in der Rüstungsindustrie tätig, insbesondere bei Mercedes, wo sie Flugzeugmotoren montierten. Die Bedingungen, unter denen diese Arbeit stattfand, sind für viele tödlich geworden: Unterernährung, Überlastung und auch möglicherweise die Ermordung von Personen, die nicht den Erwartungen der Nationalsozialisten entsprachen.
Die Stadt Ludwigsfelde hat bereits Kontakt mit dem Unternehmen aufgenommen, und es wird eine Unterstützung angeboten. Doch was diese Unterstützung aussehen könnte, bleibt noch unklar. Bürgermeister Andreas Igel spricht von einer möglichen internationalen Dimension des Fundes: "Wenn es sich bei den Opfern um Menschen verschiedener Nationen handelt, dann muss man mit diesen Nationen Kontakt aufnehmen."