Marlon Brando, einer der größten Schauspieler des 20. Jahrhunderts, hatte tatsächlich Interesse an der Rolle des Antagonisten Dr. Soran in "Star Trek: Treffen der Generationen". Laut Biografien über die ehemalige Paramount-Chefin Sherry Lansing sollte Brando im Jahr 1994 von den Drehbuchautoren Ronald D. Moore und Brannon Braga eine Zeitreise-Konstruktion und einen zentralen Gegenspieler verlangt haben, was letztendlich auf Malcolm McDowell überging.
Das Studio Paramount lehnte jedoch die Rolle an, weil Brando zu teuer war. Laut langjährigem Produzent Rick Berman sollte Brandos Gage für die Rolle im zweistelligen Millionenbereich liegen sein, was bei einem Gesamtbudget von rund 35 Millionen US-Dollar nicht vertretbar war. Zudem habe sich Berman zweifelhaft über Brando gesagt, ob er für eine körperlich anspruchsvolle Rolle geeignet gewesen wäre.
Aus heutiger Sicht war die Entscheidung nachvollziehbar. Marlon Brando war Anfang der 1990er Jahre niemand mehr, der Zuschauer ins Kino lockte, auch wenn sein Name weiterhin Strahlkraft besaß. Der Film "Star Trek: Treffen der Generationen" spielte weltweit rund 118 Millionen US-Dollar ein – ein solider Erfolg, der wohl kaum größer ausgefallen wäre, hätte Brando den Film dominiert.
Warum Brando sich überhaupt für Star Trek interessierte, bleibt offen. Eine öffentliche Erklärung des Schauspielers gibt es nicht. Sicher ist nur: Sein Name bleibt eine kuriose Fußnote in der Geschichte der Science-Fiction-Reihe.
Das Studio Paramount lehnte jedoch die Rolle an, weil Brando zu teuer war. Laut langjährigem Produzent Rick Berman sollte Brandos Gage für die Rolle im zweistelligen Millionenbereich liegen sein, was bei einem Gesamtbudget von rund 35 Millionen US-Dollar nicht vertretbar war. Zudem habe sich Berman zweifelhaft über Brando gesagt, ob er für eine körperlich anspruchsvolle Rolle geeignet gewesen wäre.
Aus heutiger Sicht war die Entscheidung nachvollziehbar. Marlon Brando war Anfang der 1990er Jahre niemand mehr, der Zuschauer ins Kino lockte, auch wenn sein Name weiterhin Strahlkraft besaß. Der Film "Star Trek: Treffen der Generationen" spielte weltweit rund 118 Millionen US-Dollar ein – ein solider Erfolg, der wohl kaum größer ausgefallen wäre, hätte Brando den Film dominiert.
Warum Brando sich überhaupt für Star Trek interessierte, bleibt offen. Eine öffentliche Erklärung des Schauspielers gibt es nicht. Sicher ist nur: Sein Name bleibt eine kuriose Fußnote in der Geschichte der Science-Fiction-Reihe.