FlussFreund
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Viele Nutzer vermeiden es, Winrar-Dateien seit Monaten zu öffnen, weil Cyberakteure aus mehreren Ländern diese bekannte Sicherheitslücke ausnutzen, um Trojaner und andere Malware einzuschleusen.
Bis Mitte 2025 ist eine bekannte Sicherheitslücke in Winrar bekannt geworden. Diese Lücke wird als CVE-2025-8088 registriert und hat einen hohen Schweregrad (CVSS: 8,4). Angreifer können die Lücke ausnutzen, indem sie bösartige Dateien in einem Archiv verstecken, die nach dem Entpacken unbemerkt in den Autostart verschoben und zur Ausführung gebracht werden.
Forscher von Eset hatten diese Attacken schon im Juli 2025 beobachtet und sind zu dem Schluss gekommen, dass auch andere Betriebssysteme wie Rar, Unrar, der portable Unrar-Quellcode sowie die Unrar.dll betroffen sind. Keine Anfälligkeit besteht jedoch bei anderen Betriebssystemen wie Linux oder Android.
Viele Hackergruppen nutzen diese Lücke aus, um Winrar-Nutzern Schadcode unterzuschieben. Die Angreifer verfolgen unterschiedliche Ziele: Staatlich unterstützte Hacker aus China und Russland nutzen die Lücke hauptsächlich für Angriffe auf Behörden und Militäreinrichtungen in der Ukraine, während finanziell motivierte Cybergruppierungen versuchen, über die Winrar-Lücke Trojaner und Infostealer-Malware zu verbreiten und Zugangsdaten für verschiedene Dienste abzugreifen.
Die Sicherheitslücke hat dazu ermutigt, dass Forscher von Google in einem Bericht die Risiken hervorheben, die von bereits gepatchten Sicherheitslücken weiterhin ausgehen können. "Auch nachdem eine Sicherheitslücke geschlossen wurde, werden böswillige Akteure weiterhin auf N-Days setzen und langsame Patch-Raten zu ihrem Vorteil nutzen", so die Forscher.
Bis Mitte 2025 ist eine bekannte Sicherheitslücke in Winrar bekannt geworden. Diese Lücke wird als CVE-2025-8088 registriert und hat einen hohen Schweregrad (CVSS: 8,4). Angreifer können die Lücke ausnutzen, indem sie bösartige Dateien in einem Archiv verstecken, die nach dem Entpacken unbemerkt in den Autostart verschoben und zur Ausführung gebracht werden.
Forscher von Eset hatten diese Attacken schon im Juli 2025 beobachtet und sind zu dem Schluss gekommen, dass auch andere Betriebssysteme wie Rar, Unrar, der portable Unrar-Quellcode sowie die Unrar.dll betroffen sind. Keine Anfälligkeit besteht jedoch bei anderen Betriebssystemen wie Linux oder Android.
Viele Hackergruppen nutzen diese Lücke aus, um Winrar-Nutzern Schadcode unterzuschieben. Die Angreifer verfolgen unterschiedliche Ziele: Staatlich unterstützte Hacker aus China und Russland nutzen die Lücke hauptsächlich für Angriffe auf Behörden und Militäreinrichtungen in der Ukraine, während finanziell motivierte Cybergruppierungen versuchen, über die Winrar-Lücke Trojaner und Infostealer-Malware zu verbreiten und Zugangsdaten für verschiedene Dienste abzugreifen.
Die Sicherheitslücke hat dazu ermutigt, dass Forscher von Google in einem Bericht die Risiken hervorheben, die von bereits gepatchten Sicherheitslücken weiterhin ausgehen können. "Auch nachdem eine Sicherheitslücke geschlossen wurde, werden böswillige Akteure weiterhin auf N-Days setzen und langsame Patch-Raten zu ihrem Vorteil nutzen", so die Forscher.