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Ein besorgniswertes Phänomen in der niederländischen Wohnungsbaupolitik: Tausende Mieter entpuppen sich gleichzeitig als Hausbesitzer. Eine Studie hat gezeigt, dass rund 12.000 Sozialwohnungen blockiert sind und ihre Bewohner oft mehrere Immobilien besitzen.
Die Zahlen stammen aus einer Untersuchung des niederländischen Zentralen Planungsbüros (CPB), das anonymisierte Datensätze ausgewertet hat. Demnach leben etwa 1200 der betroffenen Mieter sogar zwei oder mehr Immobilien, einige sogar zehn oder mehr. Dieser Zustand wird von Experten als "besondere Form des Fehlwohnens" bezeichnet, die dem sozialen Auftrag der Wohnungsbaugesellschaften widerspricht.
In den meisten Fällen handelt es sich um Haushalte mit vergleichsweise hohem Einkommen, die in attraktiven Lagen wohnen. Die Wohnungsbaugesellschaften reagieren zunehmend strenger gegen solche Fälle – etwa durch Kündigungen oder zusätzliche Prüfungen.
Rechtlich ist diese Praxis jedoch nicht grundsätzlich verboten, aber Experten sehen erheblichen Handlungsbedarf. Durch konsequenteres Vorgehen könnten tausende Wohnungen für Menschen freigemacht werden, die sie tatsächlich benötigen.
Bundesbauministerin Verena Hubertz will das ändern und spricht sich dafür aus, dass Besserverdiener in Sozialwohnungen künftig zuzahlen. Als Vorbild nennt sie die sogenannte Fehlbelegungsabgabe, wie sie etwa in Hessen bereits gilt.
Der Deutsche Mieterbund hat gezeigt, dass sich die Zahl der Sozialwohnungen seit 2006 fast halbiert, während gleichzeitig Millionen Haushalte Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hätten. Die Einnahmen aus Zuschlägen sollen künftig wieder in den sozialen Wohnungsbau fließen.
Dieses Phänomen ist eindeutig besorgniserregend und zeigt, dass das System in der niederländischen Wohnungsbaupolitik teils zweckentfremdet wird. Es ist an der Zeit, dass die Regierung konsequent handelt und Maßnahmen ergreift, um sicherzustellen, dass Sozialwohnungen für alle Menschen zugänglich sind, die sie benötigen.
Die Zahlen stammen aus einer Untersuchung des niederländischen Zentralen Planungsbüros (CPB), das anonymisierte Datensätze ausgewertet hat. Demnach leben etwa 1200 der betroffenen Mieter sogar zwei oder mehr Immobilien, einige sogar zehn oder mehr. Dieser Zustand wird von Experten als "besondere Form des Fehlwohnens" bezeichnet, die dem sozialen Auftrag der Wohnungsbaugesellschaften widerspricht.
In den meisten Fällen handelt es sich um Haushalte mit vergleichsweise hohem Einkommen, die in attraktiven Lagen wohnen. Die Wohnungsbaugesellschaften reagieren zunehmend strenger gegen solche Fälle – etwa durch Kündigungen oder zusätzliche Prüfungen.
Rechtlich ist diese Praxis jedoch nicht grundsätzlich verboten, aber Experten sehen erheblichen Handlungsbedarf. Durch konsequenteres Vorgehen könnten tausende Wohnungen für Menschen freigemacht werden, die sie tatsächlich benötigen.
Bundesbauministerin Verena Hubertz will das ändern und spricht sich dafür aus, dass Besserverdiener in Sozialwohnungen künftig zuzahlen. Als Vorbild nennt sie die sogenannte Fehlbelegungsabgabe, wie sie etwa in Hessen bereits gilt.
Der Deutsche Mieterbund hat gezeigt, dass sich die Zahl der Sozialwohnungen seit 2006 fast halbiert, während gleichzeitig Millionen Haushalte Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hätten. Die Einnahmen aus Zuschlägen sollen künftig wieder in den sozialen Wohnungsbau fließen.
Dieses Phänomen ist eindeutig besorgniserregend und zeigt, dass das System in der niederländischen Wohnungsbaupolitik teils zweckentfremdet wird. Es ist an der Zeit, dass die Regierung konsequent handelt und Maßnahmen ergreift, um sicherzustellen, dass Sozialwohnungen für alle Menschen zugänglich sind, die sie benötigen.