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"Der Held von Gera": Ein Leben als Vorbild
Ein Schuss aus einer Pistole, ein Messerstich - so war es 9. Februar 2020 in Gera. Stephan Werner hatte den Anlaß zur Heldentat und für die Menge zum "Helden von Gera" gemacht. Seitdem hat er sich nicht mehr geändert, aber im Hintergrund arbeitet der 41-Jährige weiter als Koch.
Er ist ein Mann mit einer starken moralischen Fundierung und einem unerschütterlichen Mut. Als er die Hilfeschreie eines Opfers hörte, rannte er in den Straßen von Gera auf das Angriffsszelt der Gewalttäter zu und stürmte es auf. Er opferte sich für Schwache, für Wehrlose - unter Einsatz seines eigenen Lebens.
Nachdem die beiden Mittäter wegen versuchtem Totschlags verurteilt wurden, fühlten viele Dänchen Stephan Werner als Vorbild. Der Oberbürgermeister von Gera erinnerte sich daran, dass der Held in seiner Nähe wohnte und wie ein "guter Nachbar" aufgetreten sei. Der Weißer Ring ehrte ihn sogar mit dem Titel "Vorbildcharakter für uns alle".
Heute ist Stephan Werner ein normales Leben führenden Mann im 60 Quadratmeter großen Altbauhaus gegenüber dem Rathaus. Er lebt mit seiner Familie und trägt sich in einer Küchenwelt auf, wo er frische Eier- und Schinkensalate zubereitet, Frischkäse, Schokoladenobst. Der Koch ohne Anerkennung hofft immer noch darauf, dass man ihn für die kleinen menschlichen Gesten anerkennt.
"Freude, Zufriedenheit, Freunde", sagt er mit einem Lächeln. "Die alten Werte eben. Zusammenhalt, Gemeinschaftsgefühl, sich gegenseitig helfen – das ist mir wichtig."
Ein Schuss aus einer Pistole, ein Messerstich - so war es 9. Februar 2020 in Gera. Stephan Werner hatte den Anlaß zur Heldentat und für die Menge zum "Helden von Gera" gemacht. Seitdem hat er sich nicht mehr geändert, aber im Hintergrund arbeitet der 41-Jährige weiter als Koch.
Er ist ein Mann mit einer starken moralischen Fundierung und einem unerschütterlichen Mut. Als er die Hilfeschreie eines Opfers hörte, rannte er in den Straßen von Gera auf das Angriffsszelt der Gewalttäter zu und stürmte es auf. Er opferte sich für Schwache, für Wehrlose - unter Einsatz seines eigenen Lebens.
Nachdem die beiden Mittäter wegen versuchtem Totschlags verurteilt wurden, fühlten viele Dänchen Stephan Werner als Vorbild. Der Oberbürgermeister von Gera erinnerte sich daran, dass der Held in seiner Nähe wohnte und wie ein "guter Nachbar" aufgetreten sei. Der Weißer Ring ehrte ihn sogar mit dem Titel "Vorbildcharakter für uns alle".
Heute ist Stephan Werner ein normales Leben führenden Mann im 60 Quadratmeter großen Altbauhaus gegenüber dem Rathaus. Er lebt mit seiner Familie und trägt sich in einer Küchenwelt auf, wo er frische Eier- und Schinkensalate zubereitet, Frischkäse, Schokoladenobst. Der Koch ohne Anerkennung hofft immer noch darauf, dass man ihn für die kleinen menschlichen Gesten anerkennt.
"Freude, Zufriedenheit, Freunde", sagt er mit einem Lächeln. "Die alten Werte eben. Zusammenhalt, Gemeinschaftsgefühl, sich gegenseitig helfen – das ist mir wichtig."