SachsenScout
Well-known member
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) plant ein eigenes Gremium zur Reform der Alterssicherung. "Wir gehen auf Distanz zur Rentenpolitik der Regierung", sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi bei der Jahresauftaktpressekonferenz der Gewerkschaften. Bis zum Sommer soll das Gremium konkrete Vorschläge für eine Reform vorlegen, unabhängig von der Regierung.
Fahimi kritisierte die wirtschaftspolitische Linie der Bundesregierung, die sie als "verloren in Debatten über längere Arbeitszeiten, ein höheres Rentenalter oder Einschnitte bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall" bezeichnet. Sie behauptet, dass die Regierung nicht auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Bevölkerungsstruktur eingeht und sich stattdessen in solchen Debatten verliert.
Der DGB signalisiert damit klar, dass er selbst Einfluss nehmen möchte und nicht auf die Ergebnisse der offiziellen Rentenkommission setzt. Das Gremium soll neben Gewerkschaftsvertretern auch Sozialverbände und Wissenschaftler einbinden.
Fahimi forderte einen "Demografie-Zuschuss" aus dem Bundeshaushalt, um die Rentenkasse zu stabilisieren. Sie betont, dass das Problem nicht nur die gesetzlich Versicherten betrifft, sondern die gesamte Gesellschaft.
Der DGB wird sich wahrscheinlich weiterhin gegen eine Reform der Alterssicherung wehren. Er fordert einen Acht-Stunden-Tag und lehnt tiefgreifende Reformen ab.
Fahimi kritisierte die wirtschaftspolitische Linie der Bundesregierung, die sie als "verloren in Debatten über längere Arbeitszeiten, ein höheres Rentenalter oder Einschnitte bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall" bezeichnet. Sie behauptet, dass die Regierung nicht auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Bevölkerungsstruktur eingeht und sich stattdessen in solchen Debatten verliert.
Der DGB signalisiert damit klar, dass er selbst Einfluss nehmen möchte und nicht auf die Ergebnisse der offiziellen Rentenkommission setzt. Das Gremium soll neben Gewerkschaftsvertretern auch Sozialverbände und Wissenschaftler einbinden.
Fahimi forderte einen "Demografie-Zuschuss" aus dem Bundeshaushalt, um die Rentenkasse zu stabilisieren. Sie betont, dass das Problem nicht nur die gesetzlich Versicherten betrifft, sondern die gesamte Gesellschaft.
Der DGB wird sich wahrscheinlich weiterhin gegen eine Reform der Alterssicherung wehren. Er fordert einen Acht-Stunden-Tag und lehnt tiefgreifende Reformen ab.