TreffpunktTiger
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Der Streit um die arktische Region wird immer intensiver. Die USA haben bereits mit Donald Trump angekündigt, Grönland zu übernehmen, und jetzt macht China selbst Interesse an der Arktis deutlich. Der Staatshauptmann Chinas Xi Jinping hat das Ziel ausgerufen, China zur polaren Großmacht zu machen.
Die Volksrepublik ist wie Deutschland eine Beobachternation im Arktischen Rat. 2018 hat Chinas Führung eine Arktis-Strategie veröffentlicht und bezeichnet sich darin als "arktisnahen Staat". Neben den Bodenschätzen und strategischen Investitionen ist die Arktis für China auch wegen der Schifffahrt interessant.
China hat relativ früh die Arktis zu einem Teil der Belt-and-Road-Initiative gemacht und explizit als polare Seidenstraße bezeichnet. Das gehöre zu dem System der Seeverbindungslinien, das China, wenn es zur Weltmacht aufsteigen will, auch entsprechend kontrollieren möchte.
Doch kommerziell befahrbar sei die Arktis-Route derzeit noch nicht. China besitze zwar einige Eisbrecher und baue kräftig neue Schiffe, aber die Volksrepublik ist bei der Schifffahrt durch die Arktis noch auf Russland angewiesen. Das Land hat mit mehr als 40 Schiffen die größte Eisbrecherflotte der Welt und ist, anders als China, Anrainerstaat.
Russland ist im Augenblick entscheidend, weil es mit der nördlichen Seeroute als Teil der Nordostpassage den einzigen im Augenblick halbwegs kommerziell tragfähigen Seeverbindungslinie bietet. Langfristig wäre China seiner Meinung nach eher an der transpolaren Route interessiert, weil es so die bürokratischen Regeln umgehen könnte, die ihm Russland derzeit auferlegt.
China sieht sich selbst als "arktisnahen Staat" und hat bereits einen großen Schritt gemacht, indem es den beiden wichtigen Häfen der nördlichen Seeroute Wladiwostok und Murmansk für chinesische Schiffe geöffnet hat. Dadurch hat China einen nie dagewesenen Zugriff auf die Arktis.
Die dänische Regierung und zahlreiche internationale Beobachter sehen keine akute Bedrohung für Grönland durch China. Dänischen Angaben zufolge hat sich seit rund zehn Jahren kein chinesisches Kriegsschiff Grönland genähert.
Die Volksrepublik ist wie Deutschland eine Beobachternation im Arktischen Rat. 2018 hat Chinas Führung eine Arktis-Strategie veröffentlicht und bezeichnet sich darin als "arktisnahen Staat". Neben den Bodenschätzen und strategischen Investitionen ist die Arktis für China auch wegen der Schifffahrt interessant.
China hat relativ früh die Arktis zu einem Teil der Belt-and-Road-Initiative gemacht und explizit als polare Seidenstraße bezeichnet. Das gehöre zu dem System der Seeverbindungslinien, das China, wenn es zur Weltmacht aufsteigen will, auch entsprechend kontrollieren möchte.
Doch kommerziell befahrbar sei die Arktis-Route derzeit noch nicht. China besitze zwar einige Eisbrecher und baue kräftig neue Schiffe, aber die Volksrepublik ist bei der Schifffahrt durch die Arktis noch auf Russland angewiesen. Das Land hat mit mehr als 40 Schiffen die größte Eisbrecherflotte der Welt und ist, anders als China, Anrainerstaat.
Russland ist im Augenblick entscheidend, weil es mit der nördlichen Seeroute als Teil der Nordostpassage den einzigen im Augenblick halbwegs kommerziell tragfähigen Seeverbindungslinie bietet. Langfristig wäre China seiner Meinung nach eher an der transpolaren Route interessiert, weil es so die bürokratischen Regeln umgehen könnte, die ihm Russland derzeit auferlegt.
China sieht sich selbst als "arktisnahen Staat" und hat bereits einen großen Schritt gemacht, indem es den beiden wichtigen Häfen der nördlichen Seeroute Wladiwostok und Murmansk für chinesische Schiffe geöffnet hat. Dadurch hat China einen nie dagewesenen Zugriff auf die Arktis.
Die dänische Regierung und zahlreiche internationale Beobachter sehen keine akute Bedrohung für Grönland durch China. Dänischen Angaben zufolge hat sich seit rund zehn Jahren kein chinesisches Kriegsschiff Grönland genähert.