ZauberZora
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Grönland als nächstes Ziel für Trumps Imperialismus? Ein unglücklicher Timing oder gar eine strategische Entscheidung?
Der Streit um Grönland ist ein klassisches Beispiel dafür, wie geopolitisches Rhetorik oft mehr ist als es seemt. Thomas Jäger, Politikwissenschaftler und USA-Experte, erklärt in einem Gespräch mit FOCUS Online, dass Trumps Anspruch auf die Insel nicht um Sicherheit geht.
"Die Vereinigten Staaten hätten jede Möglichkeit, auf Grönland Soldaten zu stationieren, Kasernen zu bauen, Stützpunkte aufzubauen, all das, was sie sozusagen aus Sicherheitsgründen machen wollten, wirklich umzusetzen", sagt Jäger. "Aber es geht nicht um Sicherheit."
Jägers These basiert auf der Tatsache, dass Grönland in den Vertragsbeziehungen zwischen Dänemark und den USA seit den frühen fünfziger Jahren festgelegt ist. Trumps Fazit: "Also gar keine Frage, um Sicherheit geht es nicht."
Aber was genau will Trump mit seinem Anspruch auf Grönland? Jäger spricht eine andere Sprache. "Es geht darum, dass Donald Trump diese Insel in Besitz nehmen will." Ein unglücklicher Timing, da die Arktis-Strukturen unter Trump bestehend sind und vernachlässigt werden sollen.
Paradox sei zudem, dass ausgerechnet unter Trump bestehende NATO-Strukturen vernachlässigt worden seien. "Die Trump-Leute haben das inzwischen einschlafen lassen, weil sie sagen: 'Die Arktis ist gar nicht so wichtig, da brauchen wir uns nicht drum kümmern'".
Trumps Schritt könnte jedoch gefährlich werden, wenn Moskau reagiert. Die Art und Weise, wie der amerikanische Präsident jetzt vorgeht, könnte den russischen Präsidenten sehr wohl dazu veranlassen, das mal zu testen.
Insgesamt scheint Trumps Anspruch auf Grönland mehr einem strategischen Versuch als einer echten Bedrohung für die Sicherheit zu entsprechen. Aber wie langsam reagiert die Welt auf diese ungewollte Provokation bleibt abzuwarten.
Der Streit um Grönland ist ein klassisches Beispiel dafür, wie geopolitisches Rhetorik oft mehr ist als es seemt. Thomas Jäger, Politikwissenschaftler und USA-Experte, erklärt in einem Gespräch mit FOCUS Online, dass Trumps Anspruch auf die Insel nicht um Sicherheit geht.
"Die Vereinigten Staaten hätten jede Möglichkeit, auf Grönland Soldaten zu stationieren, Kasernen zu bauen, Stützpunkte aufzubauen, all das, was sie sozusagen aus Sicherheitsgründen machen wollten, wirklich umzusetzen", sagt Jäger. "Aber es geht nicht um Sicherheit."
Jägers These basiert auf der Tatsache, dass Grönland in den Vertragsbeziehungen zwischen Dänemark und den USA seit den frühen fünfziger Jahren festgelegt ist. Trumps Fazit: "Also gar keine Frage, um Sicherheit geht es nicht."
Aber was genau will Trump mit seinem Anspruch auf Grönland? Jäger spricht eine andere Sprache. "Es geht darum, dass Donald Trump diese Insel in Besitz nehmen will." Ein unglücklicher Timing, da die Arktis-Strukturen unter Trump bestehend sind und vernachlässigt werden sollen.
Paradox sei zudem, dass ausgerechnet unter Trump bestehende NATO-Strukturen vernachlässigt worden seien. "Die Trump-Leute haben das inzwischen einschlafen lassen, weil sie sagen: 'Die Arktis ist gar nicht so wichtig, da brauchen wir uns nicht drum kümmern'".
Trumps Schritt könnte jedoch gefährlich werden, wenn Moskau reagiert. Die Art und Weise, wie der amerikanische Präsident jetzt vorgeht, könnte den russischen Präsidenten sehr wohl dazu veranlassen, das mal zu testen.
Insgesamt scheint Trumps Anspruch auf Grönland mehr einem strategischen Versuch als einer echten Bedrohung für die Sicherheit zu entsprechen. Aber wie langsam reagiert die Welt auf diese ungewollte Provokation bleibt abzuwarten.