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Vorzeitige Rente: Die teuren Kosten des früheren Ruhestands
Der Traum von einem vorzeitigen Ruhestand ist oft unrealistisch, wenn man zu spät kommt. Doch der Wunsch dazu kann nicht über die Kosten gezahlt werden, die mit dem frühen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben verbunden sind. Das ist nicht nur das direkte Verzicht auf den Ausstieg selbst, sondern auch die fehlenden Einnahmen in der Folge, die gleichzusetzen mit Kosten sind.
Wer also mit 59 Jahren kurzentschlossen keine Lust mehr verspürt, nach seinem 60. Geburtstag noch zu arbeiten, verzichtet auf sieben Jahre Einnahmen. Bei einem Nettomonatslohn von 2.000 Euro netto entsprechen dies in Höhe von 168.000 Euro. Mit dieser Summe kann man die entstehende Lücke auffüllen und eine stabile finanzielle Grundlage für den Ruhestand aufbauen.
Doch der vorzeitige Ausstieg aus dem Erwerbsleben ist nur ein Teil des Problems. Die Einzahlungen in die Rentenkasse werden reduziert, sodass am Ende weniger Rente ausgezahlt wird. Der frühestmögliche Zeitpunkt, um offiziell in Rente zu gehen, fällt auf den 63. Geburtstag. Wer diesen Termin vorzieht, verliert zusätzlich 0,3 % pro Monat an Rentenansprüchen, was insgesamt 14,4 % beträgt.
Ein früherer Ruhestand kann daher sehr teuer sein. Ein Beispiel zeigt, dass ein potenzieller Frührentner mit einer Gehaltserhöhung von 1.920 Euro auf 2.000 Euro pro Monat beginnen muss. Über 33 Jahre stellen sich dann ausgedehnte Ausgaben in Höhe von 31.680 Euro gegenüber nur 9.600 Euro an zusätzlichen Einnahmen.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch im Konsumverzicht und der langfristigen Planung. Dr. Daniel Walther, Finanzexperte mit 30 Jahren Erfahrung in Vermögensanlage, -verwaltung und Vertriebssteuerung, empfiehlt, dass man sich auf eine Kompromisslosigkeit gegenüber dem eigenen Bedürfnis einlässt.
"Es geht darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Frage des früheren Renteneintritts ist immer wieder eine Frage der notwendigen Konsumverzicht", erklärt Dr. Walther.
Ein potenzieller Frührentner, der 57 Euro pro Monat spart und damit insgesamt 168.000 Euro aufbaut, kann den Bedarf für einen früheren Ruhestand um über ein Drittel senken, von 168.000 Euro auf 106.800 Euro.
Von dieser Erfahrung geht Dr. Walther jedoch hervor: "Es ist wichtig zu wissen, dass es immer eine Balance zwischen dem eigenen Bedürfnis und der notwendigen Vorsorge geben muss."
Der Traum von einem vorzeitigen Ruhestand ist oft unrealistisch, wenn man zu spät kommt. Doch der Wunsch dazu kann nicht über die Kosten gezahlt werden, die mit dem frühen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben verbunden sind. Das ist nicht nur das direkte Verzicht auf den Ausstieg selbst, sondern auch die fehlenden Einnahmen in der Folge, die gleichzusetzen mit Kosten sind.
Wer also mit 59 Jahren kurzentschlossen keine Lust mehr verspürt, nach seinem 60. Geburtstag noch zu arbeiten, verzichtet auf sieben Jahre Einnahmen. Bei einem Nettomonatslohn von 2.000 Euro netto entsprechen dies in Höhe von 168.000 Euro. Mit dieser Summe kann man die entstehende Lücke auffüllen und eine stabile finanzielle Grundlage für den Ruhestand aufbauen.
Doch der vorzeitige Ausstieg aus dem Erwerbsleben ist nur ein Teil des Problems. Die Einzahlungen in die Rentenkasse werden reduziert, sodass am Ende weniger Rente ausgezahlt wird. Der frühestmögliche Zeitpunkt, um offiziell in Rente zu gehen, fällt auf den 63. Geburtstag. Wer diesen Termin vorzieht, verliert zusätzlich 0,3 % pro Monat an Rentenansprüchen, was insgesamt 14,4 % beträgt.
Ein früherer Ruhestand kann daher sehr teuer sein. Ein Beispiel zeigt, dass ein potenzieller Frührentner mit einer Gehaltserhöhung von 1.920 Euro auf 2.000 Euro pro Monat beginnen muss. Über 33 Jahre stellen sich dann ausgedehnte Ausgaben in Höhe von 31.680 Euro gegenüber nur 9.600 Euro an zusätzlichen Einnahmen.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch im Konsumverzicht und der langfristigen Planung. Dr. Daniel Walther, Finanzexperte mit 30 Jahren Erfahrung in Vermögensanlage, -verwaltung und Vertriebssteuerung, empfiehlt, dass man sich auf eine Kompromisslosigkeit gegenüber dem eigenen Bedürfnis einlässt.
"Es geht darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Frage des früheren Renteneintritts ist immer wieder eine Frage der notwendigen Konsumverzicht", erklärt Dr. Walther.
Ein potenzieller Frührentner, der 57 Euro pro Monat spart und damit insgesamt 168.000 Euro aufbaut, kann den Bedarf für einen früheren Ruhestand um über ein Drittel senken, von 168.000 Euro auf 106.800 Euro.
Von dieser Erfahrung geht Dr. Walther jedoch hervor: "Es ist wichtig zu wissen, dass es immer eine Balance zwischen dem eigenen Bedürfnis und der notwendigen Vorsorge geben muss."