Ein AfD-Landespolitikerin hält einen Vortrag mit Rechtsextremisten ab, obwohl die Parteispitze gegen eine gemeinsame Veranstaltung interveniert hatte. Lena Kotré spricht von einem "Abstammungsprinzip", das sie wieder einführen möchte, trotz der Kritik an solchen Ansätzen.
Der Rechtsextremist Martin Sellner hat in Brandenburg einen Vortrag über sein Konzept für eine millionenfache "Remigration" gehalten. Die Veranstaltung war mit verteilten Rollen geplant, um Demos zu vermeiden. Trotzdem versammelten sich nur zwanzig Menschen, die hauptsächlich männlich waren und vom Alter her zwischen 20 und 70 Jahren alt.
Sellners Konzept denkt an eine Abschiebung in drei Schritten. Im dritten Schritt sollen "nicht-assimilierte Staatsbürger" mit Anreizen dazu gebracht werden, Deutschland freiwillig zu verlassen. Mit den Werten des Grundgesetzes ist das nicht vereinbar.
Das AfD-Konzept zielt hingegen nicht auf deutsche Staatsangehörige ab, sondern darauf, die Unterschiedlichkeit zwischen Menschen zu benennen. Die Politikerin Lena Kotré sagte, dass sie progressiv sei und dass es wichtig sei, über das eigene Konzept nachzudenken.
Aber auch solche Sätze dürften die Parteispitze weniger gefallen. Auf Anfrage des ARD-Hauptstadtstudios wollte die AfD zunächst keine Stellungnahme abgeben.
Der Rechtsextremist Martin Sellner hat in Brandenburg einen Vortrag über sein Konzept für eine millionenfache "Remigration" gehalten. Die Veranstaltung war mit verteilten Rollen geplant, um Demos zu vermeiden. Trotzdem versammelten sich nur zwanzig Menschen, die hauptsächlich männlich waren und vom Alter her zwischen 20 und 70 Jahren alt.
Sellners Konzept denkt an eine Abschiebung in drei Schritten. Im dritten Schritt sollen "nicht-assimilierte Staatsbürger" mit Anreizen dazu gebracht werden, Deutschland freiwillig zu verlassen. Mit den Werten des Grundgesetzes ist das nicht vereinbar.
Das AfD-Konzept zielt hingegen nicht auf deutsche Staatsangehörige ab, sondern darauf, die Unterschiedlichkeit zwischen Menschen zu benennen. Die Politikerin Lena Kotré sagte, dass sie progressiv sei und dass es wichtig sei, über das eigene Konzept nachzudenken.
Aber auch solche Sätze dürften die Parteispitze weniger gefallen. Auf Anfrage des ARD-Hauptstadtstudios wollte die AfD zunächst keine Stellungnahme abgeben.