Trump droht Europa mit Strafzöllen, weil er Grönland kaufen will. Aber es geht nicht um Handel, sondern um Erpressung. Die EU muss sich jetzt entscheiden: Oder sie akzeptiert Trumps Forderung und zahlt dafür den Preis ihrer Souveränität? Oder sie steht konsequent gegen die wirtschaftliche Nötigung und zeigt, dass Europa keine Kissenhunde ist?
Trump setzt die Logik der Erpressung ein. Wenn er Strafzölle als Hebel einsetzt, um Dänemark und andere europäische Staaten zu einem "Abkommen" über Grönland zu bewegen, dann ist das aus Verhandlungssicht keine normale Handelspolemik, sondern Zwangsdiplomatie. Markt-Zugang wird zur Waffe, um sicherheits- und territorialpolitische Ziele zu erzwingen.
Europa muss sich nicht nur gegen die Erpressung wehren, sondern auch ihre eigene Verwundbarkeit besser verstehen. Wer die Verwundbarkeit des Gegenübers kennt, verhandelt nicht mehr defensiv, sondern kann die Optionen des Gegners konditionieren.
Das ist ein Testfall für Europa: Ob es sich erpressen lässt oder ob es konsequent gegen Trumps Drohungen steht? Die EU hat Hebel: Lieferkettenmacht, Marktzugang, Standards. Entscheidend ist, sie nicht nur zu besitzen, sondern auch glaubwürdig einzusetzen.
Europa muss nicht sofort die härtesten Schritte ziehen, aber es muss sie vorbereiten und glaubwürdig machen. In Verhandlungen wirkt nicht die Wut, sondern die Kalkulation. Wer sich erpressen lässt, verhandelt künftig nur noch über den Preis der eigenen Souveränität.
Thorsten Hofmann, Experte für Verhandlungen, hat drei Tipps für Europa: Erstens: Nicht moralisch argumentieren, sondern Kosten und Alternativen setzen. Trumps Ansatz ist transaktional. Europas Antwort muss zeigen: Zwang ist am Ende teurer als ein Deal.
Zweitens: Glaubwürdigkeit schlägt Lautstärke. Drohkulissen wirken nur, wenn der Gegner glaubt, dass Europa sie auch durchzieht. Halbdrohungen sind das Beste, was man dem anderen schenken kann: Sie verraten Angst, ohne Wirkung zu entfalten.
Drittens: Einheit ist ein Machtmultiplikator. Schon das sichtbare Management innerer Konflikte erhöht den Preis der US-Strategie. Wer Europa spalten will, muss dafür politisch zahlen.
Europa hat mehr als Gegenzölle. Der moderne Werkzeugkasten kombiniert Präzision mit Eskalationsfähigkeit. Europas Macht liegt in Einheit, Präzision und der Bereitschaft, "Nein" zu sagen. Wer sich erpressen lässt, verhandelt künftig nur noch über den Preis seiner Souveränität.
Trump setzt die Logik der Erpressung ein. Wenn er Strafzölle als Hebel einsetzt, um Dänemark und andere europäische Staaten zu einem "Abkommen" über Grönland zu bewegen, dann ist das aus Verhandlungssicht keine normale Handelspolemik, sondern Zwangsdiplomatie. Markt-Zugang wird zur Waffe, um sicherheits- und territorialpolitische Ziele zu erzwingen.
Europa muss sich nicht nur gegen die Erpressung wehren, sondern auch ihre eigene Verwundbarkeit besser verstehen. Wer die Verwundbarkeit des Gegenübers kennt, verhandelt nicht mehr defensiv, sondern kann die Optionen des Gegners konditionieren.
Das ist ein Testfall für Europa: Ob es sich erpressen lässt oder ob es konsequent gegen Trumps Drohungen steht? Die EU hat Hebel: Lieferkettenmacht, Marktzugang, Standards. Entscheidend ist, sie nicht nur zu besitzen, sondern auch glaubwürdig einzusetzen.
Europa muss nicht sofort die härtesten Schritte ziehen, aber es muss sie vorbereiten und glaubwürdig machen. In Verhandlungen wirkt nicht die Wut, sondern die Kalkulation. Wer sich erpressen lässt, verhandelt künftig nur noch über den Preis der eigenen Souveränität.
Thorsten Hofmann, Experte für Verhandlungen, hat drei Tipps für Europa: Erstens: Nicht moralisch argumentieren, sondern Kosten und Alternativen setzen. Trumps Ansatz ist transaktional. Europas Antwort muss zeigen: Zwang ist am Ende teurer als ein Deal.
Zweitens: Glaubwürdigkeit schlägt Lautstärke. Drohkulissen wirken nur, wenn der Gegner glaubt, dass Europa sie auch durchzieht. Halbdrohungen sind das Beste, was man dem anderen schenken kann: Sie verraten Angst, ohne Wirkung zu entfalten.
Drittens: Einheit ist ein Machtmultiplikator. Schon das sichtbare Management innerer Konflikte erhöht den Preis der US-Strategie. Wer Europa spalten will, muss dafür politisch zahlen.
Europa hat mehr als Gegenzölle. Der moderne Werkzeugkasten kombiniert Präzision mit Eskalationsfähigkeit. Europas Macht liegt in Einheit, Präzision und der Bereitschaft, "Nein" zu sagen. Wer sich erpressen lässt, verhandelt künftig nur noch über den Preis seiner Souveränität.