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Tausende Dänen haben sich in Kopenhagen vor dem Rathaus versammelt, um gegen Trumps Übernahmepläne für Grönland zu protestieren. Sie schwenkten dänische und grönländische Fahnen und riefen "Kalaallit Nunaat!", den Namen Grönlands in der Muttersprache. Die Proteste standen unter dem Motto "Grönland gehört den Grönländern" und "Hände weg von Grönland". Ziel sei es, "eine klare und gemeinsame Botschaft des Respekts für Grönlands Demokratie und grundlegende Menschenrechte zu senden", heißt es auf der Internetseite von Uagut, einem Verband von Grönländern in Dänemark.
Grönland ist ein autonomes Gebiet, das wie die USA NATO-Mitglied ist. Die Proteste wurden von grönländischen Gruppen in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation ActionAid Denmark organisiert. Die Vorsitzende von Uagut, Julie Rademacher, sagte: "Grönland und die Grönländer sind unfreiwillig zur Front im Kampf für Demokratie und Menschenrechte geworden."
In Nuuk, der Hauptstadt Grönlands, sehen die Demonstranten den Machtanspruch der USA als Provokation. Sie befürchten, dass Trumps Pläne zur Annexion der Insel zu einer Gefahr für ihre Demokratie und Menschenrechte werden könnten.
Trump hatte in den vergangenen Wochen immer wieder einen US-Besitzanspruch auf Grönland erhoben und dies mit nationalen Sicherheitsinteressen der USA in der Arktis begründet. Die Rede war einerseits von einem Kauf der Insel, aber auch militärische Gewalt schloss die Trump-Regierung wiederholt nicht aus.
Eine Umfrage, die im Januar 2025 veröffentlicht wurde, zeigt, dass 85 Prozent der Grönländer die Zugehörigkeit zu den USA ablehnen, während nur sechs Prozent sie unterstützen. In den USA selbst stoßen Trumps Pläne ebenfalls auf wenig Gegenliebe.
Eine überparteiliche Delegation des US-Kongresses ist in Kopenhagen angekommen und brachte ihre Ablehnung gegen Trumps Pläne zum Ausdruck. Die Delegation wurde von dem Senator Chris Coons von den oppositionellen Demokraten angeführt, der betonte, dass keine Sicherheitsbedrohung für Grönland bestehe, die die Haltung der Trump-Regierung rechtfertigen würde.
Bundeswehrsoldaten und weitere Militärangehörige aus Deutschland und anderen europäischen NATO-Staaten sind in Grönland eingetroffen und nehmen heute eine Erkundungsmission vor Ort auf. Sie sollen nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums Bedingungen für gemeinsame Militärübungen prüfen - mit dem Ziel, für mehr Sicherheit zu sorgen.
Grönland ist ein autonomes Gebiet, das wie die USA NATO-Mitglied ist. Die Proteste wurden von grönländischen Gruppen in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation ActionAid Denmark organisiert. Die Vorsitzende von Uagut, Julie Rademacher, sagte: "Grönland und die Grönländer sind unfreiwillig zur Front im Kampf für Demokratie und Menschenrechte geworden."
In Nuuk, der Hauptstadt Grönlands, sehen die Demonstranten den Machtanspruch der USA als Provokation. Sie befürchten, dass Trumps Pläne zur Annexion der Insel zu einer Gefahr für ihre Demokratie und Menschenrechte werden könnten.
Trump hatte in den vergangenen Wochen immer wieder einen US-Besitzanspruch auf Grönland erhoben und dies mit nationalen Sicherheitsinteressen der USA in der Arktis begründet. Die Rede war einerseits von einem Kauf der Insel, aber auch militärische Gewalt schloss die Trump-Regierung wiederholt nicht aus.
Eine Umfrage, die im Januar 2025 veröffentlicht wurde, zeigt, dass 85 Prozent der Grönländer die Zugehörigkeit zu den USA ablehnen, während nur sechs Prozent sie unterstützen. In den USA selbst stoßen Trumps Pläne ebenfalls auf wenig Gegenliebe.
Eine überparteiliche Delegation des US-Kongresses ist in Kopenhagen angekommen und brachte ihre Ablehnung gegen Trumps Pläne zum Ausdruck. Die Delegation wurde von dem Senator Chris Coons von den oppositionellen Demokraten angeführt, der betonte, dass keine Sicherheitsbedrohung für Grönland bestehe, die die Haltung der Trump-Regierung rechtfertigen würde.
Bundeswehrsoldaten und weitere Militärangehörige aus Deutschland und anderen europäischen NATO-Staaten sind in Grönland eingetroffen und nehmen heute eine Erkundungsmission vor Ort auf. Sie sollen nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums Bedingungen für gemeinsame Militärübungen prüfen - mit dem Ziel, für mehr Sicherheit zu sorgen.