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Schlechte Bildungspolitik kostet Deutschland fast 70 Milliarden Euro pro Jahr. Das ist die schlimmste Nachricht aus dem PISA-Test, der 2022 stattfand. Die Studie zeigt, dass deutsche Schüler nur im Mittelfeld abschneiden, während andere Länder wie China, Singapur und Kanada immer weiter voraus sind. Der Grund dafür ist eine schlechte Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund, die Schwierigkeiten haben, Deutsch zu lernen.
Die Situation in Deutschland ist paradox: auf der einen Seite gibt es einen Fachkräftemangel, der sich in den kommenden Jahren immer mehr verstärken wird. Aber auf der anderen Seite tut Deutschland nicht genug dafür, diese fehlenden Fachkräfte selbst auszubilden. Eine gute Schulbildung wäre die Grundlage dafür, doch die ist für große Teile der Bevölkerung in Deutschland nicht gegeben.
Im Vergleich zu anderen Ländern wie Kanada und Singapur werden deutsche Schüler von 2000 bis 2022 vier Punkte im Lesekompetenzbereich, fünfzehn Punkte im Mathematikbereich und sechsundzwanzig Punkte in der Naturwissenschaftenabteilung verloren. Das sind enorme Rückgänge, die zeigt, dass etwas nicht stimmt.
Die OECD-Studie "The High Cost of Low Educational Performance" schlägt vor, dass Deutschland seine Bildungsleistung um mindestens fünfzwei Prozent steigern muss, um dem internationalen Durchschnitt zu catch up. Das würde bedeuten, dass die deutsche Schulpolitik sich in den kommenden Jahren grundlegend ändern muss.
Frühkindliche Bildung ist ein wichtiger Punkt, wenn es darum geht, Kindern mit Migrationshintergrund zu helfen. Die Bundesregierung hatte bereits 2016 das Programm "Sprach-Kitas" eingeführt, um Sprachkenntnisse bei Vierjährigen zu fördern. Doch leider fehlen es auch hier an Personal und Kapazitäten.
In den Grundschulen ist es ähnlich: Kinder mit Migrationshintergrund fallen oft zurück, weil sie in allen Fächern dem Unterricht schlecht folgen können. Die Lehrer sind in dieser Situation oft überfordert, denn es gibt zu wenige von ihnen für zu viele Schüler.
Die Bundesregierung hat sich zudem vergangenes Jahr mit den Ländern auf das "Startchancen-Programm" geeinigt. Dabei sollen 4000 Schulen in Brennpunkten gefördert werden. Doch die meisten Fördergelder gehen in bauliche Verbesserungen, nicht genug in mehr Personal von Lehrern und Sozialpädagogen.
Für tatsächlich bessere Bedingungen müssten Kommunen genug Geld zur Verfügung gestellt haben, um den Anspruch auf Ganztagsbetreuung flächendeckend umzusetzen. Die notwendigen Personalkosten wären nur leichter als der Profit zu bezahlen.
Insgesamt ist die Situation in Deutschland eindeutig: eine schlechte Bildungspolitik kostet das Land fast 70 Milliarden Euro pro Jahr. Es ist an der Zeit, dass sich die Regierung grundlegend ändert und Maßnahmen ergreift, um Kindern mit Migrationshintergrund zu helfen.
Die Situation in Deutschland ist paradox: auf der einen Seite gibt es einen Fachkräftemangel, der sich in den kommenden Jahren immer mehr verstärken wird. Aber auf der anderen Seite tut Deutschland nicht genug dafür, diese fehlenden Fachkräfte selbst auszubilden. Eine gute Schulbildung wäre die Grundlage dafür, doch die ist für große Teile der Bevölkerung in Deutschland nicht gegeben.
Im Vergleich zu anderen Ländern wie Kanada und Singapur werden deutsche Schüler von 2000 bis 2022 vier Punkte im Lesekompetenzbereich, fünfzehn Punkte im Mathematikbereich und sechsundzwanzig Punkte in der Naturwissenschaftenabteilung verloren. Das sind enorme Rückgänge, die zeigt, dass etwas nicht stimmt.
Die OECD-Studie "The High Cost of Low Educational Performance" schlägt vor, dass Deutschland seine Bildungsleistung um mindestens fünfzwei Prozent steigern muss, um dem internationalen Durchschnitt zu catch up. Das würde bedeuten, dass die deutsche Schulpolitik sich in den kommenden Jahren grundlegend ändern muss.
Frühkindliche Bildung ist ein wichtiger Punkt, wenn es darum geht, Kindern mit Migrationshintergrund zu helfen. Die Bundesregierung hatte bereits 2016 das Programm "Sprach-Kitas" eingeführt, um Sprachkenntnisse bei Vierjährigen zu fördern. Doch leider fehlen es auch hier an Personal und Kapazitäten.
In den Grundschulen ist es ähnlich: Kinder mit Migrationshintergrund fallen oft zurück, weil sie in allen Fächern dem Unterricht schlecht folgen können. Die Lehrer sind in dieser Situation oft überfordert, denn es gibt zu wenige von ihnen für zu viele Schüler.
Die Bundesregierung hat sich zudem vergangenes Jahr mit den Ländern auf das "Startchancen-Programm" geeinigt. Dabei sollen 4000 Schulen in Brennpunkten gefördert werden. Doch die meisten Fördergelder gehen in bauliche Verbesserungen, nicht genug in mehr Personal von Lehrern und Sozialpädagogen.
Für tatsächlich bessere Bedingungen müssten Kommunen genug Geld zur Verfügung gestellt haben, um den Anspruch auf Ganztagsbetreuung flächendeckend umzusetzen. Die notwendigen Personalkosten wären nur leichter als der Profit zu bezahlen.
Insgesamt ist die Situation in Deutschland eindeutig: eine schlechte Bildungspolitik kostet das Land fast 70 Milliarden Euro pro Jahr. Es ist an der Zeit, dass sich die Regierung grundlegend ändert und Maßnahmen ergreift, um Kindern mit Migrationshintergrund zu helfen.