HirschHans
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"Thailands Armee meldet Zivilisten-Tote, Kambodscha verurteilt Militäroperationen als schwerwiegende Verletzung des humanitären Völkerrechts"
Phnom Penh/Bangkok/Washington - Der Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha eskaliert weiter. Die thailändische Armee meldet erstmals den Tod von Zivilisten auf thailändischer Seite, drei Menschen sollen bei den Kämpfen ums Leben gekommen sein. "Das ist ein schrecklicher Verlust", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Bangkok. Die Zahl der getöteten Soldaten sei jedoch auf neun gestiegen.
Die kambodschanische Regierung fordert nun dringend einen Eingreifen des UN-Sicherheitsrates. "Das thailändische Militär hat schwerwiegende Verletzungen des humanitären Völkerrechts begangen", heißt es in einem Schreiben des kambodschanischen UN-Botschafters an den Vorsitzenden des Sicherheitsrats. Eine unabhängige Erkundungsmission soll die Lage vor Ort untersuchen.
Die thailändische Armee wies jedoch den Vorwurf zurück: "Das ist ein Versuch, Thailand die Schuld zu zuzweisen." Der Einsatz der Waffen sei ausschließlich auf militärische Ziele gerichtet. Die Armee bestritt ebenfalls, dass ihre Truppen zivile Gebiete angreifen.
Die Kämpfe haben bereits über 500.000 Bewohner der Region in die Flucht getrieben. Die Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist etwa 800 Kilometer lang und wurde vor einigen Tagen erneut unter Feuer gelegt. Die Waffenruhe, die beide Seiten nach schweren Kämpfen vereinbart hatten, ist bereits seit Sonntag ausgesetzt.
US-Präsident Donald Trump plant nun ein Telefonat mit beiden Seiten für Donnerstag (Ortszeit Washington). Er glaube, dass er die beiden Staaten dazu bringen kann, die Kämpfe einzustellen. "Wir werden sehen", sagte Trump im Weißen Haus.
Die Aussetzung der Waffenruhe ist ein weiterer Beweis dafür, wie verhandlungsfähig beide Seiten sind - aber auch, wie schwer es sein wird, eine Dauerhaftigkeit für das Friedensgebot zu gewährleisten.
Phnom Penh/Bangkok/Washington - Der Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha eskaliert weiter. Die thailändische Armee meldet erstmals den Tod von Zivilisten auf thailändischer Seite, drei Menschen sollen bei den Kämpfen ums Leben gekommen sein. "Das ist ein schrecklicher Verlust", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Bangkok. Die Zahl der getöteten Soldaten sei jedoch auf neun gestiegen.
Die kambodschanische Regierung fordert nun dringend einen Eingreifen des UN-Sicherheitsrates. "Das thailändische Militär hat schwerwiegende Verletzungen des humanitären Völkerrechts begangen", heißt es in einem Schreiben des kambodschanischen UN-Botschafters an den Vorsitzenden des Sicherheitsrats. Eine unabhängige Erkundungsmission soll die Lage vor Ort untersuchen.
Die thailändische Armee wies jedoch den Vorwurf zurück: "Das ist ein Versuch, Thailand die Schuld zu zuzweisen." Der Einsatz der Waffen sei ausschließlich auf militärische Ziele gerichtet. Die Armee bestritt ebenfalls, dass ihre Truppen zivile Gebiete angreifen.
Die Kämpfe haben bereits über 500.000 Bewohner der Region in die Flucht getrieben. Die Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist etwa 800 Kilometer lang und wurde vor einigen Tagen erneut unter Feuer gelegt. Die Waffenruhe, die beide Seiten nach schweren Kämpfen vereinbart hatten, ist bereits seit Sonntag ausgesetzt.
US-Präsident Donald Trump plant nun ein Telefonat mit beiden Seiten für Donnerstag (Ortszeit Washington). Er glaube, dass er die beiden Staaten dazu bringen kann, die Kämpfe einzustellen. "Wir werden sehen", sagte Trump im Weißen Haus.
Die Aussetzung der Waffenruhe ist ein weiterer Beweis dafür, wie verhandlungsfähig beide Seiten sind - aber auch, wie schwer es sein wird, eine Dauerhaftigkeit für das Friedensgebot zu gewährleisten.