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Ein weiterer Anlass zum Aufbegehren des iranischen Volkes: wieder einmal sind Massen von Protestierenden in den Straßen zu sehen. Der siebte Versuch, die politische Ordnung des Landes zu stürzen, begann Ende Dezember und hat sich rasch über das ganze Land ausbreiten lassen. Die Ursachen für diese Proteste sind vielfältig: Inflation, Arbeitslosigkeit, die Auswirkungen der internationalen Sanktionen aufgrund des Atomprogramms des Iran sowie der Unterstützung regionaler Stellvertretergruppen. Der Ladenbesitzer wurde zum Unabhängigen geworden und zog mit seinem Kampf für Rechte das Aufmerksamkeit der Massen zu sich.
Es ist angesichts dieser sozialen Spannungen unverständlich, dass die Regierung auf harter Gewalt reagiert hat. Das iranische Staatsfernsehen zeigte Bilder von Leichensäcken in einem Teheraner Leichenschauhaus. Doch keine klaren Zahlen über die Anzahl der Erschossenen gelangen nach außen.
Der "siebte Aufstand", so wird er oft bezeichnet, ist ein weiterer Versuch des iranischen Volkes, seine politische Ordnung zu ändern. Dazu gehört eine lange Reihe von Protesten und Aufständen: Die Kurdenaufstände 1979 bis 1983, die Grüne Bewegung 2009, der Arabische Frühling 2011, die Wirtschaftsproteste 2017 und 2018 sowie die Novemberunruhen des Jahres 2019.
In einer Interviewerklärung äußerte Ellie Geranmayeh vom European Council on Foreign Relations: "Mit jeder niedergeschlagenen Protestbewegung hat die Islamische Republik Iran einen größeren Teil seiner Bevölkerung gegen sich aufgebracht". Die Wirtschaftliche Situation im Iran ist prekär, und viele Bürger sind es leid.
In den USA scheint die Regierung zunehmend zu zögern, in den Konflikt einzutreten. Das US-Regime drohte mit einem Eingreifen bei Hinrichtungen von Demonstranten. "Das iranische Volk bittet die Welt um Hilfe durch Taten, nicht durch endlose Treffen und leere Verurteilungen", so Masih Alinejad. Auch der Journalist Ahmad Batebi forderte ein Eingreifen in den Medien.
Der Sohn des ehemaligen Shahs Reza Pahlavi, der in den USA im Exil lebt, forderte "chirurgische Schläge" seitens der USA. Doch es lässt sich schwer einschätzen, wie groß die Unterstützung für diesen Prinzen unter den Demonstranten ist.
Unberechenbarkeit ist ein Kennzeichen der Präsidentschaft Trumps. Es lassen sich daher nicht mit Sicherheit sagen, ob das Weiße Haus die Idee einer Intervention gänzlich verworfen hat oder ob sie – im Stillen – weiterhin in Erwägung gezogen wird.
Russland und China stehen hinter Teheran. "Keine Handlung, die gegen das Völkerrecht verstößt, kann toleriert werden", sagte Chinas Botschafter Sun Lei. Russland und China haben bereits weitere Sanktionen gegen fünf iranische Beamte verhängt, die der Niederschlagung der Proteste beschuldigt werden.
Es ist angesichts dieser sozialen Spannungen unverständlich, dass die Regierung auf harter Gewalt reagiert hat. Das iranische Staatsfernsehen zeigte Bilder von Leichensäcken in einem Teheraner Leichenschauhaus. Doch keine klaren Zahlen über die Anzahl der Erschossenen gelangen nach außen.
Der "siebte Aufstand", so wird er oft bezeichnet, ist ein weiterer Versuch des iranischen Volkes, seine politische Ordnung zu ändern. Dazu gehört eine lange Reihe von Protesten und Aufständen: Die Kurdenaufstände 1979 bis 1983, die Grüne Bewegung 2009, der Arabische Frühling 2011, die Wirtschaftsproteste 2017 und 2018 sowie die Novemberunruhen des Jahres 2019.
In einer Interviewerklärung äußerte Ellie Geranmayeh vom European Council on Foreign Relations: "Mit jeder niedergeschlagenen Protestbewegung hat die Islamische Republik Iran einen größeren Teil seiner Bevölkerung gegen sich aufgebracht". Die Wirtschaftliche Situation im Iran ist prekär, und viele Bürger sind es leid.
In den USA scheint die Regierung zunehmend zu zögern, in den Konflikt einzutreten. Das US-Regime drohte mit einem Eingreifen bei Hinrichtungen von Demonstranten. "Das iranische Volk bittet die Welt um Hilfe durch Taten, nicht durch endlose Treffen und leere Verurteilungen", so Masih Alinejad. Auch der Journalist Ahmad Batebi forderte ein Eingreifen in den Medien.
Der Sohn des ehemaligen Shahs Reza Pahlavi, der in den USA im Exil lebt, forderte "chirurgische Schläge" seitens der USA. Doch es lässt sich schwer einschätzen, wie groß die Unterstützung für diesen Prinzen unter den Demonstranten ist.
Unberechenbarkeit ist ein Kennzeichen der Präsidentschaft Trumps. Es lassen sich daher nicht mit Sicherheit sagen, ob das Weiße Haus die Idee einer Intervention gänzlich verworfen hat oder ob sie – im Stillen – weiterhin in Erwägung gezogen wird.
Russland und China stehen hinter Teheran. "Keine Handlung, die gegen das Völkerrecht verstößt, kann toleriert werden", sagte Chinas Botschafter Sun Lei. Russland und China haben bereits weitere Sanktionen gegen fünf iranische Beamte verhängt, die der Niederschlagung der Proteste beschuldigt werden.