AlpenAdler
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Tempo 30 ist nicht nur eine Geschwindigkeitsbegrenzung, sondern ein wichtiger Schritt für die Sicherheit und Gesundheit der Städter. Eine Studie von der Björn-Steiger-Stiftung hat die Auswirkungen einer flächendeckenden Einführung eines Tempo 30 in Innenstädten untersucht.
Die Forscher haben sich mit 14 Städten beschäftigt, darunter auch Graz, wo bereits 1992 eine solche Regelung eingeführt wurde. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Weniger Unfälle, weniger Verletzungen und Todesfälle, aber auch kaum längere Fahrzeiten.
In Berlin zum Beispiel gelten laut der Senatsverwaltung für Verkehr häufig vor Volksschulen und Kindergärten sowie auf Abschnitten, wo vermehrt Unfälle passierten, Tempolimits. Die Zahl der Unfälle in Graz sei um zwölf Prozent zurückgegangen, nachdem die Regelung eingeführt wurde. In Bologna sei die Zahl der Unfälle im Großteil des Stadtgebietes um 13 Prozent gesunken.
Aber was ist mit der Frage, ob Autofahrer länger unterwegs sind, wenn nur noch 30 erlaubt ist? Die Studie verweist auf eine Auswertung von GPS-Daten aus dem Vereinigten Königreich, wonach sich die Fahrtzeiten nach der Einführung in Wohngegenden um drei Prozent und im Stadtzentrum um fünf Prozent erhöhten. Das entspricht einer Zunahme der Reisezeit von weniger als einer Minute auf einer fünf Meilen (rund acht Kilometer) langen Strecke.
Der Leiter der Björn-Steiger-Unfallforschung, Siegfried Brockmann, sieht die Einführung eines Tempo 30 als einen wirkungsvollen Hebel für die Stadtentwicklung. "Sie verbessert die Verkehrssicherheit, reduziert Emissionen und Lärmbelastung und steigert gleichzeitig die Lebensqualität". Die Studie unterstreicht also, dass eine flächendeckende Einführung eines Tempo 30 nicht nur für die Sicherheit der Städter, sondern auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden sorgt.
Die Forscher haben sich mit 14 Städten beschäftigt, darunter auch Graz, wo bereits 1992 eine solche Regelung eingeführt wurde. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Weniger Unfälle, weniger Verletzungen und Todesfälle, aber auch kaum längere Fahrzeiten.
In Berlin zum Beispiel gelten laut der Senatsverwaltung für Verkehr häufig vor Volksschulen und Kindergärten sowie auf Abschnitten, wo vermehrt Unfälle passierten, Tempolimits. Die Zahl der Unfälle in Graz sei um zwölf Prozent zurückgegangen, nachdem die Regelung eingeführt wurde. In Bologna sei die Zahl der Unfälle im Großteil des Stadtgebietes um 13 Prozent gesunken.
Aber was ist mit der Frage, ob Autofahrer länger unterwegs sind, wenn nur noch 30 erlaubt ist? Die Studie verweist auf eine Auswertung von GPS-Daten aus dem Vereinigten Königreich, wonach sich die Fahrtzeiten nach der Einführung in Wohngegenden um drei Prozent und im Stadtzentrum um fünf Prozent erhöhten. Das entspricht einer Zunahme der Reisezeit von weniger als einer Minute auf einer fünf Meilen (rund acht Kilometer) langen Strecke.
Der Leiter der Björn-Steiger-Unfallforschung, Siegfried Brockmann, sieht die Einführung eines Tempo 30 als einen wirkungsvollen Hebel für die Stadtentwicklung. "Sie verbessert die Verkehrssicherheit, reduziert Emissionen und Lärmbelastung und steigert gleichzeitig die Lebensqualität". Die Studie unterstreicht also, dass eine flächendeckende Einführung eines Tempo 30 nicht nur für die Sicherheit der Städter, sondern auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden sorgt.