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Deutsche Bahn beginnt Tarifrunde ohne Streiks
Die Deutsche Bahn startet heute die nächste Tarifrunde, aber ohne Streik. Im Januar und Februar ist eine Friedenspflicht eingebett, während der Verhandelnde Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) keine Streiks ansetzen darf. Die GDL geht mit der Forderung von acht Prozent mehr Geld in die Verhandlungen.
Der neue Vorsitzende Mario Reiß gibt sich optimistisch, schon vorher zu einem Ergebnis zu kommen. "Deswegen rede ich momentan weder über Eskalation noch darüber, ob wir eventuell eine Urabstimmung planen."
Die Gewerkschaft möchte mit einer Entgelterhöhung und Umstrukturierungen im Tarifsystem teilweise das Plus erreichen. Die Deutsche Bahn hat noch kein Angebot vorgelegt.
Es ist die erste Tarifrunde nach der Ära des langjährigen GDL-Chefs Klaus Weselsky, der für seine harte Verhandlungsführung bekannt war. Reiß fährt eine andere Linie und will ein Ergebnis am Verhandlungstisch erzielen, ohne Streiks.
Reiß gibt sich aber optimistisch. "Die Frage ist ja, ob die Bahn sich die Chance gönnt oder ob man Spiele treibt, und das werden wir wahrscheinlich Ende Februar wissen." Dann endet die Friedenspflicht, ab März wären Streiks theoretisch möglich.
Bislang kein Angebot der Deutschen Bahn
Ein Gegenangebot der DB gibt es noch nicht. Damit ist auch für die heutige erste Gesprächsrunde nicht zu rechnen. Die Arbeit der Beschäftigten soll gewürdigt werden.
Die Deutsche Bahn verweist auf die Krise und geplante Neuaufstellung unter der neuen Chefin Evelyn Palla. Beide Seiten trügen eine "gemeinsame Verantwortung, die Krise zu meistern und den Neustart zum Erfolg zu bringen". Soll heißen: Der Spielraum ist begrenzt.
Palla seit 100 Tagen neue Bahn-Chefin
Für Palla ist heute gleichzeitig ihr 100. Tag im Amt. Die Erwartung schneller Erfolge hatte sie bereits vorab gedämpft. Für Fahrgäste hat sich daher noch nicht viel verändert.
Mehr Bewegung gibt es dagegen im Konzern: Die Vorstände des Mutterkonzerns sowie der Töchter DB Regio und DB Fernverkehr wurden verkleinert, mehr sollen noch folgen.
Die Deutsche Bahn startet heute die nächste Tarifrunde, aber ohne Streik. Im Januar und Februar ist eine Friedenspflicht eingebett, während der Verhandelnde Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) keine Streiks ansetzen darf. Die GDL geht mit der Forderung von acht Prozent mehr Geld in die Verhandlungen.
Der neue Vorsitzende Mario Reiß gibt sich optimistisch, schon vorher zu einem Ergebnis zu kommen. "Deswegen rede ich momentan weder über Eskalation noch darüber, ob wir eventuell eine Urabstimmung planen."
Die Gewerkschaft möchte mit einer Entgelterhöhung und Umstrukturierungen im Tarifsystem teilweise das Plus erreichen. Die Deutsche Bahn hat noch kein Angebot vorgelegt.
Es ist die erste Tarifrunde nach der Ära des langjährigen GDL-Chefs Klaus Weselsky, der für seine harte Verhandlungsführung bekannt war. Reiß fährt eine andere Linie und will ein Ergebnis am Verhandlungstisch erzielen, ohne Streiks.
Reiß gibt sich aber optimistisch. "Die Frage ist ja, ob die Bahn sich die Chance gönnt oder ob man Spiele treibt, und das werden wir wahrscheinlich Ende Februar wissen." Dann endet die Friedenspflicht, ab März wären Streiks theoretisch möglich.
Bislang kein Angebot der Deutschen Bahn
Ein Gegenangebot der DB gibt es noch nicht. Damit ist auch für die heutige erste Gesprächsrunde nicht zu rechnen. Die Arbeit der Beschäftigten soll gewürdigt werden.
Die Deutsche Bahn verweist auf die Krise und geplante Neuaufstellung unter der neuen Chefin Evelyn Palla. Beide Seiten trügen eine "gemeinsame Verantwortung, die Krise zu meistern und den Neustart zum Erfolg zu bringen". Soll heißen: Der Spielraum ist begrenzt.
Palla seit 100 Tagen neue Bahn-Chefin
Für Palla ist heute gleichzeitig ihr 100. Tag im Amt. Die Erwartung schneller Erfolge hatte sie bereits vorab gedämpft. Für Fahrgäste hat sich daher noch nicht viel verändert.
Mehr Bewegung gibt es dagegen im Konzern: Die Vorstände des Mutterkonzerns sowie der Töchter DB Regio und DB Fernverkehr wurden verkleinert, mehr sollen noch folgen.