Ein großes Geheimnis in der Krise: Wie aus einem Stromausfall ein politisches Machtspiel wurde.
Berlin - Der Stromausfall im vergangenen Wochenende hat nicht nur die Stadt lahmgelegt, sondern auch die Spannungen im rot-schwarzen Senat aufgelockert. Die Frage, wer in der Krise erreichbar war und woher kam die Information über den Bürgermeister Kai Wegners geheime Tenniszeit, bleibt ein Rätsel.
Folgen des Stromausfalls sind bekannt: Ein großes Unbehagen unter der Bevölkerung, Verlust von Geschäftsenden und eine Reihe von Versorgungsüberschreitungen. Doch was hinter den Kulissen der Regierung passiert ist, ist weniger klar. Jan Fleischhauer hat die Intrigen des "Schwarzen Kanals" aufgedeckt.
Im Zentrum des Skandals steht der Bürgermeister Kai Wegner (CDU), dessen Erreichbarkeit in der Krise ins Zweifel geriet. Der Innensenator Iris Spranger (SPD) hatte am Samstagmorgen um 8:05 Uhr angefangen, ihn anzurufen, aber er sei nicht zu erreichen gewesen. Wegner widersprach daraufhin: Er habe den Anruf gesehen, er sei nur auf der Mailbox gelandet, weil er etwas Wichtiges zu tun hatte.
Fleischhauer sieht jedoch eine andere Geschichte. Der Bürgermeister sei "zwölf Stunden nicht sichtbar" gewesen und hätte sich für die Tenniszeit entschieden, um den Kopf freizubekommen. Die CDU-Freundin des Bürgermeisters habe ihn auch nicht auf dem Platz überredet, seine geheime Auszeit öffentlich zu machen.
Ein verdächtiger Verdacht: Derjenige, der Einblick in den Personenschutz des Bürgermeisters hat, weiß auch, wo er sich aufhält. Und das ist Iris Spranger. Das hätte genügt, um die Information über Wegners Tenniszeit an die Öffentlichkeit zu bringen.
Fleischhauer sieht ein politisches Machtspiel vor sich: Die Berliner Wahlen stehen im September an und die Nerven liegen blank. Der Blackout habe nicht nur den Strom abgeschaltet, sondern auch die Schonung innerhalb der Regierung.
Berlin - Der Stromausfall im vergangenen Wochenende hat nicht nur die Stadt lahmgelegt, sondern auch die Spannungen im rot-schwarzen Senat aufgelockert. Die Frage, wer in der Krise erreichbar war und woher kam die Information über den Bürgermeister Kai Wegners geheime Tenniszeit, bleibt ein Rätsel.
Folgen des Stromausfalls sind bekannt: Ein großes Unbehagen unter der Bevölkerung, Verlust von Geschäftsenden und eine Reihe von Versorgungsüberschreitungen. Doch was hinter den Kulissen der Regierung passiert ist, ist weniger klar. Jan Fleischhauer hat die Intrigen des "Schwarzen Kanals" aufgedeckt.
Im Zentrum des Skandals steht der Bürgermeister Kai Wegner (CDU), dessen Erreichbarkeit in der Krise ins Zweifel geriet. Der Innensenator Iris Spranger (SPD) hatte am Samstagmorgen um 8:05 Uhr angefangen, ihn anzurufen, aber er sei nicht zu erreichen gewesen. Wegner widersprach daraufhin: Er habe den Anruf gesehen, er sei nur auf der Mailbox gelandet, weil er etwas Wichtiges zu tun hatte.
Fleischhauer sieht jedoch eine andere Geschichte. Der Bürgermeister sei "zwölf Stunden nicht sichtbar" gewesen und hätte sich für die Tenniszeit entschieden, um den Kopf freizubekommen. Die CDU-Freundin des Bürgermeisters habe ihn auch nicht auf dem Platz überredet, seine geheime Auszeit öffentlich zu machen.
Ein verdächtiger Verdacht: Derjenige, der Einblick in den Personenschutz des Bürgermeisters hat, weiß auch, wo er sich aufhält. Und das ist Iris Spranger. Das hätte genügt, um die Information über Wegners Tenniszeit an die Öffentlichkeit zu bringen.
Fleischhauer sieht ein politisches Machtspiel vor sich: Die Berliner Wahlen stehen im September an und die Nerven liegen blank. Der Blackout habe nicht nur den Strom abgeschaltet, sondern auch die Schonung innerhalb der Regierung.