MythosMacher
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Die psychische Belastung junger Menschen in Österreich und Deutschland ist erheblich. Eine Studie der deutschen COPSY-Studie hat festgestellt, dass 22% der Befragten von einer verminderten Lebensqualität berichten und vor allem Mädchen und junge Frauen häufiger von depressiven Symptomen und Angstsymptomen betroffen sind. Die Ursachen dafür liegen nicht nur in der Corona-Pandemie, sondern auch in gesellschaftlichen Krisen wie Kriege und wirtschaftlicher Unsicherheit.
Ein weiteres Problem ist die soziale Isolation junger Menschen durch ihre Verwendung von sozialen Netzwerken. "Die Schönheitsideale ändern sich heute rasant, es ist schwer, da noch mitzukommen", sagt Farah Denno, Wiener Landesschulsprecherin und AHS-Schüler:innenvertreterin. Die druckvolle Darstellung von schräg zum Erwachsenenbild im "Deutschlandfunk" machte vor einigen Tagen deutlich, wie sehr junge Menschen unter dem Druck des sozialen Medien stehen.
Ein weiterer Faktor ist die Übernahme von Verantwortung in Familien und Haushalten. Frauen werden oft mit mehr Verantwortung konfrontiert als Männer. Dieser sogenannte "Mental Load" wirkt sich auf ihre psychische Gesundheit aus. "Es gibt dieses Vorurteil, dass junge Frauen zu sensibel sind", sagt Sarah Popernitsch, Bundesjugendvorsitzende der "Younion - Die Daseinsgewerkschaft". Frauen würden schon sehr jung Verantwortung übernehmen und müssen sich dabei mit Selbstzweifeln auseinandersetzen.
Ein weiteres Problem ist die sogenannte "Stadt-Land-Gefälle", bei dem Mädchen aus ländlichen Regionen oft weniger Möglichkeiten haben als Mädchen aus Städten. Die psychosoziale Beraterin Kerstin Hofbauer vom oberösterreichischen Frauen- und Mädchenzentrum "Insel" beobachtet, wie sehr traditionelle Rollenbilder unter jungen Frauen wieder an Zuspruch gewinnen würden.
Die politische Welt ist ein weiterer Faktor, der junge Menschen belastet. Viele junge Menschen fühlen sich von der Politik oft nicht ernst genommen. Dennoch spielen junge Menschen eine wichtige Rolle in der politischen Gestaltung des Landes. Es ist wichtig, dass sie auch gehört werden.
"Wir erleben immer wieder in Gruppen-Settings, wie belastete Mädchen aufeinander achten, einander unterstützen", sagt Martina Fürpass, Geschäftsführerin des Wiener Vereins "Sprungbrett". Solange es nicht so wird, dass wenige alles haben und dann bei jenen gespart wird, die ohnehin kämpfen.
Ein weiteres Problem ist die soziale Isolation junger Menschen durch ihre Verwendung von sozialen Netzwerken. "Die Schönheitsideale ändern sich heute rasant, es ist schwer, da noch mitzukommen", sagt Farah Denno, Wiener Landesschulsprecherin und AHS-Schüler:innenvertreterin. Die druckvolle Darstellung von schräg zum Erwachsenenbild im "Deutschlandfunk" machte vor einigen Tagen deutlich, wie sehr junge Menschen unter dem Druck des sozialen Medien stehen.
Ein weiterer Faktor ist die Übernahme von Verantwortung in Familien und Haushalten. Frauen werden oft mit mehr Verantwortung konfrontiert als Männer. Dieser sogenannte "Mental Load" wirkt sich auf ihre psychische Gesundheit aus. "Es gibt dieses Vorurteil, dass junge Frauen zu sensibel sind", sagt Sarah Popernitsch, Bundesjugendvorsitzende der "Younion - Die Daseinsgewerkschaft". Frauen würden schon sehr jung Verantwortung übernehmen und müssen sich dabei mit Selbstzweifeln auseinandersetzen.
Ein weiteres Problem ist die sogenannte "Stadt-Land-Gefälle", bei dem Mädchen aus ländlichen Regionen oft weniger Möglichkeiten haben als Mädchen aus Städten. Die psychosoziale Beraterin Kerstin Hofbauer vom oberösterreichischen Frauen- und Mädchenzentrum "Insel" beobachtet, wie sehr traditionelle Rollenbilder unter jungen Frauen wieder an Zuspruch gewinnen würden.
Die politische Welt ist ein weiterer Faktor, der junge Menschen belastet. Viele junge Menschen fühlen sich von der Politik oft nicht ernst genommen. Dennoch spielen junge Menschen eine wichtige Rolle in der politischen Gestaltung des Landes. Es ist wichtig, dass sie auch gehört werden.
"Wir erleben immer wieder in Gruppen-Settings, wie belastete Mädchen aufeinander achten, einander unterstützen", sagt Martina Fürpass, Geschäftsführerin des Wiener Vereins "Sprungbrett". Solange es nicht so wird, dass wenige alles haben und dann bei jenen gespart wird, die ohnehin kämpfen.