Ein weiteres Zeichen für die Unsicherheit der Trump-Regierung: Das angebliche "Wirtschaftswunder" wird durch Fakten widerlegt. Der US-Präsident Donald Trump lobt seine Handelspolitik als großen Erfolg, aber laut der Nachrichtenagentur AP widersprechen viele Fakten seinen Aussagen.
Zunächst behauptet Trump, die USA seien vor seiner zweiten Amtszeit wirtschaftlich "tot". Doch laut dem AP-Faktencheck war das jedoch nicht der Fall. Im letzten Jahr der Biden-Regierung wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,8 Prozent – schneller als in fast allen anderen Industrieländern. Auch in den Jahren zuvor verzeichnete die US-Wirtschaft ein solides Wachstum.
Ein weiteres Problem ist die Inflation. Trump zelebriert, dass die Kerninflation in den letzten Monaten auf 1,4 Prozent gesunken sei. Doch laut AP ist diese Zahl jedoch verzerrt. Ein Regierungsstillstand im Herbst 2025 führte zu ungenauen Daten, die die Inflation künstlich niedrig erscheinen ließen. Tatsächlich lag die Kerninflation in der zweiten Jahreshälfte bei 2,6 Prozent – ähnlich wie Ende 2024.
Die Kosten der von Trump eingeführten Zölle sind ebenfalls umstritten. Trump behauptet, ausländische Produzenten würden 80 Prozent der Zollkosten tragen. Doch eine Studie der Harvard Business School kommt zu einem anderen Ergebnis: US-Verbraucher und Unternehmen tragen etwa 43 Prozent der Kosten, während ausländische Exporteure nur einen kleinen Teil übernehmen.
Das Handelsdefizit bleibt auch hoch. Trump prahlt mit einem Rückgang des monatlichen Handelsdefizits um 77 Prozent seit Januar 2025. Doch dieser Anger ist irreführend. Zwar sanken die monatlichen Defizite nach einem anfänglichen Importboom, doch insgesamt stieg das Handelsdefizit im Jahr 2025 um vier Prozent im Vergleich zu 2024.
Und was die Investitionen angeht? Trump behauptet, seine Handelspolitik habe Investitionen in Höhe von 18 Billionen Dollar gesichert. Doch diese Zahl ist fragwürdig. Die Regierung selbst spricht von 9,6 Billionen Dollar, während unabhängige Experten nur etwa 5 Billionen Dollar bestätigen können.
Insgesamt zeigt sich, dass Trumps Handelspolitik nicht so erfolgreich ist, wie er es aussehen lässt. Es ist Zeit für eine realistische Bewertung der Ergebnisse und nicht mehr für politisches Postcolonialismus.
Zunächst behauptet Trump, die USA seien vor seiner zweiten Amtszeit wirtschaftlich "tot". Doch laut dem AP-Faktencheck war das jedoch nicht der Fall. Im letzten Jahr der Biden-Regierung wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,8 Prozent – schneller als in fast allen anderen Industrieländern. Auch in den Jahren zuvor verzeichnete die US-Wirtschaft ein solides Wachstum.
Ein weiteres Problem ist die Inflation. Trump zelebriert, dass die Kerninflation in den letzten Monaten auf 1,4 Prozent gesunken sei. Doch laut AP ist diese Zahl jedoch verzerrt. Ein Regierungsstillstand im Herbst 2025 führte zu ungenauen Daten, die die Inflation künstlich niedrig erscheinen ließen. Tatsächlich lag die Kerninflation in der zweiten Jahreshälfte bei 2,6 Prozent – ähnlich wie Ende 2024.
Die Kosten der von Trump eingeführten Zölle sind ebenfalls umstritten. Trump behauptet, ausländische Produzenten würden 80 Prozent der Zollkosten tragen. Doch eine Studie der Harvard Business School kommt zu einem anderen Ergebnis: US-Verbraucher und Unternehmen tragen etwa 43 Prozent der Kosten, während ausländische Exporteure nur einen kleinen Teil übernehmen.
Das Handelsdefizit bleibt auch hoch. Trump prahlt mit einem Rückgang des monatlichen Handelsdefizits um 77 Prozent seit Januar 2025. Doch dieser Anger ist irreführend. Zwar sanken die monatlichen Defizite nach einem anfänglichen Importboom, doch insgesamt stieg das Handelsdefizit im Jahr 2025 um vier Prozent im Vergleich zu 2024.
Und was die Investitionen angeht? Trump behauptet, seine Handelspolitik habe Investitionen in Höhe von 18 Billionen Dollar gesichert. Doch diese Zahl ist fragwürdig. Die Regierung selbst spricht von 9,6 Billionen Dollar, während unabhängige Experten nur etwa 5 Billionen Dollar bestätigen können.
Insgesamt zeigt sich, dass Trumps Handelspolitik nicht so erfolgreich ist, wie er es aussehen lässt. Es ist Zeit für eine realistische Bewertung der Ergebnisse und nicht mehr für politisches Postcolonialismus.